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Hillary Clinton wird als demokratische Präsidentschaftskandidatin für das Jahr 2016 gehandelt

US-Außenministerin Hillary Clinton hat anlässlich des "Pride Month" ein Video veröffentlicht, in dem sie die weltweiten Fortschritte bei Homo-Rechten begrüßt.

"In den Vereinigten Staaten und rund um die Welt geht es voran", erklärte die 64-jährige Politikerin zum offiziellen Pride Month, der seit der Amtsübernahme von Präsident Barack Obama jedes Jahr im Juni ausgerufen wird. "Der unermüdliche Einsatz von Generationen zahlt sich aus. Barrieren werden niedergerissen, diskriminierende Gesetze abgeschafft und Millionen haben jetzt die Chance, frei zu leben und sich in ihrem Heimatland einzubringen."

Clinton erklärte weiter, dass aber noch viel getan werden müsse. Schwule und Lesben würden in manchen Teilen der Welt weiterhin "verhaftet, geschlagen, terrorisiert, sogar hingerichtet". Dagegen würde ihre Regierung vorgehen, da der Schutz von Rechten sexueller Minderheiten Teil der US-Menschenrechtspolitik sei.

Youtube | Frau Clinton wünscht einen schönen Pride-Month

In ihrer Ansprache erwähnt sie auch einige Beispiele, wie sich die Amerikaner für Homo-Rechte im Ausland einsetzen: So hätte in Riga US-Botschafter und ein hoher Regierungsvertreter am umstrittenen CSD teilgenommen. In Albanien veranstalte die US-Botschaft die erste "Pride Conference" des Landes, in Nassau hätten die Diplomaten mit Vertretern der Zivilgesellschaft einen Film über LGBT-Themen in karibischen Ländern gesehen. "Ich bin sicher, dass wir mehr Fortschritt und mehr Erfolge sehen werden", sagte die ehemalige First Lady und US-Senatorin weiter.

Die US-Außenministerin hatte bereits im vergangenen Jahr erklärt, dass sie das Thema Homo-Rechte international zur "Priorität" machen wolle (queer.de berichtete). So unterstütze ihr Ministerium aktiv Menschenrechtsaktivisten, die sich gegen Homophobie oder Aids einsetzten. Für ihren Einsatz wird Clinton im kommenden Monat von der Homo-Gruppe ILGA mit dem "World LGBT Award" ausgezeichnet (queer.de berichtete). (dk)



#2 lilo andersAnonym
  • 14.06.2012, 14:49h
  • Antwort auf #1 von Littmann
  • In diesen Wochen war es wieder besonders laut um die Direktorin des Nationalen Zentrum für sexuelle Aufklärung, kurz Cenesex auf Kuba. Erst zum IDAHO (Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie) ein Marsch gegen Homophobie durch Havanna, dann die geplante Reise nach Amerika. Bekommt „die Gesandte eines kommunistischen Regimes“ ein Visum, oder bekommt sie es nicht? Wahlkampf in Amerika. Eine Ohrfeige und beleidigend nennt ihn Mitt Romney, die Demokraten dagegen freuten sich über den Besuch, in dessen Verlauf Castro mit Bezug auf die Äußerungen des US-Präsidenten zur Homo-Ehe sagt: „Ich würde Obama zum Präsidenten wählen!“ Das war dann tatsächlich eine Ohrfeige, die saß.

    www.blu.fm/subsites/detail.php?id=6066
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#3 goddamn liberalAnonym
  • 14.06.2012, 15:00h
  • Gut, dass das amerikanische Außenminsterium nicht nur in broderistischer Manier dem iranischen Regime auf seine verbrecherischen Finger schaut, sondern auch brave Verbündete wie Lettland ermahnt.

    Da scheint echte Überzeugung dahinter zu stecken. Das ist mehr, als ich zu hoffen wagte!
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#4 drohnenfriedAnonym
#5 hop singAnonym
#6 finkAnonym
  • 14.06.2012, 16:52h
  • alles schön und gut. sicherlich auch hilfreich.

    aber mal ein gedankenspiel: nehmen wir an, ein politiker würde eine schöne, gut durchdachte und eindrucksvolle ansprache gegen antisemitismus halten. dann würde er beispiele nennen, in denen juden diskriminiert werden und beispiele, in denen sein land etwas dagegen tut.

    und dann würde er verkünden, dass juden zwar alle rechte haben sollten, ihre ehen aber keine richtigen ehen seien und also auch anders zu benennen seien.

    wie glaubwürdig wäre das? und würde die öffentlichkeit ihm das durchgehen lassen?

    aber mit uns kann man es machen. weshalb ist das eigentlich so?
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#7 gefundenAnonym
#8 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 14.06.2012, 20:37h
  • ich stimme Außenministerin Hilary Clinton zu, daß sich noch viel in Sachen Homorechte tun muß und es noch ein langer Weg ist.
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#9 SvenAnonym
  • 15.06.2012, 03:41h
  • Es bleibt dabei. In Anbetracht des Verhaltens der USA weltweit hält sich meine Freude in Grenzen.
    Übernehmen doch in vielen Ländern mit arabischem Frühling, befreit u.a. auch von den Staaten, Kräfte die Macht, die die Scharia einführen wollen. Oder auch schon eingeführt haben.
    Von den vielen unzähligen getöteten Zivilisten, die für die Befreiung von Ihrem, vom Westen bis dahin gestützten Diktator, sterben, mussten ganz zu schweigen.

    Könnten die USA doch auf die blöde Idee kommen, dieses Thema dann mal als einen von vielen Kriegsgründen zu benennen. Ein unerträglicher Gedanke für mich als Gegner jeglicher Militärschläge.

    Menschenrechte ist ein Thema mit dem sich die USA leider nur sehr wenig, bzw. sehr selektiv, auskennen. (Kriegsverbrechen im Irak, Guatanamo) Angemerkt sei nur, dass das allerdings auch für viele andere Länder gilt.

    Außerdem soll man, gerade auch Politiker, an Ihren Taten messen. Schöne Reden sind, da gehe ich mit Konform, gerade vor Wahlen schnell gehalten.
    Ich tippe mal darauf, dass danach "Wir wollen ja, aber.... bla, bla, bla" nicht viel davon übrig bleibt. Steht doch hinter dem amerikanischen Präsidenten seit Jahrzehnten eine Clique von erzkonservativen Beratern.
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#10 FritzAnonym
  • 15.06.2012, 15:26h
  • zur csd session ziehn isch un meine perle damenunterbuchsen an, rasiern uns die brust, setzen uns die perückn vom februar auf und gehen hand hand dusch kölle,
    heeeerlisch
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