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  • 27.07.2012           6      Teilen:   |

14 Jahre Haft für Tötung des schwulen Liebhabers

Der Krankenpfleger Ernst-Michael P. wurde brutal von seinem Freund umgebracht - Quelle: Polizeidirektion Ludwigsburg
Der Krankenpfleger Ernst-Michael P. wurde brutal von seinem Freund umgebracht (Bild: Polizeidirektion Ludwigsburg)

Das Landgericht Heilbronn hat am Donnerstag einen 27-jährigen Mazedonier wegen Totschlags zu 14 Jahren Gefängnis verurteilt. Der Richter sah es als erwiesen an, dass der Beschuldigte am 12. Dezember 2010 in Vaihingen an der Enz mehrfach "mit voller Wucht" mit einem Messer auf seinen 51-jährigen Freund eingestochen und ihm die Kehle durchgeschnitten hatte (queer.de berichtete).

Der Krankenpfleger Ernst-Michael P. und der Täter seien ein Liebespaar gewesen, führte der Richter in seiner Urteilsbegründung aus. Der brutalen Tat sei ein heftiger Streit vorausgegangen, den Grund der Auseinandersetzung habe man aber nicht feststellen können. Aus diesem Grund habe der 27-Jährige nicht wegen Mordes verurteilt werden können.

Der Angeklagte selbst schwieg während des gesamten Prozesses. Er hatte sich umgehend nach der Tat nach Serbien abgesetzt, wurde dort jedoch im August 2011 festgenommen und anschließend nach Deutschland ausgeliefert (queer.de berichtete). Überführt wurde der Mann durch DNA-Spuren an Einweghandschuhen, die auf dem Toten lagen.

Mit dem Urteil folgte das Gericht der Forderung der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte auf zwölf Jahre Haft plädiert. (Az.: 3 Ks 12 Js 35189/10).

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Tags: mord, totschlag, urteil
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Reaktionen zu "14 Jahre Haft für Tötung des schwulen Liebhabers"


 6 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
27.07.2012
11:06:35


(+4, 6 Votes)

Von ehemaligem User reiserobby


Wo sind denn die Kommentare, welche die Todesstrafe und sofortige Abschiebung aller Ex-Jugos fordern – muss ich mir Sorgen machen?


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#2
27.07.2012
12:27:52


(+3, 9 Votes)

Von rübe up
Antwort zu Kommentar #1 von reiserobby


Nein. Die sind berechnend! Das dauert halt eine Weile.

Youtube-Video:


Oder beschäftigt?

Link zu www.spiegel.de


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#3
27.07.2012
16:50:44


(-2, 2 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Für Totschlag sollte es ebenfalls eine lebenslange Freiheitsstrafe geben!


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#4
27.07.2012
17:10:06


(0, 2 Votes)

Von Roman Bolliger


Was lese ich da, ein Liebespaar?
Dieser Richter hat ganz offensichtlich eine merkwürdige Vorstellung von Liebe!


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#5
27.07.2012
18:04:46


(+1, 3 Votes)

Von dfdsfds


Blödsinn. Es ist absolut richtig, dass zwischen Totschlag und Mord unterschieden wird, denn das erstere ist eine Affekthandlung im Gegensatz zur geplanten Tötung aka Mord.
Im Übrigen zeichnet das auch eine sozial entwickelte Gesellschaft aus. In Nordkorea würde wahrscheinlich kein großer Unterschied gemacht.


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#6
28.07.2012
10:02:00


(+2, 2 Votes)

Von saltgay
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Sehr geehrter reiserobby,

wahrscheinlich bleiben die erwähnten Kommentare deshalb aus, weil das Opfer schon 51 Jahre alt war und auch nicht besonders toll aussieht.

Übrigens sind 14 Jahre für einen Totschlag schon eine lange Strafe. Na ja, wer den wahren Sachverhalt nicht kennt, kann auch das Strafmaß kaum bewerten. Immerhin hat ja auch die Verteidigung auf 12 Jahre plädiert. Somit dürfte der Straftatsbestand also erfüllt sein.

Ich erinnere mich noch mit Schaudern an meine Kindheit, als mir solche Geschichten vorgelesen wurden um mich vor den furchtbaren Homosexuellen zu warnen.

Aber auch diese Tat ist nur individuell zu bewerten, was anscheinend ja das Gericht auch getan hat.


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