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Erik Rhodes (1982-2012)

Der amerikanische Porno-Darsteller Erik Rhodes ist am Donnerstagmorgen in seiner Wohnung in New York City an einem Herzinfarkt gestorben.

Ein Sprecher der "Falcon Studios" bestätigte via Twitter den Tod des 30-jährigen Darstellers, der in rund 40 Filmen für das Label vor der Kamera gestanden hatte. "Mit großer Trauer gebe ich bekannt, dass Erik Rhodes heute morgen von uns gegangen ist. Er ist in seinem Schlaf einem Herzinfarkt erlegen", erklärte Adam Robinson. "Erik war ein toller Freund und seit acht Jahren Teil der Falcon-Familie. Von außen schien er immer stahlhart zu sein, aber innen drin war er ein Teddybär." Auch sein Lebenspartner Ricardo bestätigte den Tod von Rhodes und bat die Presse, seine Privatsphäre zu achten. Weitere Einzelheiten wurden bislang nicht veröffentlicht.

Rhodes wurde 2005 als einer der beliebtesten Darsteller für "Falcon" bekannt. Zu seinen bekanntesten Szenen gehört ein Intermezzo mit Matthew Rush im Film "Heaven to Hell". Außerdem war er in "From Top to Bottom", "The Farmer's Son" und "Asylum" dabei. 2010 spielte er im Queer-Cinema-Film "L.A. Zombie" von Bruce LaBruce neben Szengrößen wie Wolf Hudson und François Sagat mit. Der Film handelt davon, wie ein schizophrener Mann (Sagat) Tote durch Homo-Sex zurückbringen will.

Rhodes kämpfte gegen die Sucht

Noch ist die Ursache des Todes unklar, in Blogs wird aber bereits spekuliert, ob sich Rhodes das Leben genommen hat. Er hat in den letzten Jahren offen zugegeben, gegen Depressionen anzukämpfen. Außerdem soll er Probleme mit Alkohol und anderen Suchtmitteln gehabt haben.

In seinem Blog schrieb er sich den Frust von der Seele: "Ich habe sieben Jahre in der Porno-Industrie gearbeitet. Ich bin nicht sicher, wie ich hier gelandet bin und weiß nicht, wie ich das so lange überlebt habe. Ich weiß nur, dass das ein sehr einsamer Ort sein kann und ich brauche dieses Blog als Ventil." In dem am Montag verfassten letzten Eintrag in seinem Blog gibt er einem Fan Tipps, wie viel und welche Steroide er einnehmen sollte. Der letzte Satz lautet: "Ich warte, bis ich umfalle oder meine Leber den Geist aufgibt." (dk)



#1 Carolino Anonym
#2 reiserobbyEhemaliges Profil
#3 eMANcipationEhemaliges Profil
  • 15.06.2012, 12:20h
  • Wer mit seinem Körper so umgeht, muss sich nicht wundern, wenn er frühzeitig verstirbt. Sorry, da hab ich kein Mitleid.
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#4 Avalon84Profil
#5 alienAnonym
#6 GuidoAnonym
  • 15.06.2012, 14:45h
  • "nur ein Pornostar" ... das ist ja mal eine herrliche "Leck mich am Arsch"-Einstellungen.

    Als Porno-Darsteller war er zumindest einer "unserer" B-Promis - und ich finde es schon schade, dass er so jung gestorben ist und scheinbar auch seelische Probleme hatte.

    Nur gut aussehen hat ihm also nichts gebracht - glücklicher war er dadurch scheinbar auch nicht.
    Innen drin war es scheinbar furchtbar duster - sehr traurig...

    Ein Freund von mir ist mit 28 an einem Herzinfarkt gestorben - OHNE Drogen etc.
    Hier direkt auf Drogen etc. zu schließen, finde ich ja mal wieder typisch Tratsch. War von euch (Autor des Artikels incl.) einer so gut mit Ihm bekannt, dass er sich ein Urteil dazu erlauben kann???

    Wenn man nichts positives zu sagen hat, sollte man lieber schweigen! - ganz besonders du da auf #1
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#7 LuisAnonym
#8 blogAnonym
  • 15.06.2012, 16:04h
  • My name is James... I have worked in the adult entertainment industry for the last 7 years of my life under the name Erik Rhodes. I'm not sure how I ended up here, and I don't know how i have survived this long... all i do know is that it can a very lonely place

    erikrhodes.tumblr.com/
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#9 JimmyAnonym
#10 koklAnonym
  • 15.06.2012, 16:26h
  • Antwort auf #3 von eMANcipation
  • "Wer mit seinem Körper so umgeht, muss sich nicht wundern, wenn er frühzeitig verstirbt. Sorry, da hab ich kein Mitleid."

    Nun ja, wir gehen alle mit unserem Körper so oder auf andere Weise um. Die meisten Menschen, die sich ein Urteil über gewisse Lebensweisen erlauben (ja, das tut nicht nur der Papst), machen ganz ähnliches nur an anderer Stelle (und auch hier muss man seinen Blick nicht nur auf die Kirche beschränken).

    Tatsache ist aber: die Toten wundern sich wohl nicht mehr. Das ist doch schön.
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