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Eine Kölner Szene-Institution: Das "P9" in der Pipinstraße hat 23 Stunden am Tag geöffnet (Bild: p9cologne.de)

In der Gay-Disco "P9" schleppte ein 29-Jähriger zwei Männer ab - doch der Sex zu dritt fiel aus. Der gebürtige Ungar wurde stattdessen beraubt und schwer verletzt.

Von Carsten Weidemann/ots

Nach einem Raubüberfall auf einen schwulen Mann hat die Kölner Polizei eine Mordkommission eingerichtet: Zwei junge Männer sollen am 17. Juli einen 29-Jährigen in dessen Wohnung am Heumarkt überfallen haben. Nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen attackierten sie das Opfer brutal und verletzten es schwer.

Gegen 15 Uhr lag der in Ungarn geborene Mann auf dem Balkon seiner Wohnung und rief um Hilfe. Von einem Café aus hörte ein Gast die Rufe und verständigte zufällig vor Ort anwesende Polizeibeamte. Diese drangen mit alarmierten Rettungskräften in die Wohnung ein. Der Überfallene wurde mit sehr schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. "Der Mann hat viel Glück gehabt", berichtete ein Ermittler gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger. So soll er Würgemale am Hals gehabt haben.

Keine Angaben zum genauen Tatablauf und Motiv

Nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen hat der Beraubte in der Nacht zuvor zwei junge Männer in der nahe gelegenen Gay-Disco "P9" in der Pipinstraße kennen gelernt und für einen Dreier mit zu sich nach Hause genommen. Der fiel jedoch aus. Zum genauen Tatablauf und Motiv will die Polizei zurzeit noch keine Aussagen machen. In der Wohnung des Opfers fehlen allerdings Wertsachen.

Beide Täter sind flüchtig. Einer der beiden Männer ist ca. 29 Jahre alt, südländisch, etwa 1,75 Meter groß und schlank. Er trug in der Tatnacht einen dünn ausrasierten Wangenbart, vermutlich ein buntes T-Shirt und Jeans. Der zweite Mann ist mit Anfang 20 deutlich jünger, südländisch, ca. 1,75 Meter groß und sehr schlank. Er war dunkel gekleidet, trug ein Basecap und einen 3-Tage-Bart. Beide Männer sollen vermutlich Arabisch miteiander gesprochen haben.

Die eingerichtete Mordkommission P9 nimmt Hinweise unter Tel. (0221) 229-0 oder per Mail an info@polizei-koeln.de entgegen.



#1 Geert
#2 RalfAnonym
  • 19.07.2012, 10:04h
  • Sorry, aber mich stört die Unterschrift des Bildes. Das P9 ist beileibe keine Szeneinstitution sondern schlicht und ergreifend eine Stricherkneipe. Nennt das Kind doch beim Namen und lasst Beschönigungen.
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#3 TommAnonym
  • 19.07.2012, 10:23h
  • Antwort auf #1 von Geert
  • Geert - es gab in der jüngsten Zeit zwei schlimme Morde in Berlin !! Da waren die Mörder nicht "südländisch" !!

    Ich sehe schon wieder die "Dumpfbacken-Kommentare" hier vor mir, von wegen "selber schuld" und "Man(n) nimmt ja auch keine Fremde mit nach Hause!" ...
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#4 stromboliProfil
#5 finkAnonym
#6 ArthasAnonym
#7 denroooooAnonym
  • 19.07.2012, 12:28h
  • Vielleicht sind die Täter auch schwul.
    Sowas soll es geben.
    Einer hat zb in Darkrooms Bireftaschen geklaut, alle waren empört das die armen Schwulen ausgeraubt würden, nicht erwähnt wurde das der Täter selber schwul war.

    P.S. ich will nicht Brieftaschenraub mit versuchtem Mord vergleichen
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#8 dax-geflüsterAnonym
#9 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 19.07.2012, 15:28h
  • Ich hoffe, daß das Opfer bald wieder auf die Beine kommt und sich professionelle Hilfe sucht, um das grausame Geschehen zu verarbeiten.
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#10 NajaAnonym
  • 19.07.2012, 16:48h
  • Antwort auf #2 von Ralf
  • Glaube ich nicht, das es eine richtige Stricherkneipe ist. Denn der Ausgeraubte ist erst 29 Jahre alt und dem Pressefoto nach von normaler/ schlanker Statur...Für einen Stricher zu alt und als Freier zu jung...ein junger Schwuler hat es nicht nötig für Sex mit fast Gleichaltrigen zu bezahlen. Scheint also keine reine Stricherkneipe zu sein.
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