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Schwule und lesbische Google-Mitarbeiter bei einem CSD (Bild: Google)

Der Internet-Gigant Google plant eine Ausweitung seines Kampfes für Homo-Rechte. Mit der am Wochenende begonnenen Kampagne "Legalize Love" will sich der Konzern in allen 60 Ländern, in denen er Standorte hat, für Schwule und Lesben stark machen.

Google-Sprecher Mark Palmer-Edgecumbe sagte dazu: "Wir möchten, dass sich unsere LGBT-Angestellten außerhalb des Büros genauso wohl und anerkannt fühlen wie auf der Arbeit." Die Kampagne, die zunächst in Singapur und Polen starten soll, wurde am Freitag auf einer LGBT-Konferenz in London vorgestellt, zu der der Konzern rund 100 Aktivisten aus aller Welt geladen hatte. Google plant Konferenzen in den entsprechenden Ländern, dazu die Unterstützung lokaler Gruppen und politisches Lobbying.

Der Konzern gibt sich schon lange homofreundlich. So setzt sich das Unternehmen in den USA für die Ehe-Öffnung ein, zahlt Lebenspartnern einen Ausgleich für die Steuervorteile, die der Staat nur Hetero-Eheleuten gewährt, und ist auch bei dem einen oder anderen CSD vertreten. Mit Doodles wurden prominente Homosexuelle wie Keith Haring oder Alan Turing geehrt, zugleich werden neuerdings zur CSD-Saison Suchleisten bei Suchen nach Begriffen wie "gay" mit einem Regenbogen versehen. (nb)



#1 PeerAnonym
  • 10.07.2012, 21:22h
  • Das sind ja schon mal gute Ansätze.

    Aber Google bekennt sich bisher nur dort zu Homorechten, wo es eh nur GLBT sehen und nur ja niemand sonst zu Gesicht bekommt.

    Wenn Google z.B. zur CSD-Saison richtige Gay Doodles (z.B. Regenbogenflagge) auf der Startseite bringt, stat nur bei schwul-lesbischen Suchbegriffen, dann wäre das schon mal ein Fortschritt.
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#2 alexander
  • 10.07.2012, 22:20h
  • bin freudig überrascht, hier setzt ein konzern seine macht zumindest für mehr menschlichkeit ein. und gerade google wird von vielen "nachholbedürftigen" in sachen homosexualität stark genutzt !
    immerhin ein hoffnungsschimmer !
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#5 globetrotter
  • 11.07.2012, 17:26h
  • Ich lebe und arbeite in Singapur und ja, das Gesetz verbietet hier schwulen (nicht aber lesbischen) Sex, wird jedoch nicht mehr angewandt, ausser man treibt es in der Oeffentlichkeit. Obwohl die Gay Scene lebendig ist, haben Leute Angst davor, sich am Arbeitsplatz oder gegenueber ihrer Familie zu outen, weit mehr, als das in Deutschland der Fall waere. Daher ist das eine grossartige Initiative von Google, das im Uebrigen auch Pink Dot, die einzige Gay "demo", wenn man es so nennen kann, sponsort. Hoffentlich folgen dem noch ein paar andere internationale Unternehmen (inklusive meinem). Glaube nicht, dass Singapur als entwickeltes Land es sich noch lange leisten kann, gegen Schwule und Lesben zu diskriminieren.
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