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  • 31.07.2012           12      Teilen:   |

Geplante Kundgebung am CSD-Tag

Neonazi-Demo in Koblenz verboten

In Koblenz formiert sich Widerstand gegen die Neo-Nazi-Kundgebung - Quelle: Wiki Commons / Marek Peters / GFDL-1.2
In Koblenz formiert sich Widerstand gegen die Neo-Nazi-Kundgebung (Bild: Wiki Commons / Marek Peters / GFDL-1.2)

Die Stadt Koblenz hat nun doch die fast zeitgleich zum CSD geplante Kundgebung von Neonazis untersagt, da mit Ausschreitungen gerechnet werden müsse.

Die für den 18. August geplante Demonstration der Rechtsextremisten war vor knapp zwei Wochen noch genehmigt worden, da die Stadt fürchtete, dass sonst Gerichte ein eventuelles Verbot kippen würden (queer.de berichtete). Wie die "Rheinzeitung" berichtet, hat die Stadt die Entscheidung am Montag jedoch korrigiert. In einem Schreiben an den Veranstalter erklärte Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig (SPD), dass man bei einer fast zeitgleichen Austragung von CSD und Neonazi-Demo nicht für die Sicherheit der Teilnehmer garantieren könne: "Aus unserer Sicht ist die gefahrlose Durchführung beider Veranstaltungen nicht möglich", heißt es darin.

Auseinandersetzungen seien mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu erwarten. Die Stadt rechne damit, dass Teilnehmer beider Veranstaltungen mit der Bahn anreisen werden und Übergriffe hauptsächlich am Hauptbahnhof zu erwarten seien.

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Neonazis: Klage gegen Verbot

Die Kundgebung der Rechtsextremen hätte um 12 Uhr beginnen sollen, die CSD-Parade um 14:30 Uhr. Beide Veranstaltungen hätten teilweise die selbe Route genutzt. Die Stadt hatte sich in den letzten Tagen darum bemüht, beide Veranstaltungen voneinander zu trennen. Der Organisator des geplanten Neonazi-Aufmarsches, Christian Worch, hatte allerdings in den letzten Tagen erklärt, dass bereits Vorbereitungen für die Demo getroffen worden seien - so seien Busse angemietet worden - und die Stadt ihre Bedenken zu spät vorgetragen habe. Er werde daher gerichtlich gegen ein Verbot vorgehen. Er erwarte 200 bis 500 Teilnehmer.

Mehrere Parteien und Gruppen hatten für ein Verbot der Neonazi-Demo geworben. So argumentierte die SPD, dass der Aufmarsch selbst dann verboten werden solle, wenn es dazu keine rechtliche Handhabe gebe: "Wenn ein Gericht dann gegen die Stadt entscheidet, haben wir wenigstens für unser tolerantes und weltoffenes Koblenz gekämpft", hatten die