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Wegen Verleumdung

John Travolta erneut verklagt


John Travolta (hier im Film "Mit aller Macht")

Die Posse um John Travolta geht weiter: Nachdem ihn mehrere Masseure wegen sexueller Belästigung anzeigten, reichte nun der Autor eines Enthüllungsbuchs in Los Angeles Klage wegen Verleumdung ein.

Robert Randolph erklärte, Travolta und sein Anwalt Marty Singer hätten ihn 2010 als geisteskrank bezeichnet, obwohl er kerngesund sei. Die Beschuldigung habe nur zum Ziel gehabt, ihn zu diskreditieren. Zu diesem Zeitpunkt hatte Randolph angekündigt, ein Enthüllungsbuch mit dem Titel "You'll Never Spa in This Town Again" zu veröffentlichen. Darin berichtet er von der "geheimen Welt der Promis mit schwulem Sauna-Sex" und outete dabei John Travolta als Dauergast in einschlägigen Badehäusern (queer.de berichtete). Das Buch kam im Jahr 2012 heraus.

Anwalt Singer sieht der juristischen Auseinandersetzung allerdings gelassen entgegen. Er bezeichnete die Klage schlicht als "absurd" - und drohte sofort mit einer Gegenklage: "Wir haben vor, die gegnerischen Anwälte wegen böswilliger Einleitung einer Klage anzuzeigen". Er rechnet damit, dass kein Richter einen Prozess zulassen wird.

John Travolta wehrt sich derzeit juristisch gegen vier Masseure, die ihn beschuldigen, sie "unangemessen" begrapscht zu haben (queer.de berichtete). Sie fordern eine Entschädigung vom Hollywood-Star in sechs- bis siebenstelliger Höhe. Der seit 21 Jahren mit Schauspielerin Kelly Preston verheiratete Travolta weist über seinen Anwalt die Anschuldigungen als "frei erfunden" zurück.

Rupert Everett bemitleidet Travolta

Der britische Schauspieler Rupert Everett ("Die Hochzeit meines besten Freundes"), der sich bereits vor rund drei Jahrzehnten als schwul geoutet hatte, fühlt mit seinem Kollegen: "Ja, für ihn, der sich ja nicht als homosexuell geoutet hat, muss es der Horror sein! Er tut mir leid", so Everett gegenüber der deutschen "Bild"-Zeitung.

Die Homo-Gerüchte um Travolta haben sich in den letzten Jahren hochgeschaukelt: Bis vor zwei Jahren war der Schauspieler noch locker damit umgegangen. So behauptete er 2007, dass ihm die Gerüchte völlig egal seien (queer.de berichtete). Erst vor kurzem fing er wie sein Kollege Tom Cruise damit an, auf Homo-"Anschuldigungen" mit Klageandrohungen zu reagieren (queer.de berichtete) - kurze Zeit später verklagten ihn die Masseure. Es wird auch immer wieder auf Travoltas Mitgliedschaft in der Scientology-Organisation hingewiesen, da Sekten-Gründer L. Ron Hubbard in seinen Schriften Homosexuelle als "pervers" einstuft. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 PanneAnonym
#3 YMCAAnonym
  • 22.06.2012, 16:20h
  • Ob er nun Schwul ist oder Nicht,
    er ist bloß ein Schauspieler.

    Wenn er Schwul ist, fände ich es gut wenn
    er sich Outen würde, wenn er's nicht ist,
    dann ist es doch auch gut.

    Und wenn die Anschuldigungen stimmen, das er sie "begrabscht" hta, nun das werden die Gerichte klären, aber was bitte hat sowas in der Öffentlichkeit zu suchen ? Schmutzige Wäsche Waschen ? Muss das sein ?
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#4 JensAnonym
#5 carolo
#6 CVJMAnonym
  • 23.06.2012, 09:56h
  • Haha wie witzig. *kopfschüttel*
    Auf der einen Setie wollen viele das Schwul sein ganz normal angesehen wird und dann wenn man's tut macht man sich noch über andere lustig...
    Aber das Sprichwort stimmt - "Man kann es nicht jeden recht machen!", oh wie wahr...
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#7 Vater
  • 11.04.2014, 00:37h
  • Im Grunde ist mir völlig egal, ob Travolta schwul oder hetero ist.
    Nicht egal sind mir aber seine nächtlichen Stöhn-Anrufe. Das hat auf der Stelle aufzuhören!
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