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Mit Fleisch und Fummel warb der Vienna Pride in diesem Jahr (Bild: CSD Vienna/Esther Crapelle)

Rund 200.000 Lesben, Schwule und Transgender demonstrierten am Wochenende bei der 17. Wiener Regebogenparade

Ewa Dziedzic, Vorsitzende des Vereins CSD Vienna freut sich: "Echte Gleichstellung von Schwulen, Lesben und Transgender-Personen und mehr Toleranz diesen Gruppen gegenüber sind die Anliegen, die wir auch heuer mit der Vienna Pride thematisiert haben und der diesjährige TeilnehmerInnenrekord von 200.000 Menschen bestätigt die Relevanz dieser Themen." Unter dem Lady-Gaga-Motto "Born this Way" lief der Vienna Pride vom 12. bis 16. Juni mit verschiedenen Veranstaltungen und dem Straßenfest vor dem Wiener Rathaus. Die 17. Regenbogenparade am Samstag brachte an die 170.000 Menschen auf die Straße, unterstützt von 52 Paradewagen und perfektem Wetter.

Bunte Wagen, gute Stimmung, doch der politische Kampf geht weiter

Andreas Salat vom CSD Vienna zeigte sich beeindruckt von der guten Stimmung, die trotz aller rechtlichen Benachteiligungen im Lande herrscht: "In Wien hat sich die Lebenssituation für Schwule, Lesben und Transgender Personen in den vergangen Jahren verbessert. Rechtlich und im Rest Österreichs muss sich aber noch einiges ändern, ich denke da zum Beispiel nur an die Möglichkeit der standesamtlichen Hochzeit für gleichgeschlechtliche Paare." Bei aller Buntheit der Parade, die politischen Botschaften und Forderungen werden auch in Zukunft nicht verschwinden. Und das sind nicht wenige, die die Pride-Veranstalter auf der Liste haben: Ausweitung des Partnerschaftsrechts, Anpassung des Adoptionsrechts, Änderung des Fortpflanzungsrechts, Ausweitung des Antidiskriminierungsgesetzes, Förderung der gesellschaftlichen Akzeptanz.

Den Abschluss des Vienna Pride 2012 bildete im Anschluss an die Parade die Pride-Show am Abend, die zugleich auch den Endpunkt des diesjährigen Regebogendorfs vor dem Wiener Rathaus bildete. Mit dabei waren unter anderem die Live-Acts von Soulicious, Sarah-Stephanie, Mave O'Rick oder Chris & Taylor.



#1 NGI 2012Anonym
  • 18.06.2012, 18:03h
  • Fummel ist nie gut für Homosexualität, da denkt man zwangsläufig an Pimmel ab und so... Kein echter Mann strebt dies an. No Gender Issues, mmkay?!
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#2 NickAnonym
  • 18.06.2012, 18:50h

  • Wow sonst liest man in den letzten Jahren von sinkenden Besucherzahlen, toll das soviele nach Wien kamen!
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#3 sanscapote
#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 19.06.2012, 14:46h
  • Sollte es nicht eine Gegendemo von christlichen Fundamentalisten geben oder wurde die abgesagt?
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#5 sanscapote
  • 19.06.2012, 17:00h
  • Antwort auf #4 von FoXXXyness
  • Der Typ des FN verwechselt Frankreich mit Russland.
    Hier koennen die Schwulen weder verboten noch behindert werden.

    Allerdings ist die FN populair im Yonne. Wir hoffen dass sie keine Ausschreitungen inszeniert.
    Daher unser Aufruf um aktive Teilnahme.
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#6 sanscapote
  • 19.06.2012, 17:07h
  • Die LGBT darf in keinem Fall zurueckweichen im Angesicht der Bedrohungen durch Extremisten.

    Umso weniger durch diese kleinen Machominoritaeten der FN, die nicht legitim sind.
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#7 albumAnonym