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  • 10.07.2012           1      Teilen:   |

Neuer schwul-lesbischer Verlag gegründet

Yara Nachts Vampir-Roman "Sündhafte Begierde der Verdammnis" ist der erste Titel des neuen Verlags
Yara Nachts Vampir-Roman "Sündhafte Begierde der Verdammnis" ist der erste Titel des neuen Verlags

Die Österreicherin Romy Leyendecker hat mit "Homo Littera" einen neuen Verlag für ausschließlich homosexuelle Literatur gegründet.

"Publiziert werden explizit nur Bücher mit schwulem, lesbischem oder aus dem Transgenderbereich stammendem Inhalt", heißt es in einer Pressemitteilung von "Homo Littera". Der Verlage habe sich dabei auf kein bestimmtes Genre festgelegt. "Herausgegeben wird erotische Literatur genauso wie auch Thriller, Horror, Comics, Liebesromane, Fantasy oder Science-Fiction."

"Wichtig ist, dass die Protagonisten schwul, lesbisch oder transgender sind", stellte Leyendecker klar: "Es ist an der Zeit, unser Land in diesem Bereich ein Stück vorwärtszutreiben. Deshalb reicht es auch nicht aus, wenn einer der Nebencharaktere der Geschichten schwul ist!" Die Verlegerin hat sich viel vorgenommen: "Es ist an der Zeit zu zeigen, welche schriftstellerischen Qualitäten in diesem Bereich auch in Österreich publiziert werden können!"

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Der erste Titel ist bereits seit Ende Juni im Handel

Das Programm von Homo Littera geht mit vier Titeln an den Start. Bislang erschienen ist der erste Band der homoerotischen Vampirserie "Sündhafte Begierde der Verdammnis" der österreichischen Schriftstellerin Yara Nacht. Jedes gedruckte Taschenbuch soll auch als E-Book erhältlich sein.

Manuskripte von Autoren seien ausdrücklich erwünscht, erklärte Romy Leyendecker und stellte dabei klar: "Homo Littera ist kein Druckkostenzuschussverlag. Der Autor trägt keine Kosten!" (cw)

Links zum Thema:
» Homepage des neuen Verlags
» Der erste Titel "Sündhafte Begierde der Verdammnis" bei Amazon
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Tags: homo littera, romy leyendecker, verlag, literatur
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Reaktionen zu "Neuer schwul-lesbischer Verlag gegründet"


 1 User-Kommentar
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Die ersten:   
#1
10.07.2012
20:38:11


(0, 2 Votes)

Von Felix


Leider haben es kleine Verlage eh schon oft schwer (obwohl gerade sie so wichtig für Pluralismus sind) und wenn sie sich dann auch noch auf rein schwul-lesbische Themen konzentrieren, wird es noch schwerer.

Dennoch wünsche ich ihnen alles Gute! Die Welt braucht Idealisten, die auch in schwerem Fahrwasser an ihre Ideale glauben und sich mit Leib und Seele dafür einsetzen.


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