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Ein Insiderbericht mit jeder Menge Party, Sex und Drogen

Christoph Schwarz hat auf der spanischen Party-Insel Ibiza einen schwulen Escort-Service aufgebaut. In seinem Buch "Ibiza 24" plaudert er aus dem Nähkästchen.

Von Carsten Weidemann

Als schlecht bezahltes Männermodel vermittelte Christoph Schwarz Kollegen an zahlungskräftige homosexuelle Männer. Schließlich kommt er auf die Idee, das gleiche Geschäftsmodell auf Ibiza zu betreiben, nur professioneller. Das ist der Anfang einer actionreichen und wahren Geschichte, die die spanische Sonneninsel voller dunkler Seiten zeigt.

Christoph Schwarz, Jungunternehmer, Kokser, schwul und süchtig nach einem Leben unter Volldampf, beschreibt in seinem Buch "Ibiza 24", wie er sich in die Partywelt der Millionäre vortastet und sich mit irren Kunden, durchgeknallten Boys und gefährlichen Partnern aus dem Rotlichtmilieu herumschlagen muss.

Nichts für schwache Nerven


Vom Kokainhändler zur Puffmutter auf Ibiza: Christoph Schwarz (Bild: edition a)

Sein Buch ist nichts für schwache Nerven: Der Autor enthüllt, wie die Partymaschinerie auf Ibiza funktioniert, wie die Drogen an die Touristen kommen und wie der Jetset, der mit seinen Yachten aufkreuzt, mit Geld und Ecstasy die Jugendlichen gefügig macht.

Schwarz weiß, wovon er schreibt: Er lebt von April bis Oktober auf der Partyinsel, den Rest des Jahres verbringt er in Barcelona und Wien. Einst arbeitete als Model in London und New York und kam wegen Kokainhandels mit dem Gesetz in Konflikt. Nach einem Job in einem Sexshop versuchte er sich als Betreiber eines Schwulenbordells auf Mallorca und ging schließlich nach Ibiza, wo er er noch immer seine erfolgreiche Vermittlungsagentur für Callboys betreibt.

Manche Kunden werden nach Lektüre seines Romans aber möglicherweise nicht wiederkommen...

Infos zum Buch

Christoph Schwarz: Ibiza 24. Die dunklen Seiten einer Partyinsel, Roman, 192 Seiten, edition a, Wien 2012, 19,95 €, ISBN 978-3990010365


#1 HannibalEhemaliges Profil
  • 22.07.2012, 16:06h
  • "...wie die Drogen an die Touristen kommen..."

    DAS erfährt auch der Dümmste am eigenen Leib, sobald er die D' Alt Villa betritt nach 5 Minuten (und nicht nur dort). Man/n kann dort keine 10 Schritte ungestört gehen, ohne von Dealern angequatscht zu werden: "pssspsss! Haschisch, Kokain?!" Sehr nervig. Trotzdem ist Ibiza neben Mykonos immer wieder eine Reise wert.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 daVinci6667
  • 29.07.2012, 12:53h

  • Hut ab dass der so ein Buch schreibt. Ich werd's aber nicht kaufen. Es zeigt wohl gut die dunklen Seiten des Hedonismus auf.

    Spaß haben, Party, Sex kann nur dann gefährlich werden wenn man keine Inhalte und Ziele und Liebe im Leben hat. Andere brauchen sich keine grosse Sorgen machen und dürfen ruhig auch mal etwas "über die Stränge schlagen. Drogen jedoch sind der Einstieg zur Hölle. (nicht religiös gemeint)

    Reiche die zu viel Geld haben und junge Schwule die allein gelassen werden und die noch nichts anderes gefunden haben, was auch noch Freude bereitet, sind hier oft leichte Beute eines Hedonismus das im Kapitalismus leider einen idealen Partner gefunden hat.

    Erstere sollen endlich wie alle arbeiten müssen, Zweitere brauchen Akzeptanz, echte Freunde und Ziele.
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#4 EnyyoAnonym
  • 29.07.2012, 13:34h
  • Danke für den Link zu Amazon - immerhin gibt es dort das Buch zu einem akzeptablen Preis als eBook bzw. hat dieses mal einen gerechtfertigt niedrigeren Preis als die Printversion.

    19,90 Euro (wir erinnern uns, vor ein paar Jahren waren das fast 40 DM!) für ein relativ dünnes Paperback sind jedenfalls zu viel, auch wenn mich das Buch wirklich interessieren würde!
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#5 alexMucEhemaliges Profil
  • 29.07.2012, 15:35h
  • Antwort auf #1 von Hannibal
  • Stimmt. Nur das war gestreckt bis sonstwo hin. Manchmal sicher nur Putz von einer der weißen Hauswände. Wir waren dann immer eher Selbsversorger. Tja die Partyzeit, schön wars aber schon eine Weile her.
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#6 SabineAnonym
#7 PierreAnonym
  • 29.07.2012, 18:02h
  • Natürlich ist Ibiza dekadent. Hetero oder schwul. Schwul wahrscheinlich eher extremer.
    Und da Jugendlichkeit gerade bei Schwulen angesagt ist, wird es dort immer wieder eine Jagd auf Jungschwule geben unter dem Einsatz aller Mittel, legale und nicht legale.
    Desto wichtiger ist es, sehr jungen Menschen schon in der Schule nahe zu bringen, dass eine dauerhafte und ehrliche Beziehung (auch gleichgeschlechtlich) die unbedingte Voraussetzung dafür ist, den Weg in die (irdische) Hölle zu vermeiden.
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#8 stromboliProfil
#9 stromboliProfil
#10 alexMucEhemaliges Profil
  • 29.07.2012, 20:12h
  • Antwort auf #7 von Pierre
  • Aber "irdische Hölle" macht Spaß. Zumindest mal ein paar Jahre. Wer das nicht mitmacht, hat was verpasst. Herumhuren, Drogen, Darkrooms, Partys, 3 Tage Afterhour, ohne zu schlafen. Nur mal kurz ins ETAP daneben um zu vögeln, alle paar Stunden. Von der Polizei abgeführt und durchsucht. Naja, ne Lesbe in Uniform, die mir an die Klöten gefasst hat. Alles mitgemacht. Heute lach ich darüber. Und, das Wichtigste, ich bin gesund geblieben. Das ist das Erstaunlichste. Wenn ich nicht so faul wäre, ich könnte auch so ein Buch schreiben. Es wäre lustig.
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