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LSU-Wagen beim CSD Stuttgart 2009 (Bild: Wiki Commons / Ecelan / CC-BY-SA)

Die Lesben und Schwulen in der Union sind "tief enttäuscht", dass die Bundestagsfraktion von CDU/CSU fast einstimmig die Gleichstellung eingetragener Lebenspartner abgelehnt hat - gleichzeitig kritisiert die LSU aber auch die Opposition, weil sie einen umfassenden Antrag zur Gleichstellung eingebracht hat.

"Es ist sehr ärgerlich, dass viele uns verbunden geglaubte Abgeordnete der Union nicht einmal mit Enthaltung gestimmt haben. Hier werden wir weitere intensive Gespräche führen", kündigte der LSU-Bundesvorsitzende Alexander Vogt in einer Pressemitteilung an. In der vergangene Woche hatte der Bundestag über zwei Anträge der Opposition zur Öffnung der Ehe bzw. zur Gleichbehandlung von eingetragenen Lebenspartnern mit Eheleuten abgestimmt. Die Union stimmte mit jeweils 224 Stimmen gegen die Vorlagen. Nur drei, beziehungsweise vier Abgeordnete der CDU-/CSU-Fraktion enthielten sich (queer.de berichtete).

Die Unions-Homos sind "tief enttäuscht"


LSU-Chef Alexander Vogt

Die LSU sei "tief enttäuscht" über die Abstimmung und bemängelte, dass die Fraktionsführung die Abgeordneten gezwungen habe, die Anträge abzulehnen. "Es ist für uns unverständlich, dass Abstimmungen zur Gleichstellung unter dem Koalitionszwang stehen. Für uns muss dieses Thema ganz eindeutig der Gewissensfreiheit eines jeden einzelnen Abgeordneten überlassen werden, sofern Diskriminierung von verantwortungsvollen Menschen als solche überhaupt zu rechtfertigen ist", erklärte Vogt.

Allerdings kritisierte die LSU auch die Opposition, die der Union die Zustimmung schwer gemacht habe: So wäre es "für viele Abgeordnete einfacher gewesen, Entscheidungen in einzelnen Schritten, wie beispielsweise zum Einkommenssteuerrecht mitzutragen, ohne dabei ein ganzes Paket an Änderungen beschließen zu müssen". Als Beispiel nannte Vogt das Adoptionsrecht, das viele Konservative "aus Gründen des Kindeswohls" ablehnen (queer.de berichtete). "Es war also auch ein taktischer Fehler der Oppositionsfraktionen, durch den die Abstimmung verloren wurde", so Vogt. (dk)



#1 fastbequemAnonym
  • 05.07.2012, 12:18h
  • @LSU: "Lesben und Schwulen in der Union sind "tief enttäuscht"

    Wann bemerkt ihr, dass ihr auf dem falschen Dampfer mitfahrt und womöglich diese feige kirchentreue Truppe auch noch wählt?

    Ist es euch bewusst, dass die Schwarzen nie etwas an ihrem Abstimmverhalten ändern werden, es sei denn, sie haben einen Vorteil?
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#2 stromboliProfil
  • 05.07.2012, 12:43hberlin
  • Antwort auf #1 von fastbequem
  • ach die schieben sich jetzt die schuldfragen gegenseitig in die stöckelschuhe, um es dann hier von deutern wie @ätschtimmjohanna-von-den -scheinheiligen unters stimmvieh tragen zu lassen.

    Der witz ist: alle machen an diesem geschachere mit und warten dann mit entschuldigungselogen auf.
    Das ist das widerwärtige an diesen, uns vertreten wollenden: dummheit gepaart mit selbstgefälligem erstaunten augenaufschlag...
    ubs, da ist was schief gelaufen.. da müssen wir noch mal miteinander reden.
    Geschwätzige bande!
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#3 SveniAnonym
#4 JoelAnonym
  • 05.07.2012, 14:01h
  • Ach ja, jetzt ist die Opposition schuld am Ergebnis. Die LSU ist enttäuscht, mehr aber auch nicht. Man redet dann nochmal miteinander. Reden die nicht schon zehn Jahre? Und die LSU findet es ärgerlich, daß viele Abgeordnete dagegen gestimmt haben. Das wußte die LSU - wie wir alle - auch vorher. Was macht die LSU eigentlich? Entäuscht sein, verärgert sein.... das war's dann auch. Wieviele Gespräche will Hr. Vogt uns noch ankündigen. Eines ist sicher die homophobe Union und das verlogene FDP-Pack kann man nicht wählen.
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#5 Timm JohannesAnonym
  • 05.07.2012, 14:33h
  • Antwort auf #4 von Joel
  • @Joel
    Die CDU kann man auf keinen Fall als homosexueller Mensch 2013 wählen.

    Die FDP könnte man wählen, wenn sie die versprochene Gleichstellung in der Einkommenssteuer durchsetzen würde; aber da dies nicht geschieht, ist die FDP 2013 nicht wählbar.
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#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 05.07.2012, 15:02h
  • Der Opposition die Schuld in die Schuhe schieben: lieber Herr Vogt, Sie machen es sich ZU einfach!
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#7 finkAnonym
  • 05.07.2012, 15:37h
  • als wenn ein lamm zum metzger rennt und dann "tief enttäuscht" ist, wenn er es schlachtet.

    diese truppe ist einfach nur lächerlich.
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#8 stephan
  • 05.07.2012, 17:13h
  • Da wisst Ihr LSUler doch endlich, was man in Eurer Partei über Euch und Eure Rechte denkt. Seid dankbar für diese Klarheit und verlasst die CDU/CSU!
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#9 stephan
  • 05.07.2012, 17:21h
  • Dieser Vogt ist ein echter Witzbold!

    Da hat doch die böse Opposition gleich ... nach elf Jahren Versuchsstadium in Sachen Partnerschaftsrecht ... gleich die absolute Gleichstellung gefordert. Böse Opposition! Man weiß doch, dass die Union das Diskriminieren nicht lassen kann und dann sollte man doch so absurde Dinge wie Gerechtigkeit auch gar nicht verlangen!

    Wie bekloppt kann man eigentlich sein?
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#10 sanscapote
  • 05.07.2012, 17:30h
  • Worte sind genug gewechselt.
    Da die CDSU keine Taten folgen liess, eruebrigen sich weitere Worte.

    Um die CDSU-Abgeordneten hinter ihrem schwarzen Ofenschirm hervorlocken zu koennen, muessten erst neue Worte erfunden werden.
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