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Cooler Chick unter Dachschräge in London

Die neue Unterkunfts-Plattform Wimdu bietet 50.000 Wohnungen für Kurzzeitmieter in 100 Ländern - vom einfachen WG-Zimmer bis zur Penthouse-Loft.

Von Carsten Weidemann

08/15! Das ist die Kurzfassung dessen, was einen üblicherweise in Hotels erwartet, vor allem in denen, die sich im Low-Cost-Bereich etabliert haben. Bettenbunker mit zahlreichen Zimmern, die meistens okay sind, aber doch ziemlich trostlos wirken. Mit einem Frühstücksraum, der noch trauriger stimmt. Und in Metropolen wie London zu Preisen, die erst recht für schlechte Stimmung sorgen. Mit jeder Übernachtung in einem dieser Hotels wächst die Sehnsucht nach Abwechslung.

Mit Wimdu ist in Berlin 2011 ein Startup an den Markt gegangen, das genau diesem Wunsch Rechnung tragen will: Weg von uniformen Bettenburgen hin zu individuellen Unterkünften. Und das zu Preisen jenseits der schicken Design-Hotels.

Schwule und Lesben reisen zur CSD-Saison in die Hauptstädte


Barocke Privatunterkunft, natürlich in Wien

Vom Konzept her ist Wimdu ein "aufgebohrtes" Bed & Breakfast. Nur das man hier vor der Gefahr gefeit, ebenfalls in die Trostlos-Falle zu geraten. Denn manche B&B-Privatunterkünfte sind lieblos mit Ikea-Kram vollgestellte Zimmer, die denen die Vermieter sich möglichst einfach ein Zubrot verdienen wollen.

Qualität und Individualität sollen bei Wimdu zusammengehören. In kurzer Zeit konnte man bereits 50.000 Angebote in 100 Ländern auf der neuen Plattform versammeln. Vom WG-Zimmer in Berlin bis hin zum Penthouse in New York ist alles im Angebot. Der Vorteil gegenüber dem Hotel: Der Reisende ist nah am Alltag, und er bekommt sehr unterschiedliche Wohnmöglichkeiten vermittelt, die von schräg-bunt bis edel-luxuriös reichen.

Vor allem bei Schwulen und Lesben sind Apartments auf Reisen beliebt, weil sie Unabhängigkeit und Privatsphäre garantieren - insbesondere zur CSD-Saison. Lernt man im Urlaub beispielsweise jemanden kennen, gibt es in diesen Unterkünften garantiert keine blöden Blicke eines Herrn an der Rezeption.

Eigene Wohnungen und Zimmer auf Wimdu anbieten


Luftige Loft mit Strandanschluss: Mauritius

Auch für Vermieter ist Wimdu interessant: Die Plattform ermöglicht es jedem, seine Wohnung, sein Haus oder das eigene WG-Zimmer für Reisende zur Verfügung stellen.

Wimdu übernimmt die Abwicklung der Buchung und der Online-Zahlung. Die Mietkosten werden zunächst als Sicherheit deponiert und 24 Stunden nach Ankunft des Urlaubers an den Vermieter überwiesen. Damit ist man schneller als zum Beispiel das amerikanische Airbnb, das nach demselben Konzept arbeitet. Sowohl Gast als auch Host bewerten sich anschließend gegenseitig im Bewertungssystem.

Fazit: Als individuelle Alternative, besonders zur CSD-Saison, ist die neue Plattform eine gute Anlaufstelle. Mit Ferienwohnungen zum Beispiel in Rom, Barcelona, Madrid, Sydney, Amsterdam, Budapest oder San Francisco ist der Anschluss an die Szene garantiert.