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Früh übt sich, dann klappt es später auch mit dem Sex (Bild: Senjin the Dragon / flickr / by 2.0)

Wer seinen ersten Kuss schon in frühen Jahren bekam, ist später sexuell zufriedener. Das sagt das Umfrage-Ergebnis einer Dating-Website.

Von Carsten Weidemann

Schon vorgemerkt? Am 6. Juli ist der internationale Tag des Kusses. Die Online-Partnervermittlung eDarling hat deshalb 121 Mitglieder zu ihrem ersten Kuss befragt. Die Umfrage zeigt: Frauen und Männer, die sexuell eher unzufrieden sind, hatten ihren ersten Kuss später, als jene, die mit ihrem Liebesleben eher zufrieden sind. Sexuell Unzufriedene waren zum Zeitpunkt ihres ersten Kusses durchschnittlich 17,35 Jahre alt. Sexuell Zufriedene erlebten ihren dagegen bereits mit 15,43 Jahren.

Dies bedeutet aber keineswegs, dass der Zeitpunkt des Kusses den Erfolg im Bett bestimmt. Psychologin Dr. Wiebke Neberich erklärt: "Möglicherweise sind diejenigen, die generell extrovertierter und offener für neue Erfahrungen sind, auch diejenigen, die sich früher für das Küssen begeistern können. Die Experimentierfreude kann später dann auch zu größerer sexueller Zufriedenheit beitragen. Zudem fällt es extrovertierten Singles leichter, andere Singles kennenzulernen und mit ihnen in Kontakt zu kommen. Daher sind sie möglicherweise auch zufriedener mit ihrem Sexleben."

Ist das Glas halb leer, ist es das Bett auch


Das gilt für alle denkbaren Paarungen, Mann-Frau, Frau-Frau, Mann-Mann (Bild: Wiki Commons / PC78 / CC-BY-2.0)

Wer zu den Spätküssern gehört, sollte dennoch optimistisch bleiben. Schließlich zeigt die Umfrage auch: Optimisten haben ebenfalls guten Sex. Denn 50 Prozent der Männer und 64 Prozent der Frauen, die sich als optimistisch einschätzen, genießen laut der Umfrageergebnisse ihr Intimleben eher, als die 15 Prozent der Männer und 25 Prozent der Frauen, die gestehen Pessimisten zu sein.

"Daran erkennt man, dass viel von unserer Lebensfreude und Zufriedenheit nicht nur durch unsere Persönlichkeit und unsere Lebensumstände, sondern vor allem auch durch unsere Einstellung bestimmt wird. Unser Denken kann unsere Gefühle bestimmen", so Wiebke Neberich.