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  • 15.06.2012           30      Teilen:   |

"Unmoralische Subkultur"

Christliche Demo gegen CSD-Parade in Wien

Christliche Aktivisten wollen einen "kulturellen Krieg" gegen Schwule und Lesben anzetteln - Quelle: powerboox / flickr / cc by 2.0
Christliche Aktivisten wollen einen "kulturellen Krieg" gegen Schwule und Lesben anzetteln (Bild: powerboox / flickr / cc by 2.0)

Religiös motivierte Aktivisten haben erstmals zu einer Demonstration gegen die Regenbogenparade aufgerufen, die am Samstag in Wien stattfindet.

Organisiert wird die Gegenveranstaltung von Dr. Alfons Adam, der sich in den letzten Jahren mit seinen Kleinparteien "Die Christen" und "Christen-Allianz" als Vorkämpfer gegen die Rechte von Homosexuellen einen Namen gemacht hat. Er ist zudem Autor für das radikalkatholische Portal kreuz.net. In seinem Demonstrationsaufruf heißt es: "Wir fühlen uns vor Gott verpflichtet, auf die öffentliche Propagierung der Homosexualität eine Antwort zu geben, indem wir unsere Sicht der Dinge vor den Teilnehmern der Regenbogenparade, die eine Demonstration für die Schamlosigkeit und Pervertierung der Sexualität ist, darlegen und für sie beten".

Adam argumentiert mit martialischem Ton, dass die "unmoralische Subkultur" von Schwulen und Lesben Kinder "vewirren" könne. Für ihn ist der Kampf gegen Homosexualität ein "kultureller Krieg": "Wenn uns unsere Kinder einst fragen werden, wo wir denn gewesen sind, als der Sittenverfall in einer zunehmend kinderfeindlichen Kultur in vollem Gange war, werden wir antworten, dass wir an vorderster Front im Schlachtgetümmel waren". Er wolle mit der Aktion "das sittliche Fundament unseres Vaterlandes Österreich" verteidigen. Die Demonstration wird nicht von der katholischen Kirche mitgetragen.

Fortsetzung nach Anzeige


In Deutschland hat es in den letzten Jahren nur in Stuttgart Demonstrationen gegen den CSD gegeben, zuletzt protestierten dort rund zwei Dutzend christliche Aktivisten im vergangenen Jahr (queer.de berichtete). Organisiert wurde die Aktion von der katholischen Pius-Bruderschaft. Auf Plakaten erklärten die Traditionalisten "Sünde macht nicht glücklich" oder "Rettet Kinder vor Perversion".

Die Regenbogenparade findet seit 1996 alljährlich in Wien statt und gilt als wichtigstes Event der Homo-Bewegung in Österreich. Der "Vienna Pride" steht dieses Jahr unter dem Motto "Born This Way" und soll zum Coming-out einladen. (dk)

Links zum Thema:
» Regenbogenparade
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Reaktionen zu "Christliche Demo gegen CSD-Parade in Wien"


 30 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
15.06.2012
14:17:04


(+6, 6 Votes)

Von Cersey
Aus Wittlich (Rheinland-Pfalz)
Mitglied seit 30.05.2012


"Wir fühlen uns vor Gott verpflichtet, auf die öffentliche Propagierung der Homosexualität eine Antwort zu geben, indem wir unsere Sicht der Dinge vor den Teilnehmern der Regenbogenparade, die eine Demonstration für die Schamlosigkeit und Pervertierung der Sexualität ist, darlegen und für sie beten".

Ich bin nicht gläubig und verspüre das Verlangen für diese Vollidioten zu beten.
Herr, lass endlich Hirn und Toleranz regnen.
Möglichst schnell.


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#2
15.06.2012
14:47:10


(+6, 8 Votes)

Von fink


adam in der user-diskussion der "presse":

"Ich möchte vorausschicken, dass es uns als Christen schlecht anstünde, Homosexuelle zu diskreditieren oder sogar mit Hass zu verfolgen. Tatsache ist aber, dass Homosexualität keine Veranlagung ist, sondern eine auf seelische Erkrankung beruhende Neigung, die heilbar ist. Das haben alle Fachleute gewusst, bis linke Ideologen Homosexualität als Mittel zur Zerstörung des christlichen Bildes von Ehe und Familie instrumentalisiert haben. Die homosexuelle Lebensweise schadet dem Gemeinwohl und Kinder und Jugendliche dazu zu verführen führt in eine soziale Katastrophe. Unsere Einstellung gründet einerseits auf klaren Vorgaben in der Bibel, was für die bei uns mitarbeitenden evangelischen und evangelikalen Christen ausschlaggebend ist, für uns Katholiken gilt zusätzlich ein Lehrschreiben der Glaubenskongregation aus 2003, unterfertigt von Kardinal Ratzinger, welches Katholiken und insbesondere katholischen Politikern die schwere sittliche Verpflichtung auferlegt, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um eingetragene Partnerschaften zu verhindern. Im Klartext: Wenn man uns Christen verbieten will, diese Wahrheit über den Menschen klar zu sagen, ist das bereits eine Art von Christenverfolgung."

Link:
diepresse.com/home/politik/neuwahlen/wahlchat/4134
38/Alfons-Adam_Homosexualitaet-ist-eine-Krankheit


fakt ist, dass wir es hier nicht mehr mit einer meinung zu tun haben, sondern mit einem handfesten paranoiden wahngebäude.

man beachte übrigens die ausdrückliche erwähnung von ratzingers beitrag zu diesem menschenverachtenden irrsinn.


