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Köln Aus den Kommunalwahlen in NRW am Sonntag sind anti-schwule Politiker gestärkt hervorgegangen. In der Landeshauptstadt Düsseldorf wurde der homofeindlichste Oberbürgermeister Deutschlands, Joachim Erwin (CDU), ohne Stichwahl mit 50,4 Prozent der Stimmen für fünf weitere Jahre gewählt. Sein Spruch, Schwule sollten sich "nach Berlin verlegen", ist inzwischen legendär - ebenso wie sein hartes Vorgehen gegen Cruiser und Nacktbader. In Köln erreichte das rechtsextreme "Bündnis Pro Köln" 4,7 Prozent der Wählerstimmen und vier Sitze im Stadtrat. Die Gruppierung fiel unter anderem vor zwei Jahren auf, als sie eine Gegendemonstration zum Europride anmeldete - und diese angesichts einer weiteren Gegendemonstration in letzter Sekunde absagte. (nb)



10 Kommentare

#1 fdpAnonym
#2 MarcAnonym
  • 27.09.2004, 18:50h
  • wenn Ihr Schwulen lieber irgendwo sex habt...und zu faul seid wenigstens 1 x im jahr zu wählen,dann sollen Ihr Euch nicht jetzt wundern...

    selbst schuld, ich hab gewählt, und 51 % sind einfach zu wenig die wählen waren !..

    so hat ihr dem däml Erwin die chance gegeben weiterzumachen !!!

    also weiterhin 250 € strafe auf klappen,
    bade/liege evrbot in angermund usw...

    SELBST SCHULD !!!!!!!!!!
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#3 wolfAnonym
  • 28.09.2004, 04:46h
  • nachdem ja nun alle parteien die wahl in NRW gewonnen haben, müssen nun alle wieder für 250 € cruisen gehen, wählen gehen war kostenlos. solchen typen aus bequemlichkeit nichts entgegenzusetzen muss bestraft werden. jeder bekommt die regierung die er verdient.
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#4 ibuensnetAnonym
  • 28.09.2004, 05:07h
  • Wie bitte? Gegen Nacktbaden ist dieser Politiker? Solche dummen Gestalten bekommen hier völliges Badeverbot. Entweder nackt baden oder gar nicht.

    Aber was hat das mit schwul zu tun? Wer gegen FKK ist, ist der grundsätzlich auch homophob?
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#5 peterAnonym
  • 29.09.2004, 09:09h
  • ich kann sie schon wieder hören, unsere kleinen partyhuschen: 'also hier in deutschland wird man doch wohl nicht mehr diskriminiert, ich bin noch nie diskriminiert worden! uns gehts hier doch gut! sonntags wählen gehen kann ich nicht, sonntags muß ich mich von der samstag nacht erholen, außerdem kenn ich doch außer guido gar keine politiker...' ich weiß das ist hart, aber ich kann Marcs polemik gut verstehen!
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#6 IrisAnonym
  • 11.12.2005, 12:29h
  • Ich -selbst lesbisch- habe jahrelang unter Homofeinden gearbeitet. Nun hat mich mein Arbeitgeber entlassen: offizieller Grund: betriebsbedingt; der wahre Grund: homosexuell.

    Seit Jahren fällt mir auf, dass die Homosexuellen-Feindlichkeit stark zunimmt. Dies hat zum einen mit der übersteigerten Arroganz der Heterosexuellen zu tun und zum anderen mit dem "Abstieg" dieses Landes. Zu jeder Zeit -wenn es dem "Volk" schlecht ging wurden Schuldige für die Misere gesucht.

    Traurig finde ich, dass die Homosexuellen nicht gemeinsam an der Problematik arbeiten. Es scheint so, als koche jeder sein eigenes Süppchen. Lesbenring gegen LSVD etc.
    Solange Schule Lesben ablehen und sich als was besseres empfinden und andersrum genauso kann es keine Akzeptanz geben. Nur gemeinsam können wir stark sein!
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#7 LinkerCacheAnonym
  • 11.12.2005, 12:49h
  • @Iris: Da kann ich dir nur zustimmen. 1933 waren es erst die Juden, dann die homosexuellen & noch viele andere.

