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Gratuliert zum runden Geburtstag: Commerzbank-Personalvorstand Ulrich Sieber

Für Personalvorstand Ulrich Sieber hat das Mitarbeiter-Netzwerk ARCO die Unternehmenskultur der Bank im vergangenen Jahrzehnt "mitgeprägt".

Von Carsten Weidemann

Zur Abwechslung mal gute Nachrichten von dem Frankfurter Geldinstitut: Seit genau 10 Jahren fördert ARCO, das schwul-lesbische Mitarbeiternetzwerk der Commerzbank, erfolgreich den Abbau von Vorurteilen und Diskriminierung. "Ich gratuliere ARCO ganz herzlich zum runden Geburtstag. Die Mitglieder von ARCO haben unsere Unternehmenskultur in den vergangenen zehn Jahren mitgeprägt", sagte Ulrich Sieber, Personalvorstand der Commerzbank.

ARCO wurde im Jahr 2002 auf Initiative von Mitarbeitern mit ideeller sowie finanzieller Unterstützung der Commerzbank gegründet. Ziel des rund 400 Mitglieder starken Netzwerks ist ein Arbeitsklima, in dem alle Mitarbeiter unbelastet ihrer Arbeit nachgehen und ihre beruflichen Ziele verfolgen können - ungeachtet ihrer sexuellen Orientierung.

Am Arbeitsplatz ist die Lebensweise jedes einzelnen nicht nur eine Privatangelegenheit. "Viele Kolleginnen und Kollegen sprechen auch über persönliche Dinge. Wer dann regelmäßig über sein Privatleben und den Partner schweigen würde, fiele irgendwann auf. Auch dank der Arbeit von ARCO muss bei der Commerzbank niemand seine Identität verstecken", sagte ARCO-Sprecher Christian D. Weis.

Eng in die Diversity-Strategie des Unternehmens eingebunden


Commerzbank in Frankfurt: Die Kollegen von "'Männer" kürten die Bank zum homofreundlichstes DAX-Unternehmen

Die Mitglieder von ARCO engagieren sich freiwillig und außerhalb ihrer Arbeitszeit. Dennoch ist das Netzwerk fest in die Diversity-Strategie der Commerzbank eingebunden und arbeitet eng mit der Personalabteilung zusammen. "Die Zusammenarbeit mit ARCO stärkt die tolerante und weltoffene Unternehmenskultur der Commerzbank", sagte Albert Reicherzer, der als Bereichsvorstand Group Human Resources die Personalabteilung der Commerzbank leitet. "Wir sind darauf angewiesen, das Potenzial aller Mitarbeiter zu nutzen. Damit wir erfolgreich sind und im Wettbewerb bestehen können, müssen wir die besten Talente für uns gewinnen. Deshalb darf auch die sexuelle Orientierung - neben Geschlecht, Alter, Religion und anderen persönlichen Merkmalen - keine Rolle bei der Personalauswahl spielen."

Die langjährige Arbeit von ARCO zeigt Erfolge: In einer Onlinebefragung im Jahr 2009 gaben beispielsweise mehr als 80 Prozent der ARCO-Mitglieder an, in der Bank und privat geoutet zu sein. 2010 erhielt die Commerzbank für ihr Diversity-Management den Max-Spohr-Preis des Völklinger Kreises (queer.de berichtete). Das schwule Lifestyle-Magazin kürte die Bank Ende letzten Jahres wiederum zum homofreundlichstes DAX-Unternehmen (queer.de berichtete).



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 sanscapote
#3 Gay Survival KitAnonym
  • 24.06.2012, 22:54h
  • Die breite Masse der lohnabhängigen Menschen soll weiterhin für die Profite einiger Weniger schuften?

    Mit ein bisschen Pseudo-Diversity-Marketing, um das Image aufzupolieren?

    Bis zur totalen sozialen Katastrophe?

    Der erste notwendige Schritt im Interesse der überwältigenden Mehrheit - europaweit:

    Schluss mit der Enteignung von Lohnabhängigen, Erwerbslosen, SchülerInnen, Studierenden, RentnerInnen -

    entschädigungslose Enteignung der Banken und Finanzinstitute und Vereinigung zu einer Bank unter Arbeiterkontrolle!

