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Vor kurzem noch undenkbar: Ein Besatzungsmitglied der USS Oak Hill küsst ihre Freundin bei der Heimkehr (Bild: Wiki Commons / PD / Navy News Service)

Das US-Repräsentantenhaus hat bereits am Freitag mit einem Ergänzungsantrag zu einem Militärgesetz ein Verbot von Homo-Hochzeiten bei den Streitkräften beschlossen. Er verbietet eine Zeremonie für eine Partnerschaft oder Ehe gleichgeschlechtlicher Paare auf Militärbasen, auch ein Militärpfarrer kann diese Zeremonien nicht abschließen.

Die Republikaner begründeten die Gesetzesvorlage mit dem bundesweiten Defense of Marriage Act (DOMA). Es wird damit gerechnet, dass der von Demokraten dominierte Senat den Zusatz wie in ähnlichen Fällen wieder aus der Gesetzesvorlage streicht. Ein Sprecher des Servicemembers Legal Defense Network kritisierte, die Regelung verletze die Glaubensfreiheit von Militärpriestern, diese könne durch DOMA nicht beschnitten werden.

Am Samstag hatten beim CSD in San Diego erstmals schwule und lesbische Angehörige des US-Militärs in Uniform bei einer Parade mitmarschieden dürfen (s. Bild des Tages). Homosexuelle dürfen seit rund einem Jahr offiziell in den US-Streitkräften dienen.



#1 MattisAnonym
  • 24.07.2012, 22:11h
  • Immer dasselbe mit den USA:
    nach jedem Fortschritt geht es auch wieder ein Stück zurück.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 25.07.2012, 09:09h
  • Es war mal wieder glasklar, daß die Republikaner ihre Schmierfinger im Spiel haben! Es sind ja bald Präsidentschaftswahlen und da muß man natürlich das radikalkonservative Gesocks an sich binden!
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#3 GeorgB
#4 sputumAnonym
  • 25.07.2012, 09:36h
  • " Homosexuelle dürfen seit rund einem Jahr offiziell in den US-Streitkräften dienen."

    "Der designierte republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat für den Fall seiner Wahl im November eine neue Führungsrolle der USA in der Welt angekündigt. "Ich schäme mich nicht für amerikanische Macht", sagte Romney in einer außenpolitischen Rede vor Veteranen der US-Armee in Reno im Bundesstaat Nevada. "Dieses Jahrhundert muss ein amerikanisches Jahrhundert sein." (stern.de, 25.07.12)

    Nebenbei bemerkt, Offene Briefe für das Projekt für ein Neues Amerikanisches Jahrhundert wurden bereits von
    Özdemir und Bütikofer unterzeichnet.

    www.publiceye.org/pnac_chart/pnac.html

    Einen Beitrag zum Thema schwules Wohlfühlen im Krieg hat auch "pinknews" auf der Startseite:

    www.pinknews.co.uk/2012/06/14/feature-camping-through-the-fa
    lklands-hidden-history-of-the-wars-gay-seafarers/


    "pinknews" merkt man seine Freude auf Olympia deutlich an: Am dritten Tag in Folge ist auf der Startseite, ganz unten, ein Mensch mit Non-Pink-Hautfarbe zu sehen!
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#5 follow the moneyAnonym
  • 25.07.2012, 10:40h
  • Antwort auf #2 von FoXXXyness
  • Erstaunlicherweise scheint es [...] niemanden zu stören, wenn ein deutscher Konzern, bei dem der deutsche Staat der mit Abstand größte Einzelaktionär ist, sich massiv in den US-Wahlkampf einmischt. Profiteure sind die Republikaner und ihr Frontmann Mitt Romney, der pikanterweise ein alter Freund von Stephen Schwarzman ist – dem CEO des Private-Equity-Unternehmens Blackstone, an das der Bund 2006 4,5% der Telekom-Anteile verkauft hat.

    www.nachdenkseiten.de/?p=13974
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#6 Meet the PressAnonym
#7 HugoAnonym
  • 29.07.2012, 14:37h
  • Ich kann die Amerikaner nicht verstehen, oder gibt es so viele Reiche Amerikaner, die Ihren Reichtum in Gefahr sehen. Nach meinem Verständnis nach können nur Reiche die Republikaner wählen.
    Ich vergess die reiligiösen, den denen sind alle Mittel recht , Minderheiten zu bekämpfen.
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#8 xapplexAnonym
  • 30.07.2012, 14:04h
  • Antwort auf #3 von GeorgB
  • Aber diesen Eindruck zu erwecken war natürlich das Ziel der Überschrift...

    Jetzt wüssten wir noch gerne wo und wann Homoehen bei der Bundeswehr stattfinden bzw. stattgefunden haben.
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