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Setz sich auch für Schwule und Lesben in der Ukraine ein: Volker Beck (Bild: Stefan Kaminski)

In einem Gastbeitrag für die ukrainische Wochenzeitschrift "Ukrainskyi Tyzhden" ("Ukrainische Woche") kritisierte der deutsche Grünen-Abgeordnete Volker Beck einen Gesetzentwurf, der das Reden über Homosexualität in dem osteuropäischen Land verbieten will.

Unter der Überschrift "Homosexualität ist keine Krankheit, kein Verbrechen und keine Unmoralität" wirbt der offen schwule Politiker engagiert für die Ablehnung des Gesetzentwurfs. "Sonst ist dieser Artikel womöglich einer der letzten, der in der Ukraine zu diesem Thema geschrieben werden kann. Das wäre das Ende der freien Meinungsäußerung, das Ende der Demokratie."

In dem Artikel heißt es u.a.: "Weitgehend unbemerkt von der ukrainischen Öffentlichkeit berät die Werchowna Rada im Moment ein Gesetz, welches das öffentliche Reden über Homosexualität unter Strafe stellen will. Einzelne Abgeordnete versuchen damit eine Debatte zu unterdrücken, die in freien Demokratien nicht unterdrückt werden darf. Es geht um Wissen und um Toleranz, um Hilfe für Jugendliche, die mit ihrer Sexualität noch nicht umzugehen wissen und um Aufklärung über Aids." Volker Beck stellte zudem klar: "Frauen, die Frauen lieben, und Männer, die Männer lieben, hat es zu allen Zeiten und in allen Gesellschaften gegeben. Homosexualität ist nichts Westliches und nichts Un-Ukrainisches. Peter Tschaikowski war schwul, Alexander der Große und Thomas Mann waren es ebenso."

Becks Artikel ist als Zweitverwertung auch in der heutigen Printausgabe der ukrainischen Tageszeitung "Den" ("Der Tag") erschienen.



#1 PeerAnonym
  • 10.07.2012, 21:19h
  • Schön, dass Volker Beck von den Grünen im Rahmen seiner Möglichkeiten alles tut, um sich für Homorechte einzusetzen.

    Guido Westerwelle hätte als Außenminister ganz andere Möglichkeiten. Aber er nutzt sie leider nicht. Stattdessen kann er Diktatoren gar nicht tief genug in den Arsch kriechen, um mit denen auf Fotos um die Wette lächeln zu können.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 fuckFXXAnonym
#4 MitchProfil
  • 19.07.2012, 20:02hBerlin
  • Für mich ist Volker Beck seit seinem heutigen Eintreten für die religiös motivierte Beschneidung von Kinderpenissen leider überhaupt nicht mehr glaubwürdig. Mit seiner Rede vor dem Bundestag hat er - sicherlich unbewußt - allen Schwulen einen Bärendienst erwiesen, in dem er religiöse Traditionen und Bibelstellen über Menschenrechte stellt. Wörtliches Zitat: „Und deshalb meine ich, müssen wir das respektieren, auch wenn uns es als Nichtmitglieder dieser Religionsgemeinschaften vielleicht ein bisschen fremd, äh, vorkommt, aber vielleicht hilft da auch mal doch, egal ob man religiös, musikalisch ist oder nicht, ein Blick in die heilige Schrift.“

    Jeder, der Schwule mit Verweis auf die Bibel unterdrückt kann ab sofort Herrn Beck sein eigenes Zitat aus dem Bundestag um die Ohren hauen. Unterdrückung von Schwulen und Lesben in der Ukraine? Das müssen wir respektieren ... vielleicht hilft da auch mal ein Blick in die heilige Schrift z.B. 3. Mose Kapitel 18, Vers 34.
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