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Neuer SPD-Landeschef in Berlin

Jan Stöß - Wowereits schwules Korrektiv


Jan Stöß führt ab sofort die Berliner SPD (Bild: Wiki Commons / Eisendieter / CC-BY-SA-3.0)

Klaus Wowereit hat am Samstag seinen Wunschkandidaten für den SPD-Vorsitz in der Hauptstadt nicht durchsetzen können - statt dessen gewann mit dem Parteilinken Jan Stöß ein schwuler Kandidat.

Stöß gewann eine Kampfabstimmung gegen den bisherigen SPD-Chef Michael Müller mit 123 zu 101 Stimmen. Müller, der das Amt bereits seit 2004 geführt hatte, galt als Vertrauter des Regierenden Bürgermeisters. Der 38-jährige Stöß ist Sprecher der Parteilinken und will die deutschen Sozialdemokraten nach dem Vorbild des neuen französischen Präsidenten François Hollande ausrichten. Das könnte zu Spannungen in der Großen Koalition in Berlin führen.

Bislang war der Richter am Landgericht Berlin eher SPD-Insidern bekannt. Von 2010 bis 2011 war er Bezirksstadtrat in Friedrichshain-Kreuzberg und kandidierte dann für den Posten des Bezirksbürgermeisters, unterlag aber gegen den Kandidaten der Grünen.

Homosexualität spielt heute "keine Rolle mehr"

Auf seiner Homepage geht Stöß auf seine sexuelle Orientierung nicht ein. Er hat sich aber in der Vergangenheit wiederholt für Homo-Rechte stark gemacht. So weihte er vergangenes Jahr eine Gedenkstele für den Homo-Aktivisten Dr. Fritz Flato ein (queer.de berichtete). Laut einem Bericht der "taz" soll ungefähr zur gleichen Zeit sein Wahlkampfplakat mit den Worten "Achtung schwul und das ist nicht gut so" beschmiert worden sein.

Mehrere Zeitungen berichten nach seiner Wahl wohlwollend über die sexuelle Orientierung des Politikers. So bezeichnete ihn der "Tagesspiegel" als "geselligen Genussmenschen, schwul, zwei Meter groß, mit einem gewinnenden Lächeln". Die "Süddeutsche" lobt ihn als "schwul, einen kluger Taktierer".

In einem Interview mit der "Bild"-Zeitung wurde Stöß indirekt auf seine sexuelle Orientierung angesprochen. Der Reporter fragte, ob Wowereit bei seinem Coming-out zu viel Privates an die Öffentlichkeit gebracht habe. Darauf antwortete der neue SPD-Chef: "Nein, Klaus Wowereit hat mit seinem Satz 'und das ist auch gut so' vor zehn Jahren wirklich die Gesellschaft verändert und toleranter gemacht. Ich selbst bin auch schwul und finde gut, dass das heute keine große Rolle mehr spielt." (dk)



#1 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 11.06.2012, 16:13h
  • cool, den mag ich, "links und sexy", das man das noch mal zusammenbringen kann, sehr schön, hab Stöß schon bei den Wahlen letztes Jahr die Daumen gedrückt...
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#2 FDP-ChristianAnonym
  • 11.06.2012, 19:30h
  • Ein noch weiterer Linksruck der Berliner SPD... Eigentlich kaum möglich, nachdem man ja jahrelang mit den Sozialisten gemeinsame Sache gemacht hat, aber siehe an.
    Damit wird sich diese Partei selbst in den Ruin treiben. Ihre "große" Koalition mit der linksradikalen Berliner-CDU wird dadurch sicher nur gestärkt.
    Es ist schlimm, dass Berlin von linken Ideologen regiert wird und der Rest der Republik das auch noch finanzieren muss!
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 joshiProfil
  • 11.06.2012, 19:49hBerlin
  • wieder einer von diesen komischen schwulen, die im ghetto leben, auf ghettoparties gehen etc. und meinen diskriminierung von schwulen, lesben etc. sei ein ding der vergangenheit.
    vielleicht sollte er mal bildungssenator werden und in eine schule berlins gehen (wo schwul ein schimpfwort ist), oder innensenator (wo schwule und lesbische mitarbeiter immer noch diskriminiert werden, wenn sie nicht prominent sind), oder sich einfach mal in ein fussballstadion oder zu den normalen menschen begeben. aber das tun die natürlich nicht.
    vielleicht auch einfach mal die eltern eines schwulen teenies besuchen herr stöß, der aus unerfindlichen gründen einen suizid dem doch ach so schönen leben in dieser achso schwulen- und lesbenfreundlichen gesellschaft vorgezogen hat.
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#5 SebiAnonym
  • 11.06.2012, 20:03h
  • "Ich selbst bin auch schwul und finde gut, dass das heute keine große Rolle mehr spielt."

