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Polizisten wollen jedes Treffen von Homo-Aktivisten verhindern

Die ugandische Polizei hat am Montag ein schwul-lesbisches Seminar nahe der Hauptstadt Kampala aufgelöst und die anwesenden Teilnehmer vorübergehend festgenommen.

Mehr als 20 Polizisten stürmten in Kampfausrüstung das Treffen in einem Hotel im Vorort Najeera, das von der Menschenrechtsorganisation East and Horn of Africa Human Rights Defenders Project organisiert worden war. Auf dem dreitägigen Seminar sollten LGBT-Aktivisten aus Uganda, Kenia, Tansania und Ruanda darin ausgebildet werden, wie sie effektiver gegen Diskriminierung vorgehen können. Mehrere Teilnehmer wurden nach der mehrstündigen Razzia verhört. Sie wurden inzwischen wieder freigelassen.

Laut Polizei hätte das Seminar angemeldet werden müssen, da nicht sicher sei, ob sich dort illegale Aktivitäten abspielten. Homosexualität ist in Uganda verboten und kann im Extremfall zu lebenslangen Haftstrafen führen.

Einschüchterungstaktik

Menschenrechtsorganisationen beklagten, dass die Polizei in Uganda die Aktivisten mit Einschüchterungstaktik an ihrer Arbeit hindere: "Diese albernen und sinnlosen Schikanen verstoßen gegen das Gesetz und müssen gestoppt werden", erklärte Michelle Kagari von Amnesty International.

Eine der Teilnehmerinnen des Seminars erklärte, die Polizei sei äußert brutal vorgegangen. Jane Wothaya, die für die Pressearbeit der Homo-Gruppe "Gay Kenya Trust" verantwortlich ist, sprach von "Misshandlungen": "Ich habe mich gefürchtet und wusste nicht, warum. Mir wurde von den Polizisten nicht gesagt, warum ich verhaftet wurde."

Bereits im Februar war ein schwul-lesbisches Treffen in Uganda vom Ethikminister persönlich aufgelöst worden (queer.de berichtete). Er hatte erklärt, dass Homosexualität im Land illegal sei und LGBT-Aktivisten nicht akzeptiert werden würden. Er warf ihnen vor, "unmoralische Akte" zu verteidigen.

Vertreter von Regierung und Parlament machen in Uganda immer wieder Stimmung gegen Homosexuelle. Derzeit wird im Parlament wieder über eine Gesetzesverschärfung debattiert. Zwar enthält der neue Entwurf nicht, wie ursprünglich geplant, die Todesstrafe für "schwere Homosexualität", allerdings würde es die Daumenschrauben für sexuelle Minderheiten weiter anziehen: So könnte jede Firma, Organisation oder Person bestraft werden, die Homosexuellen hilft oder für Homo-Rechte eintritt. Auch die Unterstützung im Ausland könnte dann in Uganda geahndet werden. Wegen der homophoben Ausbrüche haben Deutschland und andere europäische Länder ihre Entwicklungshilfe für Uganda bereits gekürzt. (dk)

Youtube | Ugandischer TV-Bericht


#1 vatican watchAnonym
  • 20.06.2012, 13:50h
  • ....Jane Wothaya, die für die Pressearbeit der Homo-Gruppe "Gay Kenya Trust" verantwortlich ist, sprach von "Misshandlungen": "Ich habe mich gefürchtet und wusste nicht, warum mir wurde von den Polizisten nicht gesagt, warum ich verhaftet wurde."....

    In ihrem Heimatland bemüht der Vorsitzende jener Stiftung, die mit hunderttausenden von Dollars belegen soll, dass lesbische und schwule Eltern den Tatbestand der Menschenrechtsverletzung erfüllen, um die Gehirnwäsche des alphabetisierten Nachwuchses.

    Es handelt sich um einen der international tätigen Agenten von Opus Dei: Luis E. Tellez.
    Schulter an Schulter marschieren reaktionäre Christen verschiedenster Strömungen (u.a. Evangelikale) auf dem afrikanischen Schlachtfeld.

    Tellez ist u.a. nicht nur Präsident des Witherspoon Institute, sondern auch hier im Vorstand:

    www.strathmorefoundation.org/2012/04/23/su-entrusted-with-th
    e-late-nuncios-scholarship-scheme/
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#2 KokolemleProfil
  • 20.06.2012, 13:52hHerschweiler
  • Da gibt es nur eines:

    Alle Entwicklungshilfen aller Art einstellen und drastische Samktionen verhängen und zwar solange, bis die dortige Politik einlenkt und diese skandalösen anti Gay Gesetzte verbinbdlich abschafft.
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#3 WirZwei
  • 20.06.2012, 14:05h
  • Antwort auf #2 von Kokolemle
  • Und bis die Regierung die Forderungen erfüllt hat (wenn sie es denn tun würde), leiden LGBTIs dort noch mehr, da sie dann zu Sündenböcken gemacht werden und im schlimmsten Fall wieder zu Morden an ihnen aufgerufen wird...