    Ähm, mal eine andere Frage: Gewerkschaftsmitglied? Schon mal darüber nachgedacht, geg. den Arbeitgeber zu klagen, zumindest um eine Abfindung zu erhalten? Denn Gewerkschaftsmitglieder haben Anspruch auf Rechtsschutz bei Arbeitsstreitigkeiten;-) (selbst: Verdi)
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#8 LinkercacheAnonym
  • 11.12.2005, 12:57h
  • WER IN ZUKUNFT NACKT BADEN WILL, FÄHRT NACH USEDOM ODER RÜGEN, DA DAS DORT NOCH NIE EIN PROBLEM WAR! IHR TUT DANN WENIGSTENS NOCH ETWAS FÜR DIE REGION MECKPOM!

    Ansonsten kann ich nur sagen, wer nicht wählen geht ist selbst dran schuld. denn das ist das einzig wahre demokratische an diesem land, das man alle vier jahre seine stimme abgeben darf.
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#9 IrisAnonym
  • 11.12.2005, 15:49h
  • @LinkerCache:

    Als das vor Jahren anfing (da wurde ich von einer heterosexuellen Kollegin am Arbeitsplatz zwangsgeoutet) war ich sowohl beim Betriebsrat als auch bei einer Anwältin. Ergebnislos. Der Betriebsrat faltete nur die Hände und empfahl mir den Betrieb zu verlassen und die Anwältin landete mit ihrer Arbeit im Leeren, weil es urplötzlich keine Zeugen mehr für meine "angeblichen" Schandtaten am Arbeitsplatz gab. (ist ne sehr lange Geschichte!). Seitdem habe ich mich nicht mehr gewehrt nur immer meine Meinung dazu gesagt. Die letzte Beleidigung, die ich ertragen musste lautete: "Frau xxx, früher ist sowas wie Sie in die Gaskammer gekommen. Und wenn der Adolf noch da wäre kämen Sie auch dahin. Und das wäre gut so!"

    10 Jahre habe ich Beleidigungen und Demütigungen ertragen. Ich hätte den Betrieb doch früher verlassen sollen; das war mein Fehler. Ich wollte das aber einfach durchstehen und nicht aufgeben.

    Naja, für uns Homosexuelle ist der Rechtsstaat Deutschland nunmal nicht ausgerichtet. Die angeblichen Rechte bestehen nur auf dem Papier. Sobald man etwas Rechtliches "durchsetzen" will gerät man halt an Grenzen. Ich zumindest habe den Glauben an den Rechtsstaat verloren!
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#10 LinkerCacheAnonym
  • 11.12.2005, 21:19h
  • @Iris: Also, ich empfehle dir trotzdem nochmals, dich an die Gewerkschaft zu wenden, denn Betriebsräte sind allgemein nicht das, was sie vorgeben zu sein(VW). Ich habe dir hier mal zwei Links zusammen gesammelt da ich nicht weiss, in welcher Branche du warst, mit jeweils dem entsprechenden kontaktformular:
    www.verdi.de/.kontakt

    www.dgb.de/kontakt/

    Mein Mann hatte in einer firma gearbeitet, die kein Gehalt zahlten, er wandte sich direkt! an die gewerkschaft und bekam letztendlich vor gericht RECHT! in dieser firma gab es keinen betriebsrat. Desweiteren würde ich persönlich bei solchen sprüchen, wie du sie da eben mitgeteilt hast, sofort die Polizei einschalten, da es sich dabei schlicht und ergreifend um VOLKSVERHETZUNG handelt! Da dies ein Offizialdelikt ist, wird auch garantiert gegen die entsprechenden personen ermittelt.

    Und, ganz wichtig ist, auch bei rückschlägen nicht aufzugeben und die hände in den schoß zu legen, denn sowas wie "gegen die da oben kann man eh nix machen" zu sagen ist einfach nur falsch!

    Ansonsten kannst Du mich unter :
    eMail: AntiAlkohol@fettabernett.de

    erreichen, falls du noch weitergehende fragen haben solltest.
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