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Kommentare zu:
Gedenkort für Hilde Radusch


#1 goddamn liberalAnonym
#2 -hw-Anonym
  • 15.06.2012, 18:49h
  • Antwort auf #1 von goddamn liberal
  • Meine erste Lesbe lernte ich in einer Behörde kennen. Mit unschuldigen Augen erklärte sie den Beamten im Raum, sie hätte keinen Türken gesehen.
    Er (politischer Flüchtling 1980) war in einem Schrank ihres Büros.
    Ab da waren wir Freunde, bis heute. Mit ihr konnte
    ich dann ihr links-alternatives Mannheim entdecken.
    Die Szene war noch arg jung und alle machten noch viele Dinge, die später in vielen Biographien keine Erwähnung mehr fanden.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 goddamn liberalAnonym
  • 17.06.2012, 13:04h
  • "Die Szene war noch arg jung und alle machten noch viele Dinge, die später in vielen Biographien keine Erwähnung mehr fanden."

    Wieso?

    Schweigen ist ja nicht immer gold....
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#5 -hw-Anonym
#6 EkeltrautAnonym
  • 19.06.2012, 00:45h
  • "Nach dem Krieg überwarf sie sich mit ihrer Partei - der DKP - und wurde von ehemaligen Parteifreunden bei den Behörden als Homosexuelle denunziert."

    Es ist so still hier. Aber das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn von Stalin lernen heißt siegen lernen.

    Oder etwa nicht?
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#8 stromboliProfil
  • 19.06.2012, 07:57hberlin
  • Antwort auf #6 von Ekeltraut
  • weil wir so stramm beim aufrechnen sind;
    ich bin noch am zählen , wieviele, aus deinen rechten kreisen kommend, bei behörden, vermietern, schulträgern etc. denunziert wurden..!
    Zu viele.., wenn ich fertig bin mit zählen, werd ich zu obigem mein "schweigen" brechen.. versprochen!

    Aber so viel zu kleingeistigem denken sei gesagt: keiner , egal welche politische position er einnimmt, ist gefeit vor ausübender rachsucht, nachtreterei und selbstüberschätzung... , was man auch an dir sehen kann.
    So wird der wirklich wertvolle lebensbeitrag einer person , wie im artikel oben vorgestellt, noch mal für die eigene schlammschlacht missbraucht.

    Bravo, du siehst, es braucht nicht mal der ehemaligen parteikollegen um Hilde Radusch ihre "irrwege" vorzuhalten, du schaffst es in infamer weise , ihr postum das noch mal unter zujubeln...
    Insofern bist du kein jota besser als die parteiinternen denunzianten.., du bist ein denunziant!
    Dein nick ist programm!
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#9 stromboliProfil
  • 19.06.2012, 08:04hberlin
  • ubs.. da ist mir ein fehler unterlaufen...
    ..."wieviele, aus deinen rechten kreisen kommend, bei behörden, vermietern, schulträgern etc. denunziert wurden..!
    soll natürlich haben, statt wurden heißen....
    wer hat schon nazis und sonstig rechte kollaborateure denunziert in jenen tagen ..?
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#10 EkeltrautAnonym
  • 19.06.2012, 13:37h
  • Antwort auf #9 von stromboli
  • "wieviele, aus deinen rechten kreisen kommend, bei behörden, vermietern, schulträgern etc. denunziert wurden"

    Tja, die Wahrheit tut weh, da kann man durchaus schon mal instinktiv oder aus Verwirrung das richtige schreiben.

    Hilde Radusch hat erkannt, welche falschen "Freunde" sie sich da ausgesucht hatte, deren Anliegen damals - wie heute - in billigem Agitprop zur Selbstdarstellung bestand, und sich von ihnen abgewandt. Das ehrt sie und ihr Anliegen und diskreditiert nicht sie, sondern diejenigen, die ihr Verrat und Niedertracht angetan haben.

