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Die Verbände haben Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) ein Gespräch angeboten (Bild: CDU Sachsen-Anhalt)

Nach der Deutschen Aids-Hilfe haben nun auch die Aids-Hilfe in Sachsen-Anhalt und der Landesverband des LSVD Pläne der Regierung des Bundeslandes zu HIV-Zwangestestungen kritisiert.

Eine neue Regelung im Polizeigesetz, die es der Polizei ermöglicht, zum vermeintlichen Schutz von Polizisten und Ersthelfern Personen auf HIV und Hepatitis gegen deren Willen und teilweise ohne Richtervorbehalt testen zu lassen, war am letzten Freitag vom Landtag in Magdeburg in erster Lesung beschlossen worden.

Die Planungen seien unangemessen und irrationalen Ängsten geschuldet, so der Landesgeschäftsführer der Aids-Hilfe, Sven Warminsky, und LSVD-Landessprecher Martin Pfarr in einem Offenen Brief an Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU). Mit einer Post-Expositionsprophylaxe müsse bei Verdacht einer Infektion unabhängig von einem zu erwartenden Testergebnis binnen 24 Stunden begonnen werden.

Warminsky und Pfarr forderten Stahlknecht auf, die "Aushöhlung von Menschenrechten zugunsten eines vermeintlichen Gewinnes an Sicherheit" zu stoppen. (cw)