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Achtung Spoilergefahr! Wer noch nicht wissen möchte, was in der ersten Folge von Staffel fünf bei "True Blood" passiert, der sollte jetzt aufhören zu lesen...

Ok, für den Rest: Das US-Publikum bekam von Regisseur Alan Ball ("Six Feet Under", "American Beauty") zum US-Auftakt der Serie am vergangenen Sonntagabend wie gewohnt jede Menge Blut und Splatter geboten, aber noch mehr nackte Haut. Kaum einer der Hauptakteure, der nicht innerhalb der ersten viertel Stunde der Show mindestens topless zu bewundern war. Und es gibt ein überraschendes Coming-out. Wer sich Staffel zwei in Erinnerung ruft, der wird sich an Referend Steve Newlin erinnern, der gemeinsam mit seiner Frau in einer Sekte einen vergeblichen Kreuzzug gegen die Vampirliga beginnt. Der naive Bauarbeiter Jason Stackhouse stand eine Weile unter dem Einfluss der Sekte.

Newlin steht nun in der Auftaktfolge der fünften Staffel vor Jasons Haustür. Der ehemalige Vampirjäger ist selbst zum Untoten geworden, Jason öffnet - selbstverständlich nackt - die Tür. Steve bringt Jason dazu, ihn ins Haus zu lassen, wo er geknebelt und gefesselt wird, damit Steve sein Geständnis machen kann: "Ich bin ein schwuler Vampir-Amerikaner, und ich liebe dich, Jason Stackhouse." Der berüchtigte Jäger weiblicher Schürzen versucht möglichst freundlich einen Korb zu geben: "ich fühle mich sehr geehrt, aber ich ticke nicht auf diese Weise. Tut mir leid." Steve steckt die Absage nicht so einfach weg: "Bemitleide mich nicht, liebe mich!" brüllt er...

Was aus dem schwulen Lafayette wird, der in Staffel vier seinen Freund verloren hat, wie es dem ehemaligen - ebenfalls homosexuell veranlagten - Vampir-König von Mississippi, Russell Edgington, nach seiner Zwangspause im Betongrab geht oder ob man im Vampirclub "Fangtasia" immer noch so blutleer cool abhängen kann wie in einer SM-Lesben-Fetischbar in San Francisco: Wir werden es sicherlich bald erfahren. Die Erstausstrahlungen in Deutschland liefen bislang mit kurzem Abstand nach dem US-Start beim Pay-TV-Sender "Syfy", im Frühjahr 2013 soll die synchronisierte Fassung bereitstehen. RTL2 übernimmt dann voraussichtlich Ende 2014.



"True Blood": Jason und Eric schmusen

Die beiden heißesten Männer bei "True Blood" finden endlich zueinander – zumindest in einer Traumszene.
#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 change
  • 13.06.2012, 20:35h
  • Endlich eine neue Staffel True Blood :) Kaum eine andere Serie, die nicht hauptsächlich auf queeres Publikum abzielt, hat mehr homosexuelle Inhalte und hilft so aktiv mit, dass Homosexualität mehr und mehr als "normal" angesehen wird. Mal ganz davon zu schweigen, dass die kompletten gesellschaftlichen Aspekte des "Outings" der Vampire in der Serie eine einzige Metapher auf die Probleme Homosexueller in unserer Gesellschaft sind.

    Zum Coming Out: Wenn ein nackter Jason Stackhouse die Tür öffnet, hätte wohl kein Vampir widerstehen können ;) Die vögeln ja eh alles was bei drei nicht auf den Bäumen ist (Eric mit seiner Schwester?!...)
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#3 SebiAnonym
  • 13.06.2012, 21:48h
  • Ich verstehe echt nicht, warum das Thema Vampire im Moment so angesagt ist. Ich kann dem beim besten Willen nichts abgewinnen.

    Naja, jeder nach seiner Facon. Und wenn die Serie zu mehr Toleranz für Schwule beiträgt, soll es mir recht sein.
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#4 Lars3110
  • 14.06.2012, 02:17h
  • Antwort auf #3 von Sebi
  • @sebi:
    TrueBlood ist DIE Vampirserie.
    Alles andere, insbesondere dieser Twilight-Kitsch oder auch diese Vampire Diaries sind nur sehr blasse Kopien für Teenie Girls. Mit TrueBlood fing eigentlich alles an und ist alles andere als für zimperliche Romantiker.
    Um die Faszination von TrueBlood zu verstehen, sollte man sich mal drauf einlassen.
    Alan Ball hat es vermocht, das Thema Homosexualität methapherhaft mit Vampiren zu besetzen. Daraus wurde eine der besten Serien der letzten Jahre. Der Auftakt der Staffel 5 hat mich wieder so aus dem Hocker gerissen. Es ist wirklich toll zu sehen, wie das Thema schwul, bi, lesbisch, hetero usw. umgesetzt wird, ohne daraus ein Thema zu machen. Es gehört einfach dazu, und diese Optik - großartig.
    Also einfach mal die (berechtigten) Vorurteile beseite legen und ansehen.
    Viel Spaß dabei!!!
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#5 blubAnonym
#6 SabineAnonym
  • 14.06.2012, 12:56h
  • Mich nerven Vampire auch total, ausser dass Kristen Stewart sexy ist. Dem Trailer hier kann ich wirklich nix abgewinnen. Alan Ball hat vorher schon klug Homosexualität behandelt ohne so sehr ins Fantasy gehen zu müssen. Ich fühle mich zu reif für solchen Kitsch.
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#7 change
  • 14.06.2012, 16:50h
  • Antwort auf #4 von Lars3110
  • Ich mag TB ja auch gerne, aber sie als beste Serie der letzten zehn Jahre zu bezeichnen halte ich für etwas übertrieben... Ein bisschen trashig ist es ja schon mit seinen abstrusen Storylines. Beste Serie mit schwulem Inhalt vielleicht ;)
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#8 Jan FAnonym
#9 maaaartinAnonym
  • 15.06.2012, 10:29h
  • Antwort auf #8 von Jan F
  • breaking bed klingt interessant :P

    fand ich aber mittelspannend, mir hängt aber auch dieses ganze drogen mafia blablahblah zum hals raus. bei mad men kann ich auch nicht verstehn was die leute dran finden... nach 3 folgen ist das ding mit der wertewelt und den klamotten der 60er doch durch und danach.. hm. nee.

    game of thrones und american horror story gefallen mir da besser.

    und bei true blood freu ich mich auf die knackigen werwölfe, die super cliffhanger und den humor. die letzte staffel war mir etwas zu buffy meets marion zimmer bradley mäßig, hoffe das gibt sich in der neuen wieder.
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#10 Jan FAnonym