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  • 02.07.2012           12      Teilen:   |

Homosexuelle "ruinieren unser aller Leben"

Uganda vermutet schwule Verschwörung

Ethikminister Simon Lokodo
Ethikminister Simon Lokodo

Die ugandische Regierung geht weiter gegen Homo-Gruppen im Land vor: Ethikminister Simon Lokodo schlägt eine Gesetzesverschärfung vor und bezeichnet dabei Homosexuelle als "bösen Menschen".

Lokodo erklärte am Wochenende, dass er in den Besitz von Strategiepapieren von Homo-Gruppen gekommen sei, mit denen diese das Land "unterwandern" wollten. So planten Homosexuelle nicht nur mit Hilfe europäischer und amerikanischer Homo-Aktivisten, Kinder "anzuwerben". Sie wollten auch gezielt Journalisten von ihren Zielen zu überzeugen. Homosexualität sei allerdings eine Straftat, die nicht beworben werden dürfe, so Lokodo.

Die Papiere mit der geplanten Medienoffensive stammen wahrscheinlich aus einer Razzia eines LGBT-Seminars Mitte Juni (queer.de berichtete). Nach der Polizeiaktion hatte Uganda das Verbot von 38 homofreundlichen Gruppen angekündigt (queer.de berichtete).

Lokodo kritisierte Homosexuelle als großes Problem für Uganda: "Diese Leute sind zerstörerisch. Sie wollen Werbung für eine negative Kultur machen, die den Gesetzen des Landes widerspricht", erklärte Lokodo nach Angaben der ugandischen Zeitung "Observer". "Sie wollen Homosexualität und Lesbischsein als akzeptable Kultur darstellen. Das ruiniert unser aller Leben".

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Schwule und Lesben sind "böse Menschen"

Der Minister, der vor seinem Einstieg in die Politik als katholischer Priester gearbeitet hat, will einen Gesetzentwurf gegen Homosexualität aus dem Jahr 2009 wiederbeleben, obgleich schon jetzt eine lebenslange Haftstrafe für gleichgeschlechtlichen Sex ausgesprochen werden kann. "Es gibt genügend Beweise gegen diese bösen Menschen. Wir werden ihnen mit einer abschreckenden Strafe drohen". Demnach soll "Werbung" für Homosexualität künftig mit einer Haftstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet werden. Dieses Strafmaß soll jeder in Uganda erhalten, der Homosexuelle unterstützt, z.B. indem er einem Schwulen eine Wohnung vermietet. Lediglich die einst geplante Einführung der Todesstrafe für "schwere Homosexualität" ist auf internationalen Druck fallengelassen worden.

Die Regierung will mit ihrem neuerlichen Konfrontationskurs gegen sexuelle Minderheiten offenbar an Zustimmung gewinnen. In den letzten 18 Monaten ist die Zufriedenheit mit der Staatsführung von 64 Prozent auf 26 Prozent gesunken. Homosexualität wird daher offenbar als Thema angesehen, mit dem sich die Umfragewerte aufbessern lassen: Immerhin halten acht von zehn Ugandern Homosexualität generell für "moralisch falsch". (dk)

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Tags: uganda, simon lokodo
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Reaktionen zu "Uganda vermutet schwule Verschwörung"


 12 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
02.07.2012
13:25:20


(+3, 5 Votes)

Von Cersey
Aus Wittlich (Rheinland-Pfalz)
Mitglied seit 30.05.2012


" So planten Homosexuelle nicht nur mit Hilfe europäischer und amerikanischer Homo-Aktivisten, Kinder "anzuwerben". Sie wollten auch gezielt Journalisten von ihren Zielen zu überzeugen. Homosexualität sei allerdings eine Straftat, die nicht beworben werden dürfe..."

"Diese Leute sind zerstörerisch. Sie wollen Werbung für eine negative Kultur machen, die den Gesetzes des Landes widerspricht ... Sie wollen Homosexualität und Lesbischsein als akzeptable Kultur darstellen. Das ruiniert unser aller Leben"

"... obgleich schon jetzt eine lebenslange Haftstrafe für gleichgeschlechtlichen Sex ausgesprochen werden kann. "Es gibt genügend Beweise gegen diese bösen Menschen. Wir werden ihnen mit einer abschreckenden Strafe drohen". Demnach soll "Werbung" für Homosexualität künftig mit einer Haftstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet werden. Dieses Strafmaß soll jeder in Uganda erhalten, der Homosexuelle unterstützt, z.B. indem er einem Schwulen eine Wohnung vermietet."

"Immerhin halten acht von zehn Ugandern Homosexualität generell für "moralisch falsch"."

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich hab während/nach dem Lesen dieses Artikels Tränen in den Augen.
Ich verstehe diese Leute nicht. Was geht in denen vor?
Wie können die in den Spiegel sehen?

Traurig. Unendlich traurig.


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#2
02.07.2012
14:53:54


(+4, 4 Votes)

Von Patrick


Du musst mal das Buch lesen von David Berger, da kriegst Du den absoluten Durchblick über diese Katholischen Pfaffen...
Der ist garantiert selber schwul...


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#3
02.07.2012
15:19:49


(+2, 4 Votes)

Von lesMam
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Huuuuuuuuuhhhh, liebe Kinder... schnell, versteckt euch, hier kommt die böse Lesbe die euch homosexuell macht...buuuuuuhhhhhh .

