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Harald Glööckler (Bild: Vox)

Der Designer Harald Glööckler hat sich in einem Interview mit dem Klatsch-Magazin "In" gegen die Adoption von Kindern durch Schwule und Lesben ausgesprochen. "Ich stehe zu meinen konservativen Ansichten: Ich finde es falsch, wenn zwei Männer oder zwei Frauen Kinder adoptieren."

Der 47-Jährige sagte weiter: "Ein Kind braucht einen Vater und eine Mutter, es braucht beide Pole in seinem Leben, deshalb werde ich niemals Kinder adoptieren." Bereits im April hatte er in einem Videobeitrag gesagt, ein Kind solle in "optimale Zustände kommen. Optimal ist Mutter und Vater." Zugleich hatte er sich gegen Prominente ausgesprochen, die ein Kind adoptieren, es dann aber einer Nanny überlassen.

In "In" sagte er noch zu seiner geplanten Verpartnerung mit seinem Freund Diether Schroth, mit dem er seit 25 Jahren zusammen lebt: "Ich bin kein Verfechter der Ehe, da ich viele Ehen erlebt habe, die nicht so toll sind. Es geht mir um rechtliche Absicherungen."

Nicht der einzige peinliche schwule Promi

Glööckler ist nicht der einzige schwule Prominente, der sich gegen Homo-Rechte oder sogar regelrecht homophob äußert. So hatte der Friseur Udo Walz unlängst erklärt, küssende schwule Männer gehörten - wie mit Abstrichen auch Hetero-Paare - nicht auf die Straße (queer.de berichtete). "Das hat für mich was mit Intimität zu tun. Und die geht einfach keinen anderen was an und gehört deshalb nach Hause", sagte Walz damals.

2004 hatte Walz sich auch gegen die Homo-Ehe ausgesprochen: "Auch wenn ich mir jetzt Feinde schaffe: Ich finde, zwei Männer können nicht heiraten. Heiraten hat ja auch mit Kindern und mit Fortpflanzung zu tun", sagte er damals in einem Interview (queer.de berichtete). Vier Jahre später ging er dann mit seinem Freund eine Lebenspartnerschaft ein (queer.de berichtete).

Harald Glööckler ist derzeit Dienstags in der achtteiligen Doku-Reihe "Glööckler, Glanz & Gloria" auf Vox zu sehen. Sie bietet dem Zuschauer laut VOX "einen Einblick in den extravaganten Alltag des Designers zwischen Geschäftsterminen, purem Luxus und ganz normalen Sorgen und Problemen". (nb/pm)



#1 JugendamtAnonym
  • 26.07.2012, 17:05h
  • Seine eigene Adoptionsentscheidung halte ich für ausgesprochen klug.

    Die Verletzungsgefahr für Klein- und Kleinstkinder ist einfach zu hoch.

    Bei der Verarbeitung seines Körpernippes bleiben scharfe Kanten vermutlich nicht aus.

    Nicht selten fällt auch Kleinklunker aus der Fassung und ist dann nicht nur auf Lidl-Prospekten, sondern auch auf Röntgenbildern zu sehen.
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#2 rhockProfil
  • 26.07.2012, 17:45hGründau
  • Ich finde es gut das dieser Herr Glööckler keine Kinder adoptiert. Aber ich bin der Meinung Lesben und Schwule sollten Kinder adoptieren können. Immer noch besser als in einem Katholischen Nonnenkloster aufgezogen zu werden.
    Ich bin auch der Meinung dass viele Kinder bei Lesben und Schwulen besser aufgehoben wären, als bei Heten Eltern die schon um die Mittagszeit besoffen sind und den Hausaufgaben ihrer Kinder geistig nicht folgen können.
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#3 goddamn liberalAnonym
  • 26.07.2012, 18:08h
  • Schließe mich den Vorrednern an.

    Selbsthassende illoyale Clowns, die sich durch solche Aussagen bei ihrer steinreichen reaktionären Kundschaft einschmeicheln wollen, von der sie nun mal leben, sind zur Erziehung von Kindern wirklich ungeeignet.