    Da hat er leider unrecht. Wie sich täglich zeigt.

    Wir sind juristisch Menschen 2. Klasse, werden wirtschaftlich diskriminiert und von der Gesellschaft wollen wir erst gar nicht sprechen.

    Berlin mag (genau wie Köln) eine Ausnahme sein (obwohl es in beiden Städten auch gefährliche Viertel gibt). Aber deutschlandweit bleibt noch viel zu tun.

    Wir brauchen erst mal volle rechtliche Gleichstellung wie in anderen Staaten: Gleichheit schon im Grundgesetz, Eheöffnung, Gleichstellung im Adoptionsrecht, Antidiskriminierungsgesetz, etc.
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#6 alexander
  • 11.06.2012, 20:31h
  • Antwort auf #2 von FDP-Christian
  • dein zitat,[Es ist schlimm, dass Berlin von linken Ideologen regiert wird und der Rest der Republik das auch noch finanzieren muss!]
    der rest der republik sollte erst mal die kohle für berlin locker machen, die er durch WERBEEINNAHMEN (tourismus etc.), durch berlin verdient hat, allein die "nach der wende" von der "frontstadt zur hauptstadt"!!!
    bislang wird mit berlin immer noch GEPROTZT , aber so gut wie nichts für die stadt getan, bis auf diesen ständigen missbrauch !
    die berliner wissen ein HOHES LIED davon zu singen, die leiden allein schon durch diese völlig bigotten jungankömmler mit ihren zahlreichen fickfehlern, die glauben die stadt übernommen zu haben, nur weil sie überteuerte mieten bezahlen können !
    falls du es überhaupt noch mitbekommen solltest, es gibt in der gesamten BRD, so gut wie nichts linkes mehr, bis auch "linke" typen wie dich !!!
    dein sozialismus findet nur in deiner unaufgeräumten birne statt !
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#7 alexander
  • 11.06.2012, 21:03h
  • Antwort auf #4 von joshi
  • muss dir vollkommen recht geben !
    nun war er auch noch richter ? schlimm wenn solche posten mit völlig weltfremden personen besetzt werden, die eigentlich nur sich selbst und ihre karriere im fokus haben !!!
    anders lässt sich diese dumme aussage nicht erklären.
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#8 FDP-IngoAnonym
  • 11.06.2012, 21:11h
  • In Berlin arbeitet die eine Hälfte der Bevölkerung und füttert die andere Hälfte durch. Die Looser leben von Hartz IV und vertreiben sich ihre Zeit vor dem Computer oder, wenn sie schwul sind, mit Ficken. Dabei nennen sie sich "Lebenskünstler", oft erkennbar an dem typisch Berliner Haarschwanz. Wenn sie ihre großräumigen Kreuzberer Altbauwohnungen aufgeben sollen, weil das Arbeitsamt nicht mehr bereit ist, für Hartz IV-Leute Mieten für über 100 qm große Wohnungen zu zahlen, stecken sie Autos an und randalieren. Die Politik in Berlin drückt beide Augen zu, um diese Leute bei Laune zu halten, denn von denen werden sie ja gewählt. CDU-Henkel hat seinen hochbezahlten Senatorenposten bekommen und tut gar nichts mehr. Die FDP ist die einzige Partei, die für Berufstätige in Berlin noch wählbar ist.
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#9 goddamn liberalAnonym
#10 goddamn liberalAnonym