Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?1667

Johannesburg Die Polizei von Johannesburg hat ihre Androhung, Drag Queens beim CSD wegen Verstoßes gegen das Vermummungsverbot festzunehmen, zurückgenommen. Indessen wurde bekannt, dass die Polizei mit dem geplanten Verbot einer Bitte ausgerechnet von schwuler Seite nachkam: die Gay and Lesbian Alliance party (GLA) hatte die Behörden um das Verbot gebeten. Juan-Duval Uys, der Vorsitzende der für den Stadtrat kandidierenden Partei, sagte, zuviele Drag-Queens könnten das Klischee bestätigen, wonach Schwule unbedingt Frauenkleider tragen wollten. Bevor die Polizei die Drohung zurücknahm, sagte Uys, viele der 112.000 Parteimitglieder würden an der Parade teilnehmen und die Polizei rufen, sollten sie Drag-Queens sehen. Einem Bericht der Zeitung "The Scotsman" zufolge wurden bei der letzten Parteiversammlung der GLA alle transsexuellen Mitglieder und auch Gelegenheits-Drag-Queens aus der Partei ausgeschlossen. Der 15. Gay Pride in Johannesburg findet am nächsten Wochenende statt, die Veranstalter hatten am Wochenende nach Absprache mit der Polizei Entwarnung für Drag Queens und Transgenders gegeben. (nb)



#1 Köln-RiehlAnonym
  • 20.09.2004, 14:22h
  • Juan-Duval Uys spricht mir aus der Seele - wobei ein
    Verbot ja doch etwas zu weit geht.

    Vielleicht sollten die Schwulen, die nicht Frauenkleider
    tragen, mal etwas lauter und deutlicher auftreten um
    dieses falsche Bild der Öffentlichkeit zu berichtigen.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Björn HAnonym
  • 20.09.2004, 16:22h
  • Wie bitte, Erstmeinungsmacher??? Es spricht dir aus der Seele, dass man Menschen verhaftet, nur weil sie Kleider tragen, die die Gesellschaft als nicht dem Geschlecht zugehörig sieht???? Dass man sie aus einer SchwuLesbenpartei ausschließt????? Willkommen in Intoleranza, du *?"ÄÜ=?""".
    Ich selbst werde von vielen als "nicht schwul" eingeordnet und trage nie Frauenkleider. Aber ich habe viele Transen und TransgenderfreundInnen - und diese zu diskriminieren, nur weil es Teilen der Heterogesellschaft und peinlich spießigen Teilen der Schwulen nicht passt, ist ja wohl das allerallerletzte. Denk lieber noch mal über Intoleranz nach und über die Tatsache, dass es scheißegal sein sollte, was jemand trägt. Ich hoffe, du wirst nie Opfer einer Prügeltat - grade wo DU dich doch so männlich verhältst. Wow!
  • Antworten » | Direktlink »
#3 WernerAnonym
  • 20.09.2004, 17:44h
  • O.k., ich persönlich kann nun auch nicht unbedingt etwas mit effeminierten Tunten anfangen, aber das, was in Johannesburg passiert, hat nun wirklich nichts mehr mit dem CSD-Gedanken zu tun. Vorschlag an die dortigen Veranstalter: tauft in um in Apartheid-Revival-March, auch wenn nun eine andere Zielgruppe davon betroffen ist.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 wernermucAnonym
  • 20.09.2004, 21:31h
  • Sorry...liebe Leute,
    ich bin zwar auch keine Freund zumindest der dauerhaft als Frau auftretenden Maenner so wie den Herren, die ununterbrochen mit ihrem gebrochenen Handgelenk wedeln muessen. Ich bin nun mal Schwul, weil ich auf Maenner und nicht auf Frauen, Frauenimitatoren oder Frauenabklatsche stehe.
    Aber sollten Schwule nicht endlich mal lernen, dass Leben und Leben lassen auch fuer die Mitglieder ihrer Fraktion gilt, so wie sie es von den Heteros fordern ? Es stellt sich immer mehr heraus, dass Schwule wesentlich weniger andere akzeptieren, als sie fuer sich selbst fordern. Wer andere nicht leben und mit ihnen umgehen kann, mann muss sie ja nicht lieben, sollte sich mal fragen, ob sein Selbstbewusstsein nicht nur an der Meinung anderer aufgehaengt ist. Warum muessen Schwule schlimmere Heten sein als die Heten selbst? Vielleicht erklaert mir das mal jemand ?
  • Antworten » | Direktlink »
#5 MarkusAnonym
  • 21.09.2004, 11:38h
  • Schwule, die "tuntige", "feminine" oder sonstwie "auffällige" andere Schwule anfeinden, zeigen doch nur ihre neurotische Besessenheit, irgendwie und irgendwann so ununterscheidbar vom "Hetero nebenan" zu werden, daß der sie endlich akzeptiert und ganz dolle liebhat. Mit Drag Queens werden sie nicht gerne gesehen, weil das ihrem "Aber-ich-bin-doch-wie-Ihr!"-Image abträglich wäre. Vergeßt es! Akzeptieren müßt Ihr Euch zuerst mal selbst! Für die Mehrheit der Gesellschaft seid Ihr "anders" und bleibt Ihr "anders", da hilft weder Camouflage noch der pikierte Blick auf die Fummeltrinen. Erst wenn Ihr Euch damit abgefunden habt, daß Ihr "anders als die anderen" seid, kann es Akzeptanz geben, dann braucht Ihr Euch auch nicht mehr stellvertretend für die zu "schämen", deren "Anderssein" noch mehr auffällt als Eures.
  • Antworten » | Direktlink »