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Im Minimundus Klagenfurt laden rund 150 Modelle von bekannten Gebäuden, Zügen und Schiffen zur Weltreise im Kleinformat ein (Bild: geek7 / flickr / by-nc-nd 2.0)

Nach einer Welle des Protests lenkt der Klagenfurter Miniaturenpark "Minimundus" ein und gewährt ab sofort auch Regenbogenfamilien das ermäßigte Familienticket.

Ein lesbisches Paar mit Kindern hatte die Diskriminierung Mitte des Monats öffentlich gemacht: Das gewünschte "Familienticket" für 30 Euro könnten nur gemischtgeschlechtliche Eltern erwerben, wurde es an der Kasse der Wörthersee-Attraktion abgewiesen. Die Regenbogenfamilie musste stattdessen zwei Tickets kaufen: einmal "Single mit Kind" für 19 Euro plus ein reguläres Erwachsenenticket für 13 Euro. Das sind immerhin 2 Euro mehr.

Nachdem "Minimundus" -Geschäftsführer Hannes Guggenberger die Praxis in der Presse zunächst mit dem Hinweis verteidigte, dass homosexuelle Paare in Österreich ja auch keine Kinder adoptieren dürften, ruderte er nach einer Welle des Protests zurück und entschuldigte sich für das "große Missverständnis". Ab sofort würden auch Regenbogenfamilien in den Genuss des Familientickets kommen, die Kassen-Mitarbeiter seien entsprechend sensibilisiert worden.

Bei einem Runden Tisch mit österreichischen Lesben- und Schwulenorganisationen will Guggenberger zudem ein neues Tarifsystem entwickeln, das "auf moderne Formen des Zusammenlebens Rücksicht nimmt". (cw)