Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?16743

Luka Rocco Magnotta warten in Kanada auf seinen Prozess

Der unter Mordverdacht stehende Pornodarsteller Luka Rocco Magnotta ist zwei Wochen nach seiner Festnahme in Berlin-Neukölln nach Kanada ausgeliefert worden.

Der 29-Jährige wurde am Montagnachmittag in einer Militärmaschine ausgeflogen und kam gegen 19 Uhr Ortszeit auf dem Mirabel-Flughafen in Montréal an. Er wurde von einem großen Polizeiaufgebot erwartet: "Wir sind sehr glücklich und erleichtert, dass der mutmaßliche Killer in Montréal ist und sich der Justiz stellen muss", erklärte Polizeichef Ian Lafrenière vor Journalisten nach der Ankunft des Ausgelieferten. "Das ist noch nicht das Ende der Ermittlungen. Wir haben immer noch nicht den Kopf des Opfers gefunden", so Lafrenière.

Magnotta, ein ehemaliger Darsteller in schwulen Pornofilmen, der auch als Callboy gearbeitet haben soll, wird beschuldigt, Ende Mai einen chinesischen Studenten in seiner Wohnung in Montréal getötet und anschließend Leichenteile verschickt zu haben (queer.de berichtete). Den Mord soll er gefilmt und auf einer einschlägigen Seite im Internet veröffentlicht haben. In dem Film soll auch Kannibalismus und Nekrophilie enthalten sein. Bei dem Opfer soll es sich Medienberichten zufolge um seinen Lover gehandelt haben. Als ihm die Polizei auf die Schliche kam, floh Magnotta mit einem Linienflugzeug nach Paris und gelangte von dort aus nach Berlin. In einem Internetcafé wurde er schließlich festgenommen, als er gerade Artikel über seine Flucht las.

Magnotta droht lebenslang

Der mutmaßliche Täter soll noch am Dienstag in fünf Punkten angeklagt werden, darunter auch Mord. Ihm droht eine lebenslange Haftstrafe. Die Polizei will ihn insbesondere nach dem nach wie vor fehlenden Kopf des getöteten Austauschstudenten befragen.

Der kanadische Justizminister Rob Nicholson erklärte, er freue sich über die schnelle Auslieferung Magnottas: "Die Regierung Kanadas dankt der Regierung Deutschlands für ihre schnelle und tatkräftige Unterstützung", erklärte Nicholson. Magnotta konnte so schnell ausgeflogen werden, weil er keinen Einspruch gegen seine Auslieferung eingelegt hat. (dk)

Youtube | Magnotta bei seiner Ankunft in Kanada


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 19.06.2012, 09:02h
  • Damit sind seine Tage in Freiheit gezählt und ich denke, daß er neben der lebenslangen Haftstrafe auch zu einer Psychotherapie verdonnert wird! Da werden sich Abgründe auftun, vor allem in Bezug auf seine Tierquälerei und den Drang, daß ganze auch noch zu filmen!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 6z55b57Anonym
#3 wernerAnonym
  • 19.06.2012, 11:17h
  • man meint im laufe des lebens schon alles gelesen und gesehen zu haben aber es gibt immer wieder sachen zu dem einem nichts mehr einfällt.

    das video tue ich mir nicht an, aber ich habe eines der katzen-videos gesehen, was schlimm genug ist...warum hat man damals nichts unternommen?

    er schien elemente aus diversen thrillern übernommen zu haben, bezüglich des noch zu vermissenden körperteils kann man für die familie des opfers nur hoffen das er nicht die eine szene aus dem film "sieben" nachgemacht hat.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 UnschuldsvermutuAnonym
#5 Leo GAnonym
#6 SchuldvermutungAnonym
#7 NickAnonym
#8 VolumeProProfil
  • 19.06.2012, 15:41hMönchengladbach
  • Antwort auf #4 von Unschuldsvermutu
  • Aus meiner Sicht schauen die Beamten den Tatverdächtigen nicht besonders schlimm an.
    Sie haben einen recht neutralen und der Situation angemessenen Blick.
    Nach den Bildern zu urteilen, verhalten sich die Einsatzkräfte sehr professionell.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 Avalon84Profil
  • 19.06.2012, 16:52hberlin
  • Antwort auf #5 von Leo G
  • jo, ist bei so nem artikel auch echt wichtig wie die polizisten aussehn-.-
    hoffe der kriegt lebenslänglich, todesstrafe wäre zu unhuman und es wäre ne erlösung für ihn
  • Antworten » | Direktlink »
#10 eMANcipationEhemaliges Profil