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Sheena Monnin will nicht mehr das Fräulein Pennsylvania sein (Bild: Miss University Organisation)

Sheena Monnin, die am Wochenende als Miss Pennsylvania beim Miss-USA-Contest teilgenommen hatte, hat jetzt ihren Titel zurückgegeben, angeblich weil beim Schönheitswettbewerb auch Transsexuelle teilnehmen dürfen.

Die Miss-Universe-Organisation hat mitgeteilt, dass sich Monnin zurückgezogen habe, nachdem sie sich beim Miss-USA-Wettbewerb am Wochenende nicht unter den besten 16 Teilnehmerinnen platziert hatte. "In einer E-Mail an die Organisatoren hat sie die Regelung der Miss-Universe-Organisation gegenüber transsexuellen Teilnehmerinnen als Grund angegeben", so ein Sprecher des Schönheitswettbewerbs gegenüber dem Fernsehsender "E!-Entertainment".

Bis dieses Jahr durften nur biologische Frauen an den weltweiten Wettbewerben zur Miss Universe teilnehmen. Weil in Kanada mit Jenna Talackova erstmals eine transsexuelle Kandidatin beim nationalen Vorentscheid angetreten ist, änderten die Veranstalter die Regeln (queer.de berichtete). Mitte Mai schaffte es Jenna Talckova unter die Top-12 bei Miss Universe Canada, verfehlte aber den Einzug unter die besten Fünf. Sie erhielt jedoch gemeinsam mit drei weiteren Finalistinnen die "Miss Congeniality"-Auszeichnung. Der Preis wird Kandidatinnen verliehen, die als besonders charmant und kollegial angesehen werden.

Manipulationsvorwürfe via Facebook

Monnin hat nach der Bekanntgabe ihres Ausscheidens den Veranstaltern auf ihrer Facebook-Seite eine andere Geschichte über ihr Ausscheiden verbreitet. Sie sagte, dass die Macher das Ergebnis manipuliert hätten. So hätten die Siegerinnen bereits vor der Ausstrahlung festgestanden. Dieser Vorwurf wird von den Organisatoren zurückgewiesen: "Die Mitbewerberinnen, die sie als Quelle für ihre Vorwürfe genannt hat, haben die Behauptung von Frau Monnin bereits zurückgewiesen. Wir sind enttäuscht, dass sie der Siegerin Olivia Culpo aus Rhode Island das Rampenlicht streitig machen will."

Der Miss-Universe-Schönheitswettbewerb wird bereits seit 1952 durchgeführt und gehört zum Imperium des Milliardärs Donald Trump. Die Miss-USA-Show 2012 ist am Sonntag im Network NBC ausgestrahlt worden. Mit rund sieben Millionen Zuschauern war sie an diesem Abend die meist gesehene Sendung in der Primetime. (dk)



#1 Christopher Anonym
  • 06.06.2012, 14:40h
  • Wie Peinlich muss man denn sein ?
    Unwürdige Frau ;)
    Äußerlich kann sie so schön sein wie sie mag aber die innere Schönheit ist in Strecke geblieben !
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#2 Leo GAnonym
#3 carolo
#4 FrancoisAnonym
#6 maaartinAnonym
#7 traurigAnonym
  • 06.06.2012, 17:00h

  • Über Misswahlen wird in Mainstream- Medien eh nur berichtet um Bilder von halbnackten Frauen zeigen zu können. Wundert mich das Queer.de dieses Thema aufgreift, denn sind Misswahlen weniger heterosexistisch nur weil eine transsexuelle teilnimmt? Über männliche Schonheitswahlen berichten die Medien viel seltener, passend zu unserer Gesellschaft die einseitig die Frauen als anzuhimmelnde Wesen propagiert. Queere Medien sollten sich an Verbreitung solch reisserischer Pseudonews bewusst nicht beteiligen.
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#8 finkAnonym
  • 06.06.2012, 17:28h
  • wenn ich mir die so angucke, habe ich das gefühl, dass wir bald von ihr als "gottes radioempfänger" noch mehr lesen werden. sicher wird sie uns erzählen, was der allmächtige mit männern und frauen wirklich und ausschließlich vorhat. und sicherlich ist sie das opfer der homosexuellen agenda, versteht sich ja von selbst.
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#9 JeremiahAnonym
#10 MarekAnonym
  • 06.06.2012, 19:37h
  • Ja, soll sie nur!

    Wenn diese Barbie nicht mit der Moderne klar kommt ist es besser, wenn sie sich zuhause einschließt und in ihrer Phantasiewelt lebt.
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