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In Teilen Russland steht es bereits jetzt unter Strafe, sich öffentlich für Homo-Rechte einzusetzen

Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg, der Arbeitskreis Lesben und Schwule in der SPD (Schwusos), Die Linke.queer, die LAG QueerGrün Berlin und SIDE BY SIDE St. Petersburg rufen zur Solidaritätskundgebung mit russischen und ukrainischen Homo-Aktivisten auf.

Am Donnerstag (12. Juli) soll die Kundgebung um 17 Uhr (in früheren Meldungen hieß es 18 Uhr) vor der Komischen Oper Berlin (Glinkastraße, Ecke Unter den Linden) beginnen. Gemeinsam werden die Demonstranten anschließend vor die russische Botschaft ziehen. Mit dieser Aktion wollen die Organisatoren ein deutliches Zeichen aus Berlin Richtung Osten senden, dass die Community die Entwicklungen in den Nachbarländern aufmerksam verfolge und sich für ein tolerantes und respektvolles Miteinander in der Gesellschaft einsetze.

Seit Februar 2012 ist in St. Petersburg (und auch in weiteren russischen Regionen) ein Gesetz in Kraft, dass "homosexuelle Propaganda" unter Strafe stellt. Erst am Donnerstag hat die Stadtverwaltung außerdem den CSD verboten (queer.de berichtete). Auch in der Ukraine nehmen sich viele konservative Politiker ein Vorbild an der Entwicklung in Russland, dort droht ebenfalls die Verabschiedung eines Gesetzes über "Homo-Propaganda".

"Unsere Solidarität gilt den vielen mutigen Aktivistinnen und Aktivisten, die auf der Straße, im Internet, oder schon im Gefängnis gegen diese menschenverachtenden Gesetze demonstrieren", erklärte Anne Bohnet von den Schwusos. "Eine solche Gesetzgebung gehört nicht nach Europa und nicht ins 21. Jahrhundert", so Bohnet. (pm/dk)