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Der Preis ist benannt nach dem Verleger Max Spohr (1850-1905), der Publikationen zum Thema Homosexualität veröffentlichte

Der Völklinger Kreis e.V., der Bundesverband schwuler Führungskräfte, sucht zum siebten Mal das homofreundlichste Unternehmen in Deutschland.

Bis zum 1. August können sich Unternehmen und öffentliche Einrichtungen für den Max-Spohr-Preis bewerben. Damit werden Arbeitgeber ausgezeichnet, die im Rahmen eines hervorragenden Diversity-Managements insbesondere auch die Belange von sexuellen Minderheiten berücksichtigen. "Die Liste der bisherigen Preisträger sowie die hohe Zahl eingehender Bewerbungen aus den Vorjahren spiegeln die Anerkennung wider, die der Max-Spohr-Preis unter Personalverantwortlichen mittlerweile errungen hat", erklärte René Behr, Vorstand Diversity des Völklinger Kreises. Es gebe insbesondere mehr Bewerbungen von öffentlichen Arbeitgebern.

Bei der letzten Preisverleihung im Jahr 2010 wurden mit der Commerzbank und IBM erstmals zwei Unternehmen ausgezeichnet (queer.de berichtete). In den letzten Jahren erhielten ferner die SAP, Volkswagen Financial Services, die Deutsche Bank, die Deutsche Bahn und die Ford-Werke den Max-Spohr-Preis. Diese Firmen zeichne laut VK aus, dass sie "die Vielfalt der Mitarbeiter/innen als Asset sehen und möglicher Diskriminierung proaktiv begegnen".

Preisverleihung im September

Eine unabhängige Fachjury wählt unter allen Bewerbern den Preisträger aus, der am 25. September 2012 im Commerzbank Tower in Frankfurt ausgezeichnet wird. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP).

Der 1991 gegründete Völklinger Kreis setzt sich für ein diskriminierungsfreies Arbeits- und Lebensumfeld schwuler Führungskräfte ein und kämpft für die Gleichstellung von Lebenspartnerschaften im Arbeitsleben. Die 700 Mitglieder organisieren sich in einem Netzwerk von 15 Fach- und 21 Regionalgruppen. (dk)



#1 Thorsten1Profil
#2 Lars3110
  • 26.06.2012, 00:41h
  • Antwort auf #1 von Thorsten1
  • Dazu muss man wissen, dass der VK ein sehr elitärer Kreis ist, in den nicht jede schwule Führungskraft reinkommt, am wird schon mal abgelehnt, wenn man zu progressiv denkt.
    Da ist es egal wie viel soziale Kompetenz man besitzt oder wie erfolgreich man sein Unternehmen oder seine Mitarbeiter führt.
    Das richtige Parteibuch (gelb) kann da schon sehr hilfreich sein, wenn man tatsächlich so blöd ist, da rein zu wollen.
    Ich für meinen Teil hatte nie das Bedürfnis, ein Teil dieses rechtsliberalen Feigenblattes zu sein.
    Wer aber auf "Networking" und "Smalltalk" steht, der darf sich das nicht entgehen lassen.
    Eine Brille mit schwarzem Rand ist übrigens eines der Erkennungszeichen (wenn ihr wisst, was ich meine) :-)
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 RobinAnonym
  • 26.06.2012, 10:59h
  • Antwort auf #2 von Lars3110
  • Leider wahr.

    Das ist keine wirklich partei-unabhängige Vereinigung von schwulen und lesbischen Führungskräften. Sondern ein deutlich gelb gefärbter Verein, der nicht wirklich was verändern will, sondern nur ein weiterer Grund für das Networking der altbekannten Seilschaften ist.
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#5 Lars3110