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  • 16. Juni 2012, noch kein Kommentar

Muss man sich merken: Klubgrün

"Neon Me" heißt das Debütalbum der deutschen Indie-Elektro-Band.

Von Carsten Weidemann

Du stehst in einem dieser Clubs, das Adrenalin pulsiert in Deinen Adern. Und dann fräst sie sich durch die Schneise aus verqualmter Luft, vibrierenden Neonlichtern und zuckenden Füßen: Eine Wand, so druckvoll und bretthart, wie sie nur eine echte Live-Band auf die Bühne betonieren kann. Das klingt 1-zu-1 so wie auf Platte, das ist Klubgrün, das ist Elektro handgemacht.

Wie klischeehaft, denkt sich das verbrauchte Indie-Herz. Aber versuchen kann man's ja mal. Ein Blick rüber zu dem Rest der Meute, die sich längst gegen den Stillstand vereint hat. Spätestens jetzt merkt man, dass das was Besonderes ist und eben doch nicht nur eine weitere Band, die es neben eingängigen Refrains und einer Indie-Gitarre mal beiläufig auch mit Synthies versucht. Das Gegenteil verzaubert!

Verwechslungen sind ebenso ausgeschlossen wie lästige Attitüden: Ja. die Jungs kommen tatsächlich alle aus Deutschland und nicht etwa aus einem kleinen Londoner Stadtteil, Schweden oder Dänemark.

Youtube | Klubgrün live bei der Pre-Releaseparty in Münster