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  • 25.07.2012           3      Teilen:   |

Diversity-Experte Albert Kehrer für Engagementpreis nominiert

Der Diversity-Berater und Coach Albert Kehrer lebt in München - Quelle: privat
Der Diversity-Berater und Coach Albert Kehrer lebt in München (Bild: privat)

Mit dem Vorschlag für den Deutschen Engagementpreis 2012 wird sein Einsatz für "PrOut@Work" und den Völklinger Kreis (VK) gewürdigt.

Von Carsten Weidemann

Besondere Anerkennung seines Einsatzes für das Netzwerk "PrOut@Work" und den Völklinger Kreis (VK): Der ehemalige Vorstand Diversity des Bundesverbands schwuler Führungskräfte, Albert Kehrer, ist für den Deutschen Engagementpreis 2012 nominiert worden.

Kehrer wurde aufgrund seines langjährigen Engagements für die Akzeptanz und Gleichberechtigung von Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierung und Identität am Arbeitsplatz für den Preis vorgeschlagen. "Ich freue mich sehr über die Nominierung", erklärte Kehrer. "Sie zeigt mir, dass sich unser Engagement lohnt."

Der Deutsche Engagementpreis will freiwilliges Engagement in Deutschland ins öffentliche Bewusstsein rücken und ihm zu mehr Anerkennung verhelfen. Er wird verliehen vom Bündnis für Gemeinnützigkeit, einem Zusammenschluss von großen Dachverbänden und unabhängigen Organisationen des Dritten Sektors. Förderer sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Generali Zukunftsfonds.

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Preisträger und Finalisten für Publikumspreis werden im September bestimmt

Seit 2009 wird der Deutsche Engagementpreis jährlich in den Kategorien Gemeinnütziger Dritter Sektor, Einzelperson, Wirtschaft sowie Politik und Verwaltung ausgelobt. In diesem Jahr wird mit einer Schwerpunktkategorie das Engagement vor Ort besonders gewürdigt.

Die Preisträger bestimmt eine Experten-Jury im September 2012. Den Gewinner des mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreises wählen die Bürgerinnen und Bürger im Oktober unter deutscher-engagementpreis.de. Die zehn Finalisten werden von der Jury aus den besten Einreichungen aller Kategorien ernannt. Die Gewinner werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Dezember 2012 in Berlin bekanntgegeben.

Links zum Thema:
» Homepage von Albert Kehrer
» Homepage von PrOut@Work
» Homepage des VK
» Deutscher Engagementpreis
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Tags: albert kehrer, diversity, mitarbeiternetzwerke, völklinger kreis, prout@work
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Reaktionen zu "Diversity-Experte Albert Kehrer für Engagementpreis nominiert"


 3 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
25.07.2012
19:16:00


(-2, 2 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Toi, toi, toi!


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#2
26.07.2012
11:11:00


(0, 2 Votes)

Von stromboli
Aus berlin (Berlin)
Mitglied seit 01.05.2008


schön die beweihräucherung unserer leistungsträger .. warum nicht auch die anderen aspiranten vorstellen
wäre der journalistischen sorgfalt angemessen gewesen!
BEFAH e. V.;
„Wir setzen uns für die Akzeptanz unserer homosexuellen Kinder und deren Eltern ein und wollen unser Anliegen in der Gesellschaft deutlich zur Sprache bringen.“

Warum soll mein Kind wegen seiner sexuellen Orientierung ein schwereres Leben haben als andere? Warum werden gleichgeschlechtliche Beziehungen nicht genauso gesellschaftlich und staatlich geschützt wie verschiedengeschlechtliche? Seit 1997 beschäftigt sich der Bundesverband der Eltern, Freunde und Angehörigen von Homosexuellen (BEFAH) mit diesen Fragen und setzt sich für die Rechte und die Anerkennung von homosexuellen Menschen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.

Vor etwa zwanzig Jahren sind in vielen Städten Elternselbsthilfegruppen entstanden, in denen sich Eltern von homosexuellen Kindern zusammengefunden haben. Die Gruppen dienen dazu, den gegenseitigen Austausch der Eltern zu fördern und ratsuchenden Eltern, Angehörigen und Freunden Unterstützung anzubieten. 1997 wurde der Bundesverband mit dem Ziel gegründet, die Aktivitäten der bis dahin allein agierenden Elterngruppen zu koordinieren und gemeinsam gegen die Diskriminierungen der homosexuellen Kinder vorzugehen. BEFAH unterstützt seitdem die Bildung von Elternselbsthilfegruppen und organisiert gemeinsame Wochenenden und Tagungen für Information und Austausch.