    Aber leider ist es auch keine Lösung die Entwicklungshilfen weiter zu zahlen, als würden keine Menschenrechte verletzt.

    Wer hier das richtige Vorgehen findet, das die geringsten Nachteile mit sich zieht, möge sich bitte melden...
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#4 structuresAnonym
  • 20.06.2012, 14:31h
  • Antwort auf #1 von vatican watch
  • Eine weitere us-amerikanische Schöpfung der vatikanischen Geheimorganisation Opus Dei kümmert sich um "Family Structures and Globalization in Africa".

    Es handelt sich um das Social Trends Institute.
    Es hilft, u.a. in den USA, finanziell regelmäßig bei Kampagnen gegen die Homo-Ehe.

    Dessen Kassen werden gefüllt von der Association for Cultural Interchange.
    Sitz:New York.
    Steuerfreies Vermögen: "over $70 million."
    Direktor: Luis E. Tellez

    Tellez braucht Korruption, Dummheit und Armut, um katholische Netzwerke zum Ersatz der ältesten Sozialversicherung Afrikas (Großfamilie) zu machen.

    Tellez freut sich über die Aufmerksamkeit bei Evangelikalen, reaktionären Moslems und Christlamisten aller Art.
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#5 ali babaAnonym
#6 -HRC-Anonym
  • 20.06.2012, 15:07h
  • Antwort auf #1 von vatican watch
  • www.hrc.org/files/images/general/nom-who-fills-pockets.png

    "Emrich has compared same-sex marriage to incest: "There is no inherent 'right' to marry and societies have always regulated this institution for the best interests of society."

    Emrich spent two weeks in Uganda shortly after they introduced the Anti-Homosexuality Bill, which would have made homosexuality punishable by death in certain circumstances. In an email to supporters, Emrich wrote, in part: “No wonder when a brilliant MP comes up with a Bill against homosexuality, the human rights activists baptize him an enemy of the people. It is high time politicians, religious leaders, cultural leaders and all concerned Africans woke up and defended the African heritage against the moral confusion of Western civilization.”

    hrc.org/nomexposed/section/religious-ties
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#7 MarekAnonym
  • 20.06.2012, 15:22h
  • Antwort auf #3 von WirZwei
  • 1.
    Es zeigt sich immer wieder, dass nur das Kürzen/Streichen von Hilfsgeldern wirklich was verändert. Und das sehr schnell.

    Und es zeigt sich auch, dass da keine Zwischenfrist oder sowas ist, wo Schwule mehr als sonst leiden müssten.

    2.
    Wenn man weiter bedingungslos zahlt, verbessert das für keinen Schwulen die Situation, sondern macht sie eher schlechter.
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#8 finkAnonym
  • 20.06.2012, 16:48h
  • Antwort auf #3 von WirZwei
  • wenn man wirklich etwas für die situation von lesben und schwulen dort tun wollte, müsste man die gelder direkt an entsprechende selbsthilfe- oder menschenrechts-projekte leiten.

    das dumme dabei: entwicklungshilfe wird ja nicht wirklich in erster linie gezahlt, um irgendwessen lebensqualität zu verbessern, sondern um ganz bestimmte wirtschaftliche strukturen zu fördern, von denen wiederum deutschland langfristig profitiert. letztlich fließt so für jeden gezahlten euro an entwicklungshilfe ein mehrfaches wieder nach deutschland zurück.

    in dieses schema passt die oben genannte idee natürlich nicht so recht hinein.
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#9 MariusAnonym
  • 20.06.2012, 18:03h
  • Barbarenstaat!

    Wenn nicht jetzt endlich was gegen diese Diktatur unternommen wird, wird das noch ein schlimmes Ende nehmen.
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#10 sanscapote
  • 20.06.2012, 18:03h
  • "Geld regiert die Welt", heisst es in einem Sprichwort.

    Es regiert ueber die "Ueberzeugungen" von Regierung und Parlament z.G. der als am einflussreichsten eingestuften Meinungsvertreter (sprich Geldgeber). Wes Brot.......

    Saemtliche homofreundlichen Staaten drehen Entwicklungsverguenstigungen und Geldhahn zu!

    Schnell kann beobachtet werden, wie der Geldstopp reziprok auf die "Ueberzeugungen" gegenueber Schwulen wirkt!!
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