    Kinder brauchen Eltern, die ihnen Rückgrat und Mut vermitteln können.
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#4 HonestAbeProfil
  • 26.07.2012, 18:15hBonn
  • Wen interessiert schon was irgendein B-Promi, schwul oder nicht, zu dieser Sache zu sagen hat? Dass der einen Lebensstil gewählt hat in den Kinder nicht hineinpassen ist klar. Deshalb sollte er seine Klappe halten und die Sache anderen Leute, die sich der Verantwortung stellen möchten, überlassen.
    Selbstverständlich muss es schwulen und lesbischen Paaren gestattet werden, Kinder zu adoptieren - zu den exakt gleichen Bedingungen wie Hetero-Paaren!
    Das ist keine Meinung, sondern nur wieder eine selbstverständliche Tatsache die im Rahmen der Gleichberechtigung in einem Staat mit freiheitlich-demokratischer Grundordnung umgesetzt werden muss.
    Worauf wartet die Politik eigentlich noch?
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#5 finkAnonym
  • 26.07.2012, 18:21h
  • Antwort auf #1 von Jugendamt
  • "Seine eigene Adoptionsentscheidung halte ich für ausgesprochen klug."

    danke für die bezaubernde formulierung.

    da hat es sich doch noch gelohnt, diesen belanglosen artikel über die dummen äußerungen eines unwichtigen menschen zu lesen ...

    und immerhin: wir ahnen nun, wer die ganzen leute sind, von denen heteros immer behaupten "ich habe schwule freunde, und die finden auch, dass homosexualität im grunde falsch ist."
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#6 daVinci6667
  • 26.07.2012, 18:36h

  • Mensch was ist dieser Harald Glööckler doch peinlich!

    Ehrlich, ich halts höchstens 3 Sekunden aus wenn ich den sehe, dann ist auch schon weggezappt! Der Typ ist noch peinlicher als Rudolph Moshammer!

    Leider auch ein Zeichen für unsere Gesellschaft. Wie können solche extrem überdrehte, reiche, konservative Clowns überhaupt prominent werden?

    An "sowas" denkt dann der Durchschnittshete und leider auch der ungeoutete schwule Jugendliche wenn er von Schwulen hört. Einfach entsetzlich was der Typ alles anrichtet!
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#7 sanscapote
  • 26.07.2012, 18:37h
  • Kinder brauchen Eltern, die ihre eigene Rolle als Eltern wichtig nehmen und alles tun, was Kinder wirklich benoetigen, um selbstverantwortlich das eigenes Leben aufbauen, gestalten und in die Hand nehmen zu koennen. Eltern, die mit ihnen etwas sinnvolles unternehmen, Zeit für sie haben, sie lieben, ihre Traeume und Ziele unterstuetzen und sie so sein lassen, wie sie sind, einschließlich aller sexuellen Identifikationen.

    Was H.G. schreibt, gilt nur fuer ihn selbst. Es ist nicht allgemein gueltig. Er ist einer der "Prominenten", von denen er selbst sagt, dass sie kein Kind adoptieren sollten.

    Dazu kann er sich seine verallgemeinernden Aeusserungen, "Vater und Mutter", "solle in optimale Zustaende" (damit meint er seine eigenen?!?) sparen.
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#8 FDP-ChristianAnonym
  • 26.07.2012, 18:38h
  • Zunächst einmal ist Herrm Glöööööööckler natürlich das Recht auf freie Meinungsäußerung gegeben. Daher muss man seine Ansichten hinnehmen, aber nicht teilen oder unterstützen.

    Auch ich bin der Meinung, dass er da Unfug redet.
    Wenn es seine Einstellung ist, kann er die für sich auch umsetzen, sprich keine Kinder adoptieren. Dass er aber generell Homosexuellen die Fähigkeit abspricht, Kinder zu erziehen, ist illiberal und verbohrt.
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#9 MartinMichaelAnonym
  • 26.07.2012, 19:04h
  • Ganz unrecht hat da der Herr Glööckner nicht. Er geht vom Idealfall aus und da hat die Natur es schon so eingerichtet, dass 2 Männer oder 2 Frauen keine Kinder bekommen können. Klar, wenn man die vielen kaputten Beziehungen sieht, in denen Kindern groß werden, dann wären sie in einer gleichgeschlechtlichen liebevollen Beziehung besser aufgehoben - aber eben auch nicht ideal.
    Ich verstehe viele Schwule auch nicht, warum sie gerade den kirchlichen Segen ihrer Ehe gerne hätten. Da gibt es nun mal bestimmte Passagen in der Bibel die gegen die gleichgeschlechtliche Liebe sprechen... Da beißt die Maus keinen Faden ab.
    Letztendlich soll der Staat dafür sorgen, dass Gleichheit in der Ehe zwischen Heten und Homos hergestellt wird. Aus, Amen. Und was Herrn Glööckner anbelangt.. Ich find ihn sympathisch, authentisch und erfrischend. Und wenn die Schwulen schon immer soviel Toleranz einfordern, dann gebührt die wohl auch Herrn Glööckner;)
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#10 alexander
  • 26.07.2012, 19:06h
  • völlig unqualifizierte "SCHWUCHTELPROBLEME", sowohl von klöckchen, als auch damals von dem frisörgesellen, wie hiess er doch gleich noch ???
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