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Die Story: Der extravagante Jason (16) ist unbeliebt, hat Probleme mit seiner depressiven Mutter und verliebt sich dann auch noch in seinen Nachbarn Nick

In Alec Cedric Xanders 512 Seiten dicken Jugenddrama "Secret Love" geht es u.a. um Homosexualität, häusliche Gewalt und Mobbing in der Schule.

Von Nadine Oppenheimer/PRIDE1.de

Als ich das Buch erhielt, habe ich erst einmal geschluckt. Da lagen über 500 Seiten eines Autors, der noch nie vorher ein Buch veröffentlicht, wohl aber schon an die zehn geschrieben hat, vor mir und wollten gelesen werden. Na, wenn das mal gut geht, hab ich mir gedacht, und fing an zu lesen.

Vorab schon einmal gesagt: Es ging mehr als gut, das Buch hat mich gefangen, wütend und nachdenklich gemacht, zum Lachen und Weinen gebracht und einfach nicht mehr losgelassen.

Schon das Cover des Buches hat mich sehr angesprochen: Es zeigt einen Jungen, der sehr traurig und verletzt und doch leicht sehnsuchtsvoll dreinblickt - dabei handelt es sich übrigens, wie ich später erfahren habe, um den Autor Alec Cedric Xander selbst. Auch der moderne, in Jugendsprache verfasste Schreibstil hat mir zugesagt, da er die Geschichte einer Liebe zwischen zwei Jugendlichen realitätsgetreu rüberbringt.

Der Kampf ums schwule Jugendglück scheint aussichtslos


Der Autor: Alec Cedric Xander, Jahrgang 1985, lebt n einer Kleinstadt in NRW (Bild: Van Holt)

Die Hauptprotagonisten sind Jason und Nick, zwei 16 Jahre alte Schüler der zehnten Klasse, deren Liebe zueinander unter keinem guten Stern steht, denn ihre Zuneigung zueinander stößt im Elternhaus wie in der Schule auf Ablehnung, die sich in Hass und Gewaltattacken widerspiegelt. Ihr Kampf um ihr gemeinsames Glück scheint aussichtslos zu sein, bis ein tragischer Vorfall alles in gewisser Weise zum Positiven wenden lassen scheint. Doch ob sie von nun an all den Anfeindungen entkommen und endlich ihr heimliches Glück auch offen leben können, muss man schon selber herausfinden.

Alec Cedric Xander hat ein Talent dafür, die Charaktere und Handlungen seines Romans sehr genau darzustellen, ohne den Leser dabei zu langweilen. Er schafft es, die Dramaturgie nicht abreißen zu lassen, so dass man das Buch auch nach der Hälfte nicht einfach weglegen kann und immer weiter wissen möchte, was einen noch erwartet.

Fazit: "Secret Love" ist ein Jugend-Drama aus dem Alltag, das zeigt, wie sehr Glück, Leid, Hoffnung und Tragik das Leben zweier junger Menschen vereinnahmen können.

Nachtrag der Redaktion: Unsere Rezensentin Nadine Oppenheimer hat uns verraten, dass sie die letzte Seite des Buches am liebsten herausgerissen hätte. Um herauszufinden, warum das so ist, musst du es allerdings selbst lesen..

Die Rezension erschien zuerst auf PRIDE1.de.

Infos zum Buch

Alec Cedric Xander: Secret Love, Roman, 512 Seiten, Himmelstürmer Verlag, Hamburg 2012, 16,90 €, ISBN 978-3863610883


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 21.06.2012, 09:11h
  • Ein Buch, welches sich mit der aktuellen Thematik beschäftigt und von der Handlung her auch hier in Deutschland spielen könnte.
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#2 Teufelsjunge87
#3 sanscapote
  • 21.06.2012, 13:04h
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • Erinnert mich an meine Kindheit. Besonders an die Mitschueler, die in Internaten untergebracht waren. Dort ging es zu wie beim Militaer.
    Die "Internatseltern" versuchten jegliche Sexualitaet zu unterdruecken. Besonders jene, die einen "christlichen" Hintergrund hatten.

    Hintertuerchen gab es jedoch allenthalben. Allerdings endeten einige dragisch. Freundschaften wurden auseinander gerissen, Schueler "flogen" von der Schule.
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#4 JensAnonym
#5 DudenloverAnonym
  • 21.06.2012, 15:31h
  • Story: Geschmackssache.
    Was die Reizthemen angeht: wenig Tiefgang und jugendlich-übermütig einfach too much. Generell ist weniger manchmal mehr.
    Rechtschreibung und Stil: sechs setzen.
    Kaufempfehlung: nein.
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#6 ThomasTommyAnonym
#7 MaxMaxiAnonym
  • 21.06.2012, 21:04h
  • Dudenlover anscheinend schon. Nadine Oppenheimer muss ja echt an Geschmacksverkalkung leiden - so liest sich sein Kommi. So viel ich weiß, hat die Frau aber Geschmack und lag bisher noch nie daneben.
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#8 GispardAnonym
#9 MarcelBoyAnonym
  • 10.07.2012, 01:19h
  • Teenie - Roman?
    Ein Teenieroman ist doch für Jugendliche unter 16! Laut Angaben aber erst ab 16 Jahren geeignet. Ab 18 würde allerdings besser passen, da das Buch eine sehr ausführliche Sex - Szene beinhaltet.

    Der Geschichte an sich, würde ich glatte 5 Sterne geben. Allerdings gebe ich nur 4 im Gesamtpaket, da der Verleger manchmal einen Absatz vergessen hat. Das Cover ist zur Abwechslung Mal ein schönes. Von Himmelstürmer bin ich anderes gewöhnt. Und auch von der Rechtschreibung und Grammatik vergebe ich 4 Sterne. Ein paar kleine Fehler, im Gegensatz zu all den anderen Büchern vom Verlag. Aber die interessieren mich weniger. Die Geschichte ist super. Die Charaktere sind super erzählt. Nix wurde unnötig in die Länge gezogen. Bin mal auf das nächste Buch gespannt.
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