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Brad Pitt und Angelina Jolie haben vor einigen Jahren angekündigt, nicht zu heiraten, solange Schwule und Lesben das nicht tun können (Bild: Wiki Commons / JJ Georges / CC-BY-SA-3.0)

Manche Familien streiten sich privat, manche öffentlich. Spannend wird es, wenn es dabei um einen Konflikt geht, der zugleich das ganze Land spaltet. Und so diskutiert Amerika gerade über einen sehr speziellen Zwist, der sich im Hause von Brad Pitt und Angelina Jolie abspielt.

Begonnen hatte alles am Wochenende mit einem Leserbrief von einer Jane Pitt, passenderweise an eine Lokalzeitung namens "Springfield News-Leader": "Jeder Christ, der nicht wählen geht oder kein Kreuz macht, unterstützt Romneys Gegner Barack Hussein Obama". Der sei "ein Liberaler, der den Mord an ungeborenen Kindern und gleichgeschlechtliche Ehen unterstützt." Romney sei zwar Mormone, so Pitt in Anspielung auf den ursprünglichen Leitartikel der Zeitung, man solle einen "Familienmann mit hoher Moral", der die christliche Sicht von Homosexualität teile, nicht deswegen ablehnen.

Nach einigen Stunden gab die Zeitung bekannt, dass es sich bei der Leserbriefschreiberin baptistischen Glaubens tatsächlich um die Mutter des Schauspielers Brad Pitt (und eines lokalen Geschäftsmannes) handele. Von Brad Pitt, der durchaus als öffentlicher Unterstützer von Homo-Rechten gilt und selbst schon 100.000 Dollar für eine Kampagne zum Erhalt der Ehe-Öffnung in Kalifornien beisteurte, kam zunächst nichts.

Eine Familie wie jede andere auch?

Dafür meldete sich Anfang der Woche Brads jüngerer Bruder Doug in der Sendung "Today" zum Thema. Der 42-Jährige, gerade erstmals in einem Werbevideo in die Öffentlichkeit getreten, sagte: "Mütter und Väter und Kinder sind auf der ganzen Welt einer und anderer Meinung, warum sollte unsere Familie also anders sein?" Es könne zudem auch "gesunde Diskussionen" geben, die zu mehr Verständnis führten. Schlecht sei eine Diskussion nur, wenn sie allzu vergiftet werden würde.

Danach war die Sache fast vergessen, hätte sich am Donnerstag nicht noch Jon Voight eingemischt, der Vater von Angelina Jolie. Der Schauspieler, der sich als Republikaner bekennt und in einer Mini-Serie schon Papst Johannes Paul II. spielte, stellte sich am Donnerstag in einem Fox-Sender auf die Seite von Brad Pitts Mutter. Deren Haltung sei "gut für sie".

Vor Jahren hatten Pitt und Jolie angekündigt, nicht zu heiraten, solange Schwule und Lesben das nicht tun dürfen. Ob das die Eltern zusätzlich geärgert hat, ist unklar. Könnte sich ein ähnlicher Konflikt zwischen jung und alt, zwischen links und rechts sich doch derzeit in vielen amerikanischen Familien abspielen - nicht nur in Springfield.



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#1 InterpreterAnonym
  • 12.07.2012, 21:42h
  • "Vor Jahren hatten Pitt und Jolie angekündigt, nicht zu heiraten, solange Schwule und Lesben das nicht tun dürfen."
    Hat jemand den originalen Wortlaut zur Hand? Man könnte diese Ankündigung nämlich auch so interpretieren: Ich, Brad, heirate meinen Partner nicht eher... Und ich, Angelina, heirate meine Partnerin nicht eher, bis es legal wird. Das wäre dann eine äußerst banale und logisch-folgenrichtige Feststellung.
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