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Don Perry hatte zuletzt versucht, zwischen den Seiten zu vermitteln. Er war seit 29 Jahren bei dem Unternehmen beschäftigt

Es wird nicht lange dauern, bis die amerikanische Rechte der LGBT-Bewegung diesen Tod in die Schuhe schieben wird: Don Perry, der PR-Sprecher der US-Fastfoodkette Chick-fil-A, ist am Freitag an einem Herzinfarkt gestorben.

Das Familienunternehmen aus Georgia war seit Tagen in der Mitte eines öffentlichen Empörungssturms, nachdem sich CEO Dan Cathy in einem Interview gegen die Homo-Ehe ausgesprochen hatte: "Ich denke, wir fordern ein Gottesgericht heraus, wenn wir ihm unsere Faust zeigen und sagen: Wir wissen besser als Du was eine Ehe ist!" (queer.de berichtete) Zuvor war bereits bekannt, dass das Unternehmen Organisationen unterstützt, die gegen LGBT-Rechte kämpfen. Allein im Jahr 2010 bekam die "Marriage & Family Foundation" über eine Million US-Dollar von Chick-fil-A, das "Family Research Council" erhielt ebenso 1.000 Dollar wie die Homo-"Heiler" von "Exodus International".

Nach einer ersten Empörung über das Interview kündigte die Jim Henson Company den Vertrag mit dem Unternehmen, das bisher- neben religiösen Spielfiguren und CDs bei Kindermenüs - Muppets-Puppen verteilte. Die Eigentümerfamilie von Chick-fil-A steht dennoch zu ihrem Baptisten-Glauben, so sind sonntags sogar alle rund 1.600 Filialen der nur in den USA betriebenen Kette geschlossen.

Ausufernde Debatte


Nur ein aktueller Protest gegen das Unternehmen

Während rechte Organisationen und Medien sich auf die Seite der Restaurantkette stellten, haben sich andere Medien wie die "John Stewart Show" sogar regelrecht über die Ansichten der Firma belustigt. Dass die Firma ihre Kunden falsch aufklärte, es gebe die Muppets-Puppen wegen eines Produkt-Rückrufes nicht mehr, tat dazu ein Übriges. Es gibt inzwischen Anti-Chick-Fil-A-Songs und Videos zum Selbermachen der Chicken-Sandwiches.

In den letzten Tagen gab es mehrere Proteste in den Filialen, für nächste Woche ist an vielen Orten ein schwul-lebisches Kiss-in geplant. Der Bürgermeister von Boston hat sich gegen die erste Filiale der Kette in seiner Stadt ausgesprochen. Zugleich haben rechte Kommentatoren und selbst Mike Huckabee zu einem Extra-Run auf die Fastfoodmenüs aufgerufen.

So stand das Ganze davor, ein heiß umkämpftes Wahlkampfthema zu werden. Anders als sein Chef, der in einem Interview seine Aussagen bekräftigte, hatte Don Perry in den letzten Tagen versucht, die Wogen zu glätten: "Unsere Intention ist es, die politische Debatte über gleichgeschlechtliche Ehen der Regierung und der politischen Arena zu überlassen." (nb)



#1 GF Pr von PrAnonym
  • 27.07.2012, 21:21h
  • War er ein Katholik? Dann wird seine Kanonisation zum Heiligen wohl nur Frage der Zeit sein.
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#2 finkAnonym
#3 Fred i BKKAnonym
  • 28.07.2012, 08:49h
  • ....wartet ab ihr bösen Schwulen, da es bei den Baptisten einen allmächtigen Gott gibt ...wird er am dritten Tage auferstehen und Zeugen werden berichten in mit einem weissen Heiligenschein in vielen Filialen von Chick-Fick -A gesehen zu haben.

    Halleluja und lobed den Herren ,Halleluja
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#4 Fiete_Jansen
#5 SebiAnonym
  • 28.07.2012, 09:09h
  • "Zugleich haben rechte Kommentatoren und selbst Mike Huckabee zu einem Extra-Run auf die Fastfoodmenüs aufgerufen."

    Sollen sie ruhig. Bei diesem fettigen, ungesunden Schund-Fraß ohne jeden Nährwert katapultieren sie sich so selbst von der Bildfläche.
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#6 Simon HAnonym
  • 28.07.2012, 09:14h
  • "Ich denke, wir fordern ein Gottesgericht heraus, wenn wir ihm unsere Faust zeigen und sagen: Wir wissen besser als Du was eine Ehe ist!"

    Und wem hat Gott jemals gesagt, was er/sie unter Ehe versteht?

    Aber mit Logik hatten die es ja noch nie so...
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#7 RaffaelAnonym
  • 28.07.2012, 09:25h
  • "Dass die Firma ihre Kunden falsch aufklärte, es gebe die Muppets-Puppen wegen eines Produkt-Rückrufes nicht mehr, tat dazu ein übriges."

    Pah...

    Die Jim Henson Company hat die Zusammenarbeit wegen der homophoben Äußerungen beendet und dann tun diese Faschos so, als sei die Produktsicherheit der Muppets-Spielfiguren nicht in Ordnung.

    Das zeigt nur wieder mal, dass die Homohasser vor keiner Lüge zurückschrecken und ihre Kunden verarschen um ihre eigenen Ziele zu erreichen.
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#8 Hamburger JungAnonym
  • 28.07.2012, 09:28h
  • Ich hoffe, dass die amerikanischen Proteste und Boykott-Aufrufe wirklich etwas bringen und diesem fundamentalistischen Unternehmen möglichst viel Verluste bescheren oder am besten gleich ganz in den Ruin führen.
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#9 stromboliProfil
  • 28.07.2012, 10:35hberlin
  • R.I.P..?

    www.youtube.com/watch?v=LD4zl6Y4Xf8&feature=endscreen&NR=1

    und in homo-kollektiver dankbarkeit eine klassisch unsterbliche hymne an den kampf des guten gegen das böse...ding dong the witch is dead.

    www.youtube.com/watch?v=DFbnUTdr_n4&feature=fvsr

    sollte es doch eine gerechten -strafenden- gott geben..?
    kicher.. dann ist ja noch hoffnung ..; viele kleine herzanfälle, vieleicht auch den einen oder anderen hirnschlag..
    ich werd das aus sicherer entfernung weiter beobachten. Vieleicht weiß ja @ätschdingsbums mehr darüber..? Irgendwelche positiv homofreundliche sekten als die baptisten, die mehr darüber wissen als der gemeine atheisten POV...

    "
    Someday I'll wish upon a star,
    Wake up where the clouds are far behind me
    Where trouble melts like lemon drops
    High above the chimney top that's where you'll find me
    Oh, Somewhere over the rainbow way up high
    And the dream that you dare to, why, oh why can't I? I hiii?
    "
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#10 Martin28a
  • 28.07.2012, 13:04h

  • Jaja die Homosexuellen sind Schuld ..

    Vielleicht wars ja auch Gott und er hat deswegen quasi als Strafe für seine Taten den Herzinfarkt bekommen
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