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  • 24.07.2012           8      Teilen:   |

Abschied

Lesbische Astronautin Sally Ride starb mit 61

Houston? Wir haben ein Coming-out! Sally Ride in den Achtzigern - Quelle: Wiki Commons / Yann / CC-PD-MarkPD US Government
Houston? Wir haben ein Coming-out! Sally Ride in den Achtzigern (Bild: Wiki Commons / Yann / CC-PD-MarkPD US Government)

Sie war die erste und jüngste Amerikanerin im All. Nun wurde sie durch eine Todesanzeige geoutet.

Von Carsten Weidemann

Die Kosmonautinnen Walentina Tereschkowa und Swetlana Sawizkaja waren die ersten, die sich auf den Ritt ins All wagten, Walentina bereits in den Sechziger Jahren, Swetlana erst 1982. Ein Jahr später folgte ihnen Sally Ride. Am 18. Juni 1983 war sie an Bord der Raumfährer Challenger nicht nur die erste Amerikanerin an Bord, sie war auch mit 32 die jüngste US-Raumfahrerin in der Geschichte.

Sally Ride starb am Montag in Kalifornien an den Folgen einer langen Krebserkrankung. Unter den Trauernden ist auch ihre Partnerin Tam O'Shaughnessy. Die beiden kannten sich aus Kindertagen, doch erst der Umweg über das All und eine Ehe führte die beiden 1985 zusammen. Die Beziehung der beiden und die Homosexualität der Astronautin wurden erst jetzt durch eine Todesanzeige öffentlich bekannt.

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Lesbisches Coming-out erst nach den Weltraumausflügen

Sally Rides Privatleben verlief zunächst ganz klassisch, sie war mit einem Mann verheiratet. Das Steven Hawley auch Astronaut war, machte die Beziehung sicherlich zu etwas besonderem, doch 1987 landeten sie vor dem Scheidungsrichter. Als Professorin für Astrophysik machte sich Ride nach der NASA-Zeit einen Namen, sie war auch in der Untersuchungskommission tätig, die den Gründen für den Absturz der Raumfähre Columbia nachging.

Aber sie war auch Autorin mehrerer Bücher zu Weltraumthemen, darunter auch welche für Kinder. Damit landete sie sogar in der Sesamstraße. 1995 wurde sie zusammen mit Tam O'Shaughnessy für die Veröffentlichung von "The Third Planet: Exploring the Earth from Space" mit dem Science Writing Award des American Institute of Physics ausgezeichnet.

Youtube | Sally Ride erinnert sich an ihren ersten Raumflug (engl.)
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Tags: nasa, astronautin, sally ride
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Reaktionen zu "Lesbische Astronautin Sally Ride starb mit 61"


 8 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
24.07.2012
15:41:03


(+1, 3 Votes)

Von schwarzwaldbub
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Sososo, schon wieder ZWANGS-OUTING. Das wird Alice Schwarzer aber gar nicht gefallen...


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#2
24.07.2012
17:09:10


(-2, 4 Votes)

Von Timm Johannes


So, so..die erste US-Amerikanerin im Weltraum war also eine Lesbe.

Und sie hat ab 1985 mit ihrer Partnerin dann zusammengelebt.

----

Da bleibt dann nur die Frage, wer war der erste schwule Mann im Weltraum ?


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#3
24.07.2012
17:28:18


(+2, 2 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness
Antwort zu Kommentar #2 von Timm Johannes


Kommt bestimmt noch, auch wenn es noch einige Jahre dauern wird.


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#4
24.07.2012
18:59:42


(+2, 4 Votes)

Von fink
Antwort zu Kommentar #2 von Timm Johannes


ich wüsste zumindest ein paar homos, die ICH gerne ins all schicken würde...


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#5
24.07.2012
19:15:14


(-1, 1 Vote)

Von de kerwebuwe
Antwort zu Kommentar #4 von fink


Die gheeren uff de Mond geschosse!- Rickseid!

odder so:

Link zu www.iwwersedser.de


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#6
24.07.2012
22:13:08


(+1, 3 Votes)

Von Mattis


Bei der Heldenverehrung, die in den USA üblich ist, wird bestimmt verschwiegen, dass sie lesbisch war.

Denn für die sind ja nur die Perversen und Idioten schwul und lesbisch, aber keineswegs die Helden.


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#7
24.07.2012
23:10:38


(0, 2 Votes)

Von nacht


typisch an der sache ist, das sobald die "hetenmedien" von ihrer homosexualität wind bekamen in sterotype verfielen und von der frau schreiben die, während andere mädchen mit puppen spielten, sich für technik begeisterte...
erstens, wer sagt das sie nicht trotzdem mit puppen spielte? zweitens, warum kommt so eine aussage erst seit dem ihre homosexualität bekannt ist? denn bevor es bekannt wurde schrieben die sehr neutral über sie, ohne geschlechterklischees.


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#8
25.07.2012
11:43:19


(0, 2 Votes)

Von Bodo Niendel


Von wegen Zwangsouting. Sie wollte in Ihrem Nachlassbrief eindeitig selbst sagen, was Sache ist:
"I hope it makes it easier for kids growing up gay that they know that another one of their heroes was like them,"

Link zu www.buzzfeed.com


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