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  • 12.07.2012           3      Teilen:   |

US-Blog: Kopfgeld für HIV-Positive(n)

Magic Johnson in der PBS-Doku
Magic Johnson in der PBS-Doku

Während die Deutsche Aids-Hilfe derzeit Kampagnen fährt, um gegen eine Kriminalisierung von HIV-Positiven anzukämpfen und an die Eigenverantwortung zu appellieren, sorgt ein Vorstoß des US-Tratsch-Blogs Gawker für Unverständnis in Amerika. Die Webseite bietet Lesern eine Bezahlung an, wenn sie sachdienliche Hinweise liefern, bei wem sich der Basketballer Magic Johnson vor vielen Jahren mit HIV angesteckt haben könnte.

Anlass ist die Dokumentation "Aids in Black America" des Senders PBS, die am Mittwoch in den USA ausgestrahlt wurde. Johnson sagt darin, er habe sich "durch Sex mit sehr vielen Frauen" infiziert. Der Autor von Gawker kritisiert diese Äußerung, die er seit 1991 andauernd mache, als zu "vage".

Johnson hatte sich 1991 als HIV-positiv geoutet, was zu zahlreichen Medienberichten führte. Er beendete zugleich seine Karriere und kündigte an, sich um seine Frau und seinen damals noch ungeborenen Sohn, beide HIV-negativ, zu kümmern. Zugleich gab es Gerüchte, der Sportler könnte schwul oder bisexuell sein, was von ihm dementiert wurde.

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Gawker.com nutzte das Medieninteresse für die neue Doku nun für ein weiteres Gerücht, für die der Redakteur A.J. Daulerio eine Quelle besitzen will. Johnson könnte sich demnach bei einer Orgie im Anwesen eines bekannten US-Komikers infiziert haben. Dort seien auch transsexuelle Prostituierte anwesend gewesen.

Da diese Quelle allerdings nur berichtet, was ein ehemaliger Mitspieler von Johnson als These vermutet, versucht Daulerio diese These noch durch fragwürdige "Statistiken" aufzuwerten, wonach eine HIV-Übertragung zwischen Frau und Mann äußerst selten sei.

Es gibt genügend Einwände gegen die Argumentation, aber der Autor kehrt zurück zu seiner Hauptthese, dass bekannt werden müsse, was noch nicht bekannt ist: "Wenn jemand mehr Informationen hat, wer Magic Johnson HIV gab, soll er sich bitte an uns wenden", schreibt er zum Schluss, dem/der HIV-Positiven damit die Schuld gebend. "Ich denke, wir können es uns leisten, dafür jetzt mehr Geld auszugeben." (nb)

Links zum Thema:
» Die gesamte Doku "AIDS in Black America" in der PBS-Bibliothek
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Reaktionen zu "US-Blog: Kopfgeld für HIV-Positive(n)"


 3 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
12.07.2012
22:13:59


(+2, 2 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Geschmackloser gehts nicht mehr, ihr von Gawker?


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#2
13.07.2012
11:45:43


(+3, 3 Votes)

Von David77


"Da diese Quelle allerdings nur berichtet, was ein ehemaliger Mitspieler von Johnson als These vermutet, versucht Daulerio diese These noch durch fragwürdige "Statistiken" aufzuwerten, wonach eine HIV-Übertragung zwischen Frau und Mann äußerst selten sei."

Aber natürlich doch, weil es ja nur safe Kontakte zwischen Mann und Frau gibt. ..
Deshalb sind ja auch Teenie-Schwangerschaften und Abtreibungen äußert selten!
Nioch sicherer ist es mit Protustierten, dass man auf das Gummi gleich verzichten kann, weil wegen des Vögels mit sovielen Partnern am Tag, teils gleichzeitig die Sicherheit potentiert.


Da MJ selber evtl.. unabsichtlich auch andere infiniziert haben könnte, gibt es auf ihn dann etwa auch ein Kopfgeld?


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#3
13.07.2012
20:10:21


(+1, 1 Vote)

Von Sebi


Wieso ruft man nicht gleich zur gemeinsamen Hatz mit Mistgabeln und Fackeln auf? Wieso braucht man überhaupt noch Recht und Gesetz, wenn man das auch selbst in die Hand nehmen kann?

Bei den Amis wundert mich echt GAR NICHT mehr!


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