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  • 04.06.2012           34      Teilen:   |

"Porno-Killer" offenbar in Berlin gefasst

Seine Flucht endete in Berlin: Luca Magnotta
Seine Flucht endete in Berlin: Luca Magnotta

Der von Interpol gesuchte Porno-Darsteller Luka Rocco Magnotta ist am Montag offenbar in einem Internet-Café in Berlin-Neukölln festgenommen worden. Das berichten mehrere Boulevardmedien.

Gegen Magnotta war am Dienstag in Kanada Haftbefehl erlassen worden, weil er einen Mann in seiner Wohnung in Montréal getötet und anschließend Leichenteile an die Zentralen von politischen Parteien in Ottawa geschickt haben soll. Die Tat soll er auch gefilmt und das Video dazu online gestellt haben. Bei dem Opfer soll es sich um einen 33-jährigen chinesischen Studenten handeln. Ob dieser eine Beziehung zu Magnotta hatte, wie einige Medien berichten, ist unklar.

Am Donnerstag war Magnotta zur internationalen Fahndung via Interpol ausgeschrieben worden - die Ermittler waren nach einem von Magnotta gebuchten Linienflug Montreal - Paris davon ausgeangen, dass sich der 29-Jährige in Paris aufhalten würde. Die "B.Z." berichtet, der Pornodarsteller sei mit einem Linienbus nach Berlin gekommen und sei von dem Besitzer des Internetcafés erkannt worden. Die Polizei habe die Festnahme eines Mannes bestätigt, der per kanadischem Handbefehl gesucht werde.

Fortsetzung nach Anzeige


Bekannt aus gut zwei Dutzend schwulen Pornofilmen

Magnotta bezeichnete sich selbst als bisexuell und ist in gut zwei Dutzend schwulen Pornofilmen aufgetreten. Bereits vor einem halben Jahr ermittelten die kanadischen Behörden wegen Tierquälerei gegen ihn. Er soll gefilmt haben, wie er Katzen quälte und tötete, und das Video später online gestellt haben.

Außerdem wurde ihm vor wenigen Jahren ein Verhältnis mit der Serienmörderin Karla Homolka nachgesagt. Die 42-Jährige vergewaltigte und tötete vor zwei Jahrzehnten mehrere junge Mädchen. Sie wurde 2005 aus dem Gefängnis entlassen. Danach verfasste Magnotta auf seiner Website Verschwörungstheorien und erklärte, die Medien wollten ihn "fertigmachen".

Mehr zum Thema:
» Magnotta hat Lover getötet (1.6.)
» Porno-Darsteller unter Mordverdacht (31.5.)
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Tags: luka rocco magnotta, mord, berlin, porno
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Reaktionen zu ""Porno-Killer" offenbar in Berlin gefasst"


 34 User-Kommentare
« zurück  1234  vor »

Die ersten:   
#1
04.06.2012
17:05:19


(+4, 8 Votes)

Von Wurd auch zeit


Auf seiner Flucht hatte er in Paris noch Sex mit einem Typen der ihn mit nach Hause nahm!
Wie krass das sein muss wenn man jemanden mit nach hause nimmt und am nächsten Tag in der Zeitung liest mit was man da im Bett war..


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#2
04.06.2012
17:09:27


(+4, 6 Votes)

Von Chr_is


Beeindruckend wie gut die Polizeibehörden international zusammenarbeiten (können) und ein mutmaßlicher Mörder innerhalb von weniger als einer Woche tausende Kilometer entfernt vom Tatort gefasst werden kann!


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#3
04.06.2012
17:15:15


(+2, 4 Votes)

Von pinocchio


toll! die deutschen ermittler wieder die schnellsten und besten! wie immer.


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#4
04.06.2012
17:20:50


(+2, 2 Votes)

Von Ralf


Naja ob er jetzt mit seinem Opfer eine Beziehung hatte oder nur ein Sexdate, spielt das wirklich eine Rolle? Das ändert am Verbrechen nichts.


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#5
04.06.2012
17:29:50


(0, 8 Votes)

Von Lapushka
Antwort zu Kommentar #3 von pinocchio


Naja in dem Fall gebührt wohl dem Internetcafebesitzer der Löwenanteil am Ruhm. Der hatte schliesslich laut Bericht das gute Auge und hat ihn erkannt (und vermutlich auch gemeldet).
Muss man ja auch erstmal schaffen, ich weiss nicht, ob ich da den Blick für hätte einen unauffällig aussehenden Straftäter, zumal wenn man nicht bewusst danach sucht.


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#6
04.06.2012
17:36:29


(+4, 6 Votes)

Von pinocchio
Antwort zu Kommentar #5 von Lapushka


verstehst du ironie?
das deutsche ermittler nicht immer die schnellsten sind oder sein wollen( siehe nsu) ist mir klar...


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#7
04.06.2012
17:45:16


(+3, 3 Votes)

Von Enyyo


Und trotz Internetcafés klappte das Ganze ohne Vorratsdatenspeicherung!

Abgesehen davon, dass dieser undurchdachte Dummfug sicherlich sehr hilfreich gewesen wäre, Monate später dokumentieren zu können, wo so ein Typ unterwegs war - und in der Zwischenzeit kriminalisiert man halt mal alle Bürger...

Auf alle Fälle gut, dass sie den Typ haben - schon erschreckend, was für kranke Leute unterwegs sind. Gerade, wenn sie auch noch gut aussehen wie dieser Rocco, mangelt es ihnen ja nirgends an Gelegenheiten!


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#8
04.06.2012
17:58:12
Via Handy


(-9, 11 Votes)

Von ehemaligem User eMANcipation
Antwort zu Kommentar #7 von Enyyo


Gutaussehend? Der Typ ist ne armselig aussehende Husche, die mit Lippenstift ihre Persönlichkeitsstörung übermalt. Das gestört Bösartige sieht man dem androgynen Typen schon an. Keine Ahnung wer mit Sowas ins Bett geht. Igitt.


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#9
04.06.2012
18:02:20


(+6, 6 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #6 von pinocchio


Jooo....

Bei dem ging die Fahndung über tausende Kilometer, Meere und Kontinente --- und schwupps war er geschnappt.

Bei den NSUlern reichte ein Umzug um 150 km ,um unterzutauchen...

Na sowas...

Interessant auch, wer über die Anrufe an Frau Zschäppe übers Behördenhandy berichtet und wer nicht. Zunächst sieht man da keinen Zusammenhang. Dann stellt man fest: Die Blätter sind fast alle im Besitz von Linkspartei, SPD und Dumont-Schauberg (hier gehts halt mal nicht um Kölner Klüngel).

Ansonsten: Schweigen im Walde...


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#10
04.06.2012
18:22:19
Via Handy


(0, 4 Votes)

Von Nick
Antwort zu Kommentar #8 von eMANcipation


Kommt auf die Fotos an. Die boulevardpresse nahm natürlich nur die besonders huschenhaften Fotos von ihm. Auf vielen der anderen Fotos die die Presse nicht zeigte sah er echt ganz gut aus.


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