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Rund um den Petersdom geht nachts die Post ab

Der Enthüllungsjournalist Carmelo Abbate hat die "Verfehlungen" von katholischen Würdenträgern detailliert recherchiert.

Von Carsten Weidemann

Gefangen zwischen Zölibat und Sex: Katholische Priester leben mit Frauen zusammen, die sie nicht heiraten dürfen. Sie haben Kinder, die sie finanziell unterstützen, aber verleugnen müssen. Nonnen genießen die Freuden der Sexualität - mit Frauen wie Männern. Homosexuelle Priester besuchen Schwulenpartys. Alles nur Einzelfälle?

Der preisgekrönte italienische Enthüllungsjournalist Carmelo Abbate dokumentiert in seinem Buch "Sex und der Vatikan" das Doppelleben von Geistlichen, die nicht keusch leben können oder wollen und ihre Sexualität deshalb im Verborgenen ausleben. Dabei geht es ihm keineswegs um eine Verunglimpfung des Klerus, sondern darum, die Scheinheiligkeit und Doppelmoral der Kirche zu entlarven.

Bekannter Enthüllungsjournalist in Italien

Carmelo Abbate, geboren in Castelbuono (Sizilien), ist ein preisgekrönter italienischer Reporter der Wochenzeitung "Panorama", der sich immer wieder undercover in die sozialen Brennpunkte Italiens begibt.

Getarnt als Marokkaner berichtete er über die Demütigungen und Ängste illegaler Einwanderer in Italien. Er gab sich als Arzt aus und warf einen Blick hinter die verschlossenen Türen der Notaufnahmen und OP-Säle, um die Folgen der desaströsen Gesundheitsversorgung in süditalienischen Krankenhäusern zu dokumentieren.

Infos zum Buch

Carmelo Abbate: Sex und der Vatikan. Ein Bericht über die verborgenen Seiten der Kirche. Aus dem Italienischen von Enrico Heinemann und Ines Klöhn. Deutsche Erstausgabe. Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten, Goldmann Verlag. Berlin 2012, 9,99 €. ISBN: 978-3-442-15729-7


Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 KMBonnProfil
  • 24.07.2012, 09:35hBonn
  • Gottchen, das ist doch nun wirklich nichts Neues. Als ich seinerzeit in Bonn studierte, gab es zwei Priesterseminare. Eines für die Aachener und eines für die Kölner Diözese. Und dazwischen lag ein kleiner schwuler Club, das Bourbon. Da konnte man an manchen Tagen eine Messe mit Chor und Orchester anhand der anwesenden Theologiestudenten und Priesteramtskandidaten bestücken...
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#2 HugoAnonym