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Nach Ende von "Don't ask, don't tell"

Premiere: Pentagon feiert CSD-Saison


Einladung zum "Pride Month Event" (Bild: United States Department of Defense)

Zum ersten Mal hat das amerikanische Verteidigungsministerium am Dienstag ein CSD-Event in Form einer Podiumsdiskussion veranstaltet - in einer Videobotschaft meldete sich auch Barack Obama zu Wort.

An dem im Vergleich zu anderen CSD-Veranstaltungen recht konservativen "Pride Month Event", bei dem nicht einmal Regenbogenfahnen zum Einsatz kamen, nahmen mehr als 350 lesbische und schwule Soldaten teil. Drei homosexuelle Vertreter des Pentagons berichteten von den Veränderungen in der Truppe seit der Abschaffung der "Don't ask, don't tell"-Regelung vor neun Monaten (queer.de berichtete). Das Gesetz besagte, dass homosexuelle Soldaten nach einem Coming-out oder einem unfreiwilligen Outing gefeuert werden dürfen. Zwischen 1993 und 2011 entfernte das Verteidigungsministerium insgesamt 14.000 Soldaten wegen ihrer sexuellen Orientierung aus dem Dienst.

Youtube | Ausschnitte aus dem "Pride Month Event"

Schwule und Lesben müssen sichtbarer werden

Die schwul-lesbischen Vertreter erklärten, dass die Aufhebung des homophoben Gesetzes die Situation von sexuellen Minderheiten in den Streitkräften erheblich verbessert habe. Es gebe aber noch viel zu tun: "Wir müssen so sichtbar sein, wie es nur geht", sagte etwa Gordon Tanner, ein Regierungsbeamter der Air Force. "Jetzt ist es unsere Aufgabe, Allianzen mit Heterosexuellen zu bilden, die unser Anliegen unterstützen."

Die Veteranin Sue Fulton erklärte, sie verstehe die Logik hinter dem Homo-Verbot in der amerikanischen Armee noch heute nicht: "Schwul oder lesbisch zu sein hat nichts direkt mit Sex zu tun - es geht um den Alltag. Es geht darum, ein Haus zu kaufen und sich darüber zu streiten, wer den Abwasch macht". Nun könnten Soldaten in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften endlich ihr Leben leben, ohne ständig Angst vor der Entlassung haben zu müssen.

Auch Verteidigungsminister Leon Panetta und Präsident Barack Obama richteten sich in Videobotschaften an die Teilnehmer. Obama, der sich in gut vier Monaten der Präsidentschaftswahl stellen muss, erklärte, er wolle weiter für "Change" kämpfen: "Veränderungen geschehen, weil sich normale Leute aufgerafft haben und danach verlangt haben", so Obama. "Die Geschichte von lesbischen, schwulen, bisexuellen und transsexuellen Amerikanern zeigt das". (dk)



#1 goddamn liberalAnonym
  • 27.06.2012, 15:06h
  • Was kümmert mich mein Geschwätz von Gestern?

    In den USA geht der Fortschritt manchmal so schnell, dass man sich nur erstaunt die Augen reiben kann...

    Das hat aber Tradition:

    "In a 1938 poll, approximately 60 percent of the respondents held a low opinion of Jews, labeling them “greedy,” “dishonest,” and “pushy.”[23] 41 percent of respondents agreed that Jews had "too much power in the United States," and this figure rose to 58 percent by 1945. In 1939 a Roper poll found that only thirty-nine percent of Americans felt that Jews should be treated like other people. Fifty-three percent believed that "Jews are different and should be restricted" and ten percent believed that Jews should be deported.[24] Several surveys taken from 1940 to 1946 found that Jews were seen as a greater threat to the welfare of the United States than any other national, religious, or racial group." (Wiki)
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 Jimmy CarterAnonym
#6 -hw-Anonym
#7 Mathias RustAnonym
#8 goddamn liberalAnonym
#9 -hw-Anonym
#10 userer
  • 27.06.2012, 18:15h
  • Antwort auf #8 von goddamn liberal
  • Beck geifert: "Wir müssen uns darüber Gedanken machen, ob wir die Religionsfreiheit der jüdischen und muslimischen Glaubensgemeinschaft besser schützen müssen."

    Klar. Und gegen die muslimische Tradition der weiblichen Genitalverstümmelung dürfen wir dann auch nichts mehr einwenden, denn wo ist da schon der große Unterschied?

    Vielleicht steht Volker Beck ja auch einfach nur auf beschnittene Schwänze.

    Die Grünen sind genauso religiös dämlich und ideologisch dumm wie ihre Kolleginnen von der CDU, CSU, SPD, LINKEN, FDP ...

    Religionsfreiheit muss endlich grundsätzlich weltlichen Gesetzen untergeordnet werden!
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