    Demokratie kann nur bedeuten, dass die breite Masse der Lohnabhängigen - und nicht mehr eine kleine Minderheit von Kapitalisten - die Produktionsmittel kontrolliert und die Wirtschaft demokratisch organisiert. Weltweit!

    www.wiwo.de/unternehmen/banken/commerzbank-steuerzahlern-dro
    ht-milliardenverlust/6119982.html
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#4 seb1983
  • 25.06.2012, 09:10h
  • Antwort auf #3 von Gay Survival Kit
  • Genau!
    Also alle ab ins "VE"B.
    Da macht die Wirtschaft dauerhaft Milliardenverluste, Ackermann muss Volvo fahren und die Arbeiter sind so zufrieden dass ohnehin unnötige Streiks gleich ganz verboten sind und sie die Fresse halten dürfen. Das nennen wir dann Produktionsmittel unter Arbeiterkontrolle, nur damit die auch richtig funktioniert muss die Kontrolle natürlich auch kontrolliert werden damit es so richtig demokratisch ist. Was wär das schön...
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#5 ThomAnonym
#6 stromboliProfil
  • 25.06.2012, 10:09hberlin
  • Antwort auf #4 von seb1983
  • schatzerl, schlechtes wochenende gehabt?
    Deshalb nicht gleich den hexenhammer neu erfinden.

    Einfach die mittlerweile umgreifenden zweifel im neolioberalen konsumentenlager erschnuppern und sich mal die alternativen ohne kastrationsängste reinziehen.
    Kannst du ja machen, wenn du nackt im bottich stehend, deinen wein kelterst... beim rundgehen einfach marxens kurzfassung des kapitals lesen ^^
    viel spass!
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#7 stromboliProfil
#8 seb1983
  • 25.06.2012, 11:19h
  • Antwort auf #6 von stromboli
  • Nein sogar ein recht gutes, hatten Altstadtfest

    Ein System mit Mängeln gegen ein erwiesenermaßen noch schlechteres zu ersetzen kann nun ebenso wenig die Lösung sein wie bald 150 Jahre alte Wirtschaftstheorien. Die bekannten (und auch guten) Ansätze nimmt man ja gerne mit, aber wie immer sollten die an die jeweile Zeit angepasst und nicht 1 zu 1 umgesetzt werden. Was den Katholen die Bibel ist das ist für die Linken das Kapital, hinterfragen unerwünscht.
    Doch wo sind denn die funktionierenden Alternativen in der heutigen Welt?
    Vietnam hat sich wirtschaftlich vom kommunistischen Anspruch so weit entfernt wie es die realen politischen Verhältnisse dieser Diktatur schon immer waren, immerhin kommt langsam Wandel rein.

    Wenn ich hier etwas von entschädigungsloser Enteignung lese muss ich laut lachen wie wenig Ahnung da manche haben.
    Selbst ein Chavez hat sich das nicht getraut und verstaatlichte Unternehmen durchaus angemessen entschädigt. Warum wohl warum wohl....

    Also nicht den Griff in die begriffliche und geschichtliche Mottenkiste machen sondern sich ansehen wie und welche Länder es heute besser machen.

    Gekeltert wird übrigens erst wieder im Herbst, wenn ich da nackt im Bottich stehe streichel ich meistens auch die lila Kuh dabei, nur das ist bekanntermaßen für Berliner wieder eine ganz andere neue Geschichte
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#9 stromboliProfil
  • 25.06.2012, 11:44hberlin
  • Antwort auf #8 von seb1983
  • na sag ich doch.. nimm dir zeit um zu lernen!
    bis zum herbst vergehn die tage wie im flug.

    Was du ansonsten mit der kuh im bottich anstellst ..; also lass uns darüber schweigen oder schreib dazu was in einschlägigen k9 szeneforen.. zumindest soviel wissen wir auch in berlin bescheid. Berliner sind helle!
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#10 Leser123Anonym
  • 25.06.2012, 12:10h
  • Könnt ihr eure Unterhaltung nicht woanders fortführen?
    Ich habe die Kommentarfunktion dieses Informationsportals so verstanden, dass der JEWEILIGE ARTIKEL von queer.de kommentiert wird.

    Eure Diskussionen haben nicht das geringste mit einem Mitarbeiternetzwerk für schwule und lesbische Kolleginnen und Kollegen zu tun, welche sich seit 10 Jahren erfolgreich für die Gleichstellung von GLBT am Arbeitsplatz engagieren.

    Ich darf an dieser Stelle an die queer.de-Net(t)iquette erinnern:

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