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Wie eine Untersuchung des Institutes für Demoskopie Allensbach ergab, steht die rot-grüne Koalition in der schwulen Zielgruppe hoch im Kurs. Bei der Frage, welche Partei ihnen am sympathischsten ist, entschieden sich drei Viertel der Befragten für die Regierungsparteien. Die Studie wurde von der GayCityCom, dem Zusammenschluss einiger Homostadtnmagazine, in Auftrag gegeben. Im einzelnen erhielten Bündnis 90/Die Grünen 41,0 Prozent, gefolgt von der SPD mit 37,5 Prozent vor CDU/CSU mit 12,2 Prozent. Die PDS lag mit 5,9 Prozent noch vor der FDP mit nur 1,3 Prozent. Angaben über die Teilnehmerzahl und Aussagefähigkeit der Studie liegen nicht vor. (nb/pm)



#1 wolfAnonym
  • 24.09.2004, 04:12h
  • die 12,2 % cdu/csu wähler, müssten doch gesponsert werden: 1 jahr zusammen mit
    angela und edmund leben !
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#2 liberalallalaAnonym
#3 HannahAnonym
  • 28.09.2004, 16:43h
  • Also bei FDP und Grünen kann ich ja noch verstehen, dass sie bei Schwulen und Lesben beliebt sind, aber bei der SPD kann ich das gar nicht nachvollziehen:

    Sie haben sich damals nur da bewegt, wo es dem Staat Vorteile brachte (statt Sozialhilfe muss der Lebenspartner in solchen Fällen aufkommen, etc.)! Aber alles, was der SPD keinen Vorteil brachte, haben sie schlicht nicht umgesetzt. Und das werden sie auch in Zukunft nicht! (Sie hatten genug Gelegenheiten, die sie nicht genutzt haben, aber es ist natürlich einfacher, das so lange rauszuzögern, bis sich die Verhältnisse im Bundesrat gedreht haben und dann alles auf die Opposition zu schieben.)

    Und die Grünen wollen zwar mehr, geben aber hinter vorgehaltener Hand zu, dass das mit der SPD nicht geht und dass ihnen andere Projekte wichtiger sind, um deshalb die Koalition zu gefährden.

    Wer schon mal Schily, Clement, Steinbrück und andere wichtige SPD-Politiker gehört hat, weiß, dass die SPD nur dann Schwulen und Lesben mehr Rechte gibt, wenn es ihnen nützt.

    Umso verwunderlicher finde ich es, dass so viele Schwule und Lesben die SPD für homofreundlich halten. Da ist wohl ein langjährig erhofftes Image einer Partei wichtiger als die tägliche Politik, die sie veranstalten.
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#4 Chris_StrAnonym
  • 28.09.2004, 18:19h
  • Das sehe ich ähnlich wie Hannah. Wenn es darum geht die eigenen Bezüge zu erhöhen (während man allen anderen immer mehr Geld abnimmt) ist Rot-Grün ganz schnell (siehe z.B.
    www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,320500,00.html
    oder auch die Verschwendung von 30 Milliarden (nicht Millionen, sondern Milliarden) Steuergeldern).

    Wenn es aber um Gleichstellung geht, machen sie nur das, was ihnen nützt und gerade soviel, dass es genug Schwule gibt, die sie wählen. Das ist pure Taktik. Wenn sie wirklich mehr wollten, hätten sie das schon längst tun können. Auch schon, als sie im Bundesrat noch die Mehrheit hatten. Aber sie wollen es einfach nicht.

    Ich hoffe nur, dass sie bei zukünftigen Wahlen die Quittung dafür bekommen und nicht wieder zig Schwule auf leere Versprechen reinfallen und ihnen blinde folgen ohne zu merken, dass sie nur als Mehrheitsbeschaffer missbraucht werden, die alles glauben! Die Meldung lässt ein schlauer werden zwar bisher nicht erwarten, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf.
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#5 TobiAnonym
  • 29.09.2004, 17:46h
  • Man darf auch nicht vergessen, dass für viele Dinge gar nicht die Zustimmmmung der CDU/CSU im Bundesrat nötig ist!

    Wenn Rot-Grün es wirklich wollte, könnten sie vieles jetzt schon umsetzen.

    Aber wieso sollten sie? Solange weiterhin so viele Schwule sie blind wählen, ohne dass sie etwas dafür tun müssen, werden sie sich natürlich eher in Bereichen engaieren, wo die Wähler noch überzeugt werden müssen.

    Das Schlimme daran ist nur, dass die Schwulen und Lesben, die sie nicht blind wählen, sondern weitere Schritte erwarten, weiterhin mit der täglichen Diskriminierung und zahlreichen Nachteilen leben müssen. Aber Rot-Grün tut ja ach so viel für uns. Nur seltsamerweise immer nur die Dinge, wo eine Gleichstellung mit Pflichten verbunden ist und der Regierung Geld bringt. Da, wo es um Rechte geht (z.B. im Steuerrecht, im Beamtenrecht, im Erbrecht, im Mietrecht, im Schenkungsrecht, etc.), gucken wir weiter in die Röhre!
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