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  • 18.07.2012               Teilen:   |

Serj Tankian: "Harakiri"

Kann sehr böse gucken: Serj Tankian - Quelle: Warner Music/Reprise Rercords/Serjical Strike
Kann sehr böse gucken: Serj Tankian (Bild: Warner Music/Reprise Rercords/Serjical Strike)

Der Frontmann der Rock-Gruppe System of a Down hat ein neues Solo-Album veröffentlicht.

Sänger, Poet, Songwriter, Aktivist und Komponist: Serj Tankian hat Musik schon immer als Ventil dafür kreiert, seine Gedanken und Gefühle mit einem Maß an Leidenschaft und Bewusstsein auszudrücken, mit dem in der heutigen Musikwelt nur wenige Schritt halten können. Als armenischer Immigrant im Libanon geboren und später nach Los Angeles umgewurzelt, kam Serj schon in frühen Jahren mit der Verschmelzung von Kulturen, Ideen und Idealen in Kontakt. Die Prinzipien dieser Integration und Anpassung haben zu seinem Verständnis geführt, dass alle Dinge eins sind, und sich seither ihren Weg in die Musik gebahnt, für deren Erschaffung er lebt.

"Harakiri", Serjs neuestes Soloalbum ist der Nachfolger des von der Kritik gefeierten "Imperfect Harmonies" von 2010. Es ist das dritte Solo-Release des Frontmanns von System of a Down, das er wie die Vorgänger "Elect The Dead" von 2007 und "Imperfect Harmonies" selbst in seinem Home-Studio in Los Angeles produziert hat. Dieses Mal hat er allerdings einen etwas anderen Schreibansatz für die Songs gewählt: "Ich habe das iPad als Songwriting-Instrument benutzt, um drei der Songs des Albums grob zu umreißen", erklärt Serj. "Als Künstler muss man sich in neue Wege des Schreibens hineinfuchsen, um unerwartete Resultate zu bekommen."

Youtube | Die Single "Figure It Out"
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Das neue Album pendelt erneut zwischen Metal und Rock

Der Rocker wurde 1967 in Beirut geboren und ist armenischer Abstammung - Quelle: Warner Music/Reprise Rercords/Serjical Strike
Der Rocker wurde 1967 in Beirut geboren und ist armenischer Abstammung (Bild: Warner Music/Reprise Rercords/Serjical Strike)

Der Großteil von Harakiri wurde 2011 geschrieben, das ein unglaublich arbeitsreiches für das musikalische Multitalent war – Serj selbst beschreibt es als das "arbeitsamste und produktivste Jahr meines Lebens". Im Februar debütierte sein Rock-Musical "Prometheus Bound", für das er die gesamte Musik komponierte, am Oberon Theater in Harvard/Boston und erntete überschwängliche Kritiken.

Außerdem veröffentlichte Serj 2011 seinen zweiten Gedichtband "Glaring Through Oblivion". Er tourte mit System of a Down über drei Kontinente, spielte mit dem Opera Orchestra in Jerewan, Armenien, wo er auch politische Treffen mit Staatshäuptern abhielt und Non-Profit-Events veranstaltete. Anschließend performte er sein erstes Konzert in seinem Geburtsland Libanon, zusammen mit dem libanesischen National-Symphonieorchester.

Als er schließlich in die USA zurückkehrte, brachte er die Schreibarbeiten an vier unterschiedlichen Alben zu Ende: ein Jazz-Album, ein elektronisches, das er zusammen mit seinem Freund Jimmy Urine von Mindless Self Indulgence schrieb, ein rein klassisches namens "Orca" und das neue Solo-Rockalbum Harakiri, das am 6. Juli veröffentlicht wurde. (cw/pm)

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Tags: serj tankian, system of a down, rock, alternative
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