Neben der Vernetzung der verschiedenen Elternselbsthilfegruppen setzt sich BEFAH für die Anerkennung der homosexuellen Ehe ein, unterstützt Aktionen der Lesben- und Schwulenverbände und verschafft der Stimme der Eltern Gehör in der Öffentlichkeit. Zudem informiert der Verein auf seiner Website über aktuelle Nachrichten aus Politik und Gesellschaft zum Thema Homosexualität und Transgender. Die Vorsitzende Gudrun Held und ihr Team kämpfen unermüdlich gegen Homophobie und sorgen mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz dafür, dass den Forderungen nach Gleichberechtigung von homosexuellen Menschen mehr Ausdruck verliehen wird.
Preiskategorie: Gemeinnütziger Dritter Sektor, Einzelpersonen
Engagementbereich: Bildung, Soziales, Politik, Kirche
www.befah.de

Sponsoring schwul/lesbischer "interessen...
An anderer stelle bei queer.de (
Link zu www.queer.de
) wurde dieses phänomen schon angedeutet.. vieleicht hier noch mal nachgetreten:
Link zu www.proutatwork.eu

Mission-Statesment:
"Förderung eines positiven Images für die Firmen der beteiligten Netzwerke
Unternehmensübergreifende Zusammenarbeit ohne Wettbewerb"..
über den sinn und zweck der "unternehmen" wird hierbei kein wort verloren! Auch nicht in welchen zusammenhängen diese für die heutige gesellschaftssituation verantwortlich zeichnen!

Um dem ganzen einen "sinn zu geben " und es einzubinden in unverfängliches geschwurbel sei dieser satz kennzeichnend:
"Überparteiliche und unpolitische Arbeit, die außer der Durchsetzung gleicher Rechte für GLBT MitarbeiterInnen in Unternehmen keine politischen Ambitionen hat.." (! sic.)

Nun, wenn aber keine "politischen ambitionen" , was steht dann auf der agenda?
Ist gleichberechtigungf nun auch kein politisches mehr oder gibt es hier nur begriffsverwirrungen?
Oder sind die wirtschaftlichen ziele keine politischen? Dann haben die initiatoren im erst-semester bwl geschwänzt , wo ihnen gerade dieser aspekt der einflussnahme auf gesellschaftliches lenken dargelegt wird.

Ums klar zu sagen: diese hochglanzbeweihräucherung solcher unternehmungen sollten in einer kritischen gesamtbewertung hinterfragt werden!
Kann ein unternehmen zwar glbt-freundlich seine mitarbeiter ausbeuten zwecks gewinnmaximierung, anderer seits aber an aktivitäten wirtschaftlicher art beteiligt sein, die die grundlagen menschlicher existenzen und ökologischer reesourcen bedroht?!
Sicher können sie es .. und wir befeiern auch noch diese zusammenhänge... &
Diesen schießbudenchargen gehört feste was auf die manikürten finger gekloppt, statt ihnen orden & medaillen um den angeschwollenen hals hängen zu wollen!


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#3
26.07.2012
13:35:11


(0, 2 Votes)

Von Mullah v d Alm
Antwort zu Kommentar #2 von stromboli


Ja, genau sowas.
Das ist reine PR-Inzucht.

Buzzword-Bingo:

Link:
zukunftsfonds.generali-deutschland.de/online/porta
l/gdinternet/zukunftsfonds/content/314342/754464


Ins deutsche übersetzt geht es um den Rückzug des Staates aus seiner sozialen Verantwortung bei gleichzeitiger Erschliessung des Marktes "soziale Dienstleistung". Und was zB eine Erhöhung des Renteneintrittsalters für einen Lebensversicherer bedeutet, kann sich hoffentlich jeder an zwei Fingern abzählen.
Almosen statt Rechtsanspruch und die entpolitisierung sozialer Forderungen.
Dafür Förderung von "Eigenverantwortung". Hat da gerade wer gesagt "There's no such thing like society" ... oder wars "ther's no such thing like a free lunch"
Klar das die Neu-Rechte Schröder da nicht fehlen darf.
Und wer da brav mitspielt bekommt sogar eine Plakette. Toll!

@ "Ums klar zu sagen: diese hochglanzbeweihräuch erung solcher unternehmungen sollten in einer kritischen gesamtbewertung hinterfragt werden!"

Das seh ich ja auch so, aber wer da anfängt zu hinterfragen, oder auch nur das offensichtliche New-Speak zu übersetzen, der riskiert natürlich die Einladung zum nächsten Sektempfang.
"Ich war Champagner saufen mit von Hohenstaufen ..."


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