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Vielleicht sollte man Twitter in Zicker umbenennen. Vielleicht fällt jemandem auch noch ein besseres Wortspiel ein. Jedenfalls hat sich der britische Popstar Boy George am Mittwoch in dem Kurznachrichtendienst einen Zickenkrieg mit einem Fotografen geliefert. Nicolas Chinardet hatte Fotos vom Auftritt Georges beim WorldPride in London bei flickr hochgeladen und dies bei Twitter angekündigt. Der Culture-Club-Star antwortete umgehend:

Du solltest mit mehr Rücksicht herausgeben. Ich habe keine Erlaubnis gegeben, mich zu fotografieren und das online zu stellen.

Chinardet antwortete, er habe eine Presse-Akkreditierung gehabt. Darauf schrieb Boy George einen allgemeinen Eintrag:

Wenn Du ein schlechter ("shit") Fotograf bist, veröffentliche Deine Arbeit nicht oder besorg Dir eine verfickte Leiter.



Zugleich erwähnte er, dass ihn die Sache wirklich nicht ernsthaft kümmere, es sollte bei Twitter eine Möglichkeit geben, den Erregungsgrad darzustellen. Der Fotograf antwortete, wenn George der Winkel des Bildes nicht zusage, hätte er die Veranstalter bitten sollen, das Stehverbot für Fotografen aufzuheben. Auch habe Boy George ihn inzwischen geblockt, da könne man kaum von einer unwichtigen Diskussion reden.

Es dauerte nicht lang, da ging der Streit durch zahlreiche Twitter-Accounts, die ersten Blogs schalteten sich ein. Boy George tweetete munter weiter:

Ich mag zwar voll geschminkt sein mit einem Riesenglitzerhut samt Hörnern, aber das heißt nicht, dass ich bereit bin für ein Close-up. F**K off!

Ich mag keine Fotografen, nunja vielleicht rund 5. Ich habe es nun gesagt - fuck off! Manche Leute hassen Spinnen, ich hasse Kameras. Außer Polaroid!

Ich halte mit das Recht vor, privat und in der Öffentlichkeit hässlich zu sein. Lol.

Das ist derzeit der aktuelle Stand, folgende Tweets lassen sich den Twitter-Accounts von Boy George und Nicolas Chinardet entnehmen. Dort gibt es auch Reaktionen zu all dem Gezicke, etwa, dass Boy George demnächst besser hinter einem Vorhang singen sollte. Der Sänger scheint diesen Tweet noch nicht entdeckt zu haben.

Wir bei queer.de sind eigentlich froh, dass es inzwischen Twitter gibt und beleidigte Stars heute nicht mehr tagelang wütende eMails und Faxe schicken müssen und die Redaktion mit Anrufen lahmlegen. (nb)



#1 anonymusAnonym
  • 12.07.2012, 11:40h
  • Bestes Anschauungsbeispiel was uns der gute Boy George da abliefert_
    Wenn man im Showbusiness nicht mehr wichtig ist und nichts mehr zu sagen hat, dann muß man eben viel Lärm um nichts machen um überhaupt noch von irgendwelchen Medien gedruckt und wahrgenommen zu werden.
    Lady Gaga und Madonna ... schaut gut hin...
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