    Aber wie es es scheint, bist Du noch mit dem Rechnen - einer Tätigkeit mit der die extreme Linke schon immer überfordert war, insbesondere wenn es um wirtschaftliche Zusammenhänge geht - beschäftigt. Vermutlich bereitet Dir das systemimmanente Denunziantentum von DDR bis Sowjetunion mit seinen hohen Zahlen besondere Schwierigkeiten. Macht nichts, stille Beschäftigung ist besser als gar keine.
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#11 stromboliProfil
  • 19.06.2012, 16:03hberlin
  • Antwort auf #10 von Ekeltraut
  • Hilde Radusch ist nie eine von den heutzutage geläufigen opportunistischen überläufern gewesen, sie hat zu ihren zielen gestanden, und die waren links-idealistisch!
    Dein versuch sie nun so postum als zeugen hier für deine „werte“ einbringen zu wollen .. das ist die selbe infamie, mit der ihr ihre "parteifreunde" in den rücken gefallen sind. Was zeigt: es sind die verbohrtheiten , dass rechthaberische, dass uns abgleiten lässt ins abwertende-denunziatorische gehabe.

    Sich von parteien abwenden oder dem stalinismus den intellektuellen rücken zuzukehren, ehrt sie!
    Aber es beschreibt auch nur, dass jeder einzelne seine position ständiger überprüfung zu stellen hat und sie nicht dem gehorsam oder einer "disziplin" unterwerfen soll. Wer von den vielen antikommunisten jener zeit hat das gegenüber seiner ideologie gemacht. Einsichten sind nicht eure und wies scheint deine sache, das muss mit herz und verstand gemacht werden!

    Nun, diese eigenständigkeit -unabhängigkeit zeigt den eigentlich politischen menschen; unabhängig von zeitströmungen oder kurzfristigen zielen sein in seinen ideen und entscheidungen !
    . Entsprechend blieb sie zeitlebens sozialistin, wie ihr weiterer lebensverlauf und engagement zeigen; auch ohne parteibuch!.

    Denunziation, egal in welchem system , ist erbärmlich!
    Dies muss die erste stellungsnahme sein.
    Von da ab kann man dann die gründe für denuziantentum aufarbeiten und so vorbeugen für zukünftiges!

    nun zum rechnen...
    es ist immer schwer das denunziantentum zu „berechnen“ weil es wesen der denunziation ist im verborgenen zu agieren. Bespitzelt wird auf alle weise und nur die relevanz staatlicher einflußnahme soll uns hier mal beschäftigen.
    Wir wissen um ca. 100.00 IM's , die für den staatssicherheitsdienst spitzelten. Recht genaue daten weil die in ordner gutdeutsch geordnet auf ihre aufarbeit warten.
    Insofern wird die vergangenheit der ddr als spitzelstaat behandelt... die der brd, wie es scheint, aber nicht.
    Berlin west leistete sich informationszubringer (amtsjargon) , die mit geschätzten 20.000 nachbarschaftsflüsterern dafür sorgten, dass der rote osten keinen trocken boden unter die füsse bekam. Einigen wurden gar ehrennadeln und verdienst medaillen verliehen.
    Und westdeutschland, die rechtsnachfolgerin des tausendjährigen spitzelstaates; was tat sie alles zur „aufarbeitung „ eben dieser spitzeldienste im dienste des staates?

    Du bist ja vielleicht als rotesocken-(ge)rechter besser mit dem -an den finger abzählen- als ich, aber scheinbar lernresistent ,was historische betrachtung angeht. Auch da unterscheidest du dich von der von dir vereinnahmten Hilde Radusch; die würd dir sicher auf deine griffel kloppen für diesen vereinnahmungsversuch!
    Na, dann müssens halt andere hier tun!
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#12 EkeltrautAnonym
  • 19.06.2012, 19:16h
  • Antwort auf #11 von stromboli
  • "Na, dann müssens halt andere hier tun!"

    Hahaha, wer sich nicht alles zu etwas berufen meint und doch in Wirklichkeit nicht einmal dazu berufen erscheint!

    Die arme Hilde hat diese Vereinnahmung, von der sie sich längst distanziert hat, wahrlich nicht verdient.

    Möge sie denn einen würdigen Gedenkort bekommen.
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