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#3
15.06.2012
14:56:23
Via Handy


(0, 4 Votes)

Von Ibis


Ich habe bei kreuz.net aufgehört zu lesen.

Es lohnt sich nicht, sich wegen so jemandem aufzuregen


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#4
15.06.2012
15:26:19


(+4, 4 Votes)

Von sanscapote
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Ich gebe diesen katholischen Schwachsinnigen mit ihrem katholischen Schwachsinn keine weitere Energie!

Sie machen keinen Sex ohne Zeugungsabsicht!
Sie onanieren nicht!
Sie werfen dem Schwanz nebenan in einer oeffentlichen Beduerfnisanstalt keine geilen Blicke zu.
Wie edel!


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#5
15.06.2012
16:15:23


(+4, 8 Votes)

Von Stretchingmaster
Aus Essen / Holsterhausen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 06.01.2012
Antwort zu Kommentar #2 von fink


Das ist nur noch lachhaft von den ach so Gläubigen.

Die Kirchen beschimpfen jeden Homosexuellen, sagen das wir pervers wären und das wir Menschen zweiter Klasse sind, wenn wir denn überhaupt als Menschen anerkannt werden.
Und wenn wir uns dann wehren und solches kranke Gedankengut nicht auf uns sitzen lassen dann fühlen die sich gleich als ob wir ihnen den Mund verbieten wollen und bezichtigen uns der Christenverfolgung.

Ich habe nichts gegen Gläubige Menschen. Ganz im Gegenteil, ich bewundere Menschen die aus einer fiktiven Person (Gott) Kraft schöpfen können. Nur durch Glauben stark zu sein, das ist schon Bewundernswert.

Aber wer hat den führenden der Kirchen ins Hirn geschi... das sie so einen Mist verbreiten. Und das ganze auch noch ganz legal durch die Regierung gestützt.

Wenn ich als kleiner Mann auf der Straße so etwas laut aussprechen würde dann wäre ich spätestens 10 Minuten später in eine Zwangsjacke verfrachtet und eingewiesen worden.

Glaube ist gut, aber das was daraus gemacht wird ist nur Verabscheuungswürdig.

Selbst wenn es Jesus wirklich gegeben haben sollte, dann hätte er niemals den Weg eingeschlagen den er gegangen ist. Er würde sich abgrundtief schämen für das was aus seiner Idee gemacht worden ist.

Kirche und Staat sollten endlich strikt getrennt werden.

Dann könnte man auch solche Vergehen wie übler Nachrede, Verläumdung und Beleidigung von seitens der Kirche nachgehen. Aber die sind leider geschützt und dürfen sagen was sie wollen ohne irgendwelche Konsequenzen fürchten zu müssen.

Die Kirche ist überholt. Ihr Verfallsdatum ist schon lange abgelaufen.

Glaube ja, Kirche nein.


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#6
15.06.2012
16:41:32


(+8, 10 Votes)

Von CSD Pius Antifa


So sah das letztes Jahr bei der alljährlichen Hetze und -Hassverbreitung der Piusbrüder beim CSD in Stuttgart aus:

Link zu www.queer.de

Link zu www.queer.de

Bild-Link:
lupe.php?article_id=14732&picc=2&t=CSD-STGT-2011-P
IUS-40-b250.jpg


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#7
15.06.2012
16:47:59


(+8, 10 Votes)

Von plattform


"Unmoralische Subkultur"

Die Plattform „Betroffener kirchlicher Gewalt" hat neun römisch-katholischen Bischöfen eine Liste mit 40 Beschuldigten geschickt, denen sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche vorgeworfen wird. Die Beschuldigten sind laut Plattform nach wie vor unbehelligt im Amt. Jetzt müsse es Konsequenzen geben, so die Plattform.

Link:
oe1.orf.at/artikel/306384


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#8
15.06.2012
16:51:55


(+6, 6 Votes)

Von wiewahrwiewahr
Antwort zu Kommentar #7 von plattform


Kinderficker: "Wenn uns unsere Kinder einst fragen werden, wo wir denn gewesen sind, als der Sittenverfall in einer zunehmend kinderfeindlichen Kultur in vollem Gange war, werden wir antworten, dass wir an vorderster Front im Schlachtgetümmel waren".


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#9
15.06.2012
17:16:00


(+1, 3 Votes)

Von ehemaligem User ererer


Nur jetzt, und nur so, sogar ohne Untertstutzung aus dem Stephansdom? Ja, ich weiss, dass unter 'Insel der Seligen' Schwule nicht unbedingt gemeint waren (obwohl Papst Paul VI, wie jetzt klar, einige Apharen mit Vatikans Guardisten in den 70-er hatte),- und trotzdem: iube, Austria felix! Strache ubrigens finde ich super attraktiv; gefahrlich ist er allerdings, wenn auch vielleicht nicht so sehr wie er mochte.


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#10
15.06.2012
21:30:14


(+2, 4 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Mich wundert bei der Katholischen Kirche nun bald überhaupt nichts mehr! Komisch ist nur, daß diese Fanatiker erst jetzt kommen und sich nicht schon vorher Gehör verschafft haben!


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