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  • 16.06.2012           22      Teilen:   |

Neues Feature

Gayromeo stellt seinen Radar scharf

Das Radar hilft bei der Suche nach dem Date um die Ecke - Quelle: Screenshot
Das Radar hilft bei der Suche nach dem Date um die Ecke (Bild: Screenshot)

Die Suche nach den Usern in der näheren Umgebung läuft gerade als Betaversion. Der queer.de-Test verrät, wie gut das Tool ist und wo es noch hakt.

Von Carsten Weidemann

Gayromeos Maskottchen "Mutti" hat "tolle Neuigkeiten" für mich: Laut einer Message an den "treuen User" gehöre ich zu den Auserwählten, die den erweiterten Lokalisierungsservice von Gayromeo im Betatest ausprobieren dürfen. Im Oktober 2011 war bereits der erste Teil des Tools zur Standortbestimmung online gegangen (queer.de berichtete). Ein Feature, mit dem der blaue Datingriese wieder aufzuholen will. Die Datingplattform Grindr, die rein auf das mobile Internet und Smartphones setzt, hatte mit einer simplen Suche und der einfachen Lokalisierung viele neue Nutzer in kurzer Zeit gewinnen können.

Seit Oktober ist es bei den blauen Seiten möglich, über die Webseite beliebig viele Standorte anzulegen, die man entweder manuell, oder über die automatische Ermittlung per Abfrage der IP-Adressen von Computer und Providern erfasst. Danach genügt ein einfacher Klick, um den Standort zu wechseln. Die mühsame Änderung des Aufenthalts in den Profilstammdaten entfällt dadurch. Man wird in den Suchergebnissen anderer angezeigt, die nach Usern in der "Region" oder der ausgewählten Stadt suchen und umgekehrt. Man hat jederzeit die Kontrolle darüber, ob man seine Position veröffentlichen möchte oder nicht. Außerdem gibt es bei der Entfernungsangabe eine eingebaute Unschärfe von rund 100 Metern, die verhindert, dass man von Stalkern oder anderen bösen Menschen belästigt wird.

Fortsetzung nach Anzeige


Mal sehen, wer so in der Nachbarschaft alles schwul ist

Socken riechen in 500 Metern oder mit dem Nachbarn "scheppern" in 300 Metern? - Quelle: Screenshot
Socken riechen in 500 Metern oder mit dem Nachbarn "scheppern" in 300 Metern? (Bild: Screenshot)

Was bislang fehlte: Die Sortierung der eigenen Suche nach Entfernung. Die haben die Programmierer Muttis Datenbanken nun spendiert: "PlanetRomeo RADAR umfasst drei neue Suchfunktionen, die die Art und Weise, wie du unser Portal künftig nutzen wirst, gravierend verändern können", heißt es freudig erregt in der Nachricht an die Betatester. Mit vordefinierten Shortcuts auf der rechten Navigationsleiste kann man nun nach Usern in einem bestimmten Umkreis suchen, die neu oder online sind. Wer die Option "Position freigeben" für den ausgewählten Standort aktiviert, siehst nicht nur, wer in der Nähe ist, sondern auch wie groß die Entfernung ist. Im Suchergebnis werden die User außerdem entsprechend ihrer Entfernung aufgelistet, der Nächste zuerst.

So weit, so schön. Damit fallen nun zumindest die leidigen Endlos-Chats weg, in denen man sich erst mit eindeutigen Bildern und "schmutzigen" Fantasien hochkocht um dann am Ende festzustellen: "Du, das ist mir jetzt echt zu weit weg, um noch bei dir vorbei zu kommen." Da dieses Feature, das bald den zahlenden PLUS-Usern zur Verfügung stehen soll, ja getestet werden soll, hier nun ein paar Verbesserungsvorschläge.

Eine wichtige Funktion, die aber mobil noch nicht einsetzbar ist

- Wer mit dem Smartphone auf Reisen ist und seinen Standort wechseln oder gar einen neuen anlegen will, erlebt sein blaues Wunder. Das geht nämlich nicht über die iPhone-App oder die angepassten Touch- und Mobilseiten, sondern nur über die Desktop-Website, auf die man weitergeleitet wird. Das Gefummel mit den ständig verrutschenden Seiten und Minibuttons auf Vier-Zoll-Displays muss dringend abgeschafft werden.

- Ausgerechnet die mobilen Versionen haben die Positionsangaben in der Suche (noch) nicht eingebaut. Da macht es aber am meisten Sinn. Wie User im iTunes-Store bereits zu Recht beklagen, ist die Suchfunktion in der vier Euro teuren Gayromeo-App (aktuell Version 1.7) eh stark eingeschränkt. Nebenbei: Wer als Escort arbeitet und deshalb viel unterwegs ist, kann die App überhaupt nicht nutzen, wie ein Betroffener bei den Kundenrezensionen schreibt: "Ein Einloggen mit Escort-Daten ist nicht möglich... schade, dass dies nicht in der Beschreibung stand..."

Muttis Programmierer müssen wohl noch ein paar Überstunden einplanen...

Wochen-Umfrage: Welchen Gaydatingdienst nutzt du derzeit am liebsten? (Ergebnis)

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Tags: gayromeo, planetromeo, gayroyal, lokalisierung, online-dating
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Reaktionen zu "Gayromeo stellt seinen Radar scharf"


 22 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
16.06.2012
18:14:33


(+5, 7 Votes)

Von Erst der Anfang


Irgendwann sind solche Features verpflichtend wenn man sich anmeldet und nicht mehr optional.
Wer sich über mangelnden Datenschutz und den gläsernden Menschen beschwert sollte nicht nur Schäuble und Co. verantwortlich machen, sondern auch die ganzen selbstverliebten Nutzer die meinen alles von sich preisgeben zu müssen.


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#2
16.06.2012
18:35:18


(-3, 3 Votes)

Von Enyyo


Herzlich willkommen im 21. Jahrhundert Gayromeo!

Endlich gibt es eine etwas verbesserte Suchfunktion, wie sie andere Portale (z.B. das wesentlich kleinere Gayroyal) schon lange bieten.

Interessant ist das vor allem im Grenzbereich von (Bundes-)Ländern: ich bin in Mannheim, hier grenzen Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz aneinander.

Bisher musste man mühsam manuell die betreffenden Städte durchsuchen - Leute, die eine Kleinstadt dazwischen angaben, hat man so nie erreicht. Insofern ist das neue Gay-Radar aka Gaydar ein angenehmes Feature.

Dennoch bietet die neue Suche, soweit ich das bisher überblicken kann, nur sehr begrenzten Komfort: warum den Radius nicht auf 1 oder 5 km einschränken können? 25km umfassen bspw. das Stadtgebiet von Berlin, Hamburg, München - die User dort haben also von der Funktion nicht sonderlich viel.

Auch nutzt es mich nichts, zu sehen wer im Umkreis von 25km Online ist, wenn von den 3000 Jungs 2985 nicht in meine Zielgruppe passen (bzw. ich nicht in ihre)!

Abgesehen davon sind die bereits vor einiger Zeit eingeführten Entfernungsangaben i.d.R. sehr ungenau, wie mehrfach (und einfach) feststellbar ist - selbst für Luftliniendistanzen werden die Entfernungen i.d.R. viel zu kurz angegeben!

Dass künftig diese Grundfunktionalität nur für die Zahluser da sein soll, zeigt, wohin GR geht: ein reines Kommerzprojekt, bei dem mit möglichst wenig Einsatz möglichst viel heraus geholt werden soll.

Sehr wahrscheinlich haben sich ein paar Leute (durchaus berechtigt!) damit eine goldene Nase verdient, sich dann zur Ruhe gesetzt und ärgern sich jetzt, das Ganze nicht zu einem Facebook ausgebaut zu haben.

Die aktuellen Besitzer/Investoren versuchen jetzt Geld mit dem Projekt GR zu verdienen und strukturieren um.

Sehr schade, aber die Luft ist wohl raus und so wie GR mal Gaydar platt gemacht hat stehen Growlr, Scruff, Bender usw. bereit, GR abzulösen, zumindest mobil.


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#3
16.06.2012
18:37:41


(+2, 4 Votes)

Von gniwerj
Aus dortmund (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 08.03.2010
Antwort zu Kommentar #1 von Erst der Anfang


Wir sind schon mittendrin ;)
Schonmal mit Karte bezahlt und dir den Zettel den du da unterschreiben musst, durchgelesen? Mach's mal. Deine Daten sind nicht erst seit facefuck und myscheiß für jeden offensichtlich. Das geht auch subtiler ;)

Zu dem Schmier-GR: Ich weiß warum ich da kein profil (mehr) habe. Nicht beschweren, abmelden :)


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#4
16.06.2012
22:05:36


(+3, 3 Votes)

Von alexander
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #3 von gniwerj


kann dir nur beipflichten, aus dem verein bin ich schon seit 10 jahren raus !


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#5
17.06.2012
02:02:18


(0, 2 Votes)

Von gniwerj
Aus dortmund (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 08.03.2010
Antwort zu Kommentar #2 von Enyyo


Ich liebe Menschen die alle überflüssigen Erfindungen aufsaugen, ohne sie kritisch zu hinterfragen. Besorg dir 'ne Landkarte ;)


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#6
17.06.2012
11:05:16


(-1, 1 Vote)

Von Leo G


Die sollten die Profilfotos verbieten, is ja das reinste Gruselkabinett..


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#7
17.06.2012
11:25:43


(-1, 1 Vote)

Von Leo G
Antwort zu Kommentar #5 von gniwerj


Mmmmh aufsaugen...


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#8
17.06.2012
11:35:28


(+1, 1 Vote)

Von Christian Knuth


Soweit ich weiß, ist nicht Planetromeo schuld an der Escort-Sperre, sondern die Sittenwächter von Herrn Jobs : "Wir denken, dass wir eine moralische Verantwortung haben, Pornos vom iPhone fern zu halten.Wer Pornos will, soll sich ein Android-Handy kaufen."

Wobei inzwischen auch auf Android leider viele Dinge der Zensur zum Opfer fallen, die einem selbstbestimmten Menschen eigentlich als Selbstverständlich zur Wahl stehen sollten.


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#9
17.06.2012
13:03:12


(-3, 3 Votes)

Von Walleaff


Soviel zu "Treue" und "Homo-Ehe" bei den Schwullesben. Der versuchte bürgerliche Anstrich täuscht nicht über die Wahrheit hinweg. Versucht es gar nicht erst, Homos!


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#10
17.06.2012
13:21:11


(+1, 3 Votes)

Von Leo G
Antwort zu Kommentar #9 von Walleaff


Naiv. Du weißt wohl gar nicht wieviel Heteros fremd gehen, während ihre Frauen die Kinder hüten..
Manche sogar mit mir..


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