Sorry, ich weiß nicht ob ich heulen oder kotzen soll. Man müsste diese Leute mal fragen "womit" verdammt noch mal, wir dem Rest der Gesellschaft schaden und keine Ausreden gelten lassen.
Verdammt, wir wollen doch nur eine Gleichstellung. Toleranz und Respekt, Keine schiefen Blicke und dummen Sprüche wenn man mit dem Partner bzw. der Partnerin Händchen haltend draussen rumläuft.

Ich möchte diesem fetten Lackaffen zu gern ins Gesicht schreien: "Meine Liebe ist auch was wert ! Ich bin gut so wie ich bin !"

Ich wünschte, ich wäre ein Delfin, Pinguin, o. ä. dann müsste ich mich nicht mit dieser bescheuerten Homophobie auseinandersetzen.


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#4
02.07.2012
15:33:58


(0, 2 Votes)

Von luxi81
Aus Hamburg
Mitglied seit 10.04.2012


die ganze sache wird aber an anderer stelle auch ordentlich angestachelt - fehlende bildung, und dieser idiotenhafte regligiöse fanatismus tun ihr übriges:

"In der Bevölkerung herrscht vielfach eine anti-homosexuelle Stimmung.[26] Angefeuert wird diese insbesondere von christlichen Predigern, die von klerikalen Verbänden aus den Vereinigten Staaten finanziert werden, sowie von muslimischen Predigern.[27] Besonderes Interesse in westlichen Ländern erweckte das Thema, als ugandische Medien 2010 offen zur Tötung homosexueller Männer aufriefen und dabei Listen von tatsächlich oder angeblich schwulen Männern mit Namen, Fotos und Adressen veröffentlichten.[28][29] Bei der Ermordung des Schwulen-Aktivisten David Kato kurze Zeit später zeigte die ugandische Polizei Desinteresse und viele Fragen blieben offen.[30]."

quelle: In der Bevölkerung herrscht vielfach eine anti-homosexuelle Stimmung.[26] Angefeuert wird diese insbesondere von christlichen Predigern, die von klerikalen Verbänden aus den Vereinigten Staaten finanziert werden, sowie von muslimischen Predigern.[27] Besonderes Interesse in westlichen Ländern erweckte das Thema, als ugandische Medien 2010 offen zur Tötung homosexueller Männer aufriefen und dabei Listen von tatsächlich oder angeblich schwulen Männern mit Namen, Fotos und Adressen veröffentlichten.[28][29] Bei der Ermordung des Schwulen-Aktivisten David Kato kurze Zeit später zeigte die ugandische Polizei Desinteresse und viele Fragen blieben offen.[30].

quelle:
Link:
diestandard.at/1304428457084/Kasha-Jacqueline-Naba
gesera-Ugandische-Aktivistin-ausgezeichnet


mehr dazu auch unter:

Link:
de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_in_Ugand
a


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#5
02.07.2012
16:40:28


(0, 0 Vote)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Und die Menschen in Uganda glauben auch noch an einen solche Schwachsinn, den der Ethikminister verbreitet!


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#6
02.07.2012
17:18:31


(+2, 2 Votes)

Von uiuiui


Ich hoffe, der platzt noch rechtzeitig, bevor er seinen Schwachsinn umsetzen kann.


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#7
02.07.2012
17:58:32


(+3, 3 Votes)

Von Xq28
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Ja Irrsinn at its best...
Und was war der Herr Lokodo bevor er seinen Wahn in Uganda verbreitet?
Katholischer Priester.
Ich bin absolut überrascht -.-


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#8
02.07.2012
19:29:47


(+3, 3 Votes)

Von David77


Da hat jemand offenbar "Mein Kampf" gelesen, sich aber nicht informiert wie die Geschichte ausgegangen ist...


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#9
02.07.2012
19:32:59


(+3, 3 Votes)

Von Marius


Es zeigt sich immer wieder, dass Fakten und Argumente nichts bringen.

Umgekehrt zeigt sich immer, dass bei finanziellen Santionen sehr schnell Änderungen zum Positiven eintreten.

Diese Faschos verstehen nur die Sprache des Geldes. Wenn es leider nicht anders geht, sollte man sich auf deren Niveau herab begeben.


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#10
02.07.2012
20:16:49


(+4, 4 Votes)

Von Claudia


Wenn ich sowas lese, kriege ich Lust, diesem widerlichen, feisten, menschenverachtenden, dreckigen Ex-Pfaffen mal richtig die Fresse zu polieren - ganz ehrlich, was anderes hilft da nicht mehr. Das ist also ugandische "Ethik", ja?
Ich finde - ich weiß, es klingt wie ne Platte mit nem Sprung - Deutschland und die EU sollte diesem Faschostaat den Geldhahn abdrehen - Tschüss, Uganda, suhlt euch in eurem eigenen Dreck und geht von mir aus vor die Hunde. Ich hab keine Lust mehr auf noch mehr homophoben Scheiß von denen. Aber nein, weder Deutschland noch die EU sehen da Handlungsbedarf. Geht ja nur um Schwule und Lesben. Stünde da statt "Homosexuelle" "Juden" sähe das ganz anders aus und es würde ein Aufschrei bis nach Afrika gellen. Aber so...ekelhaft, abartig, zum Kotzen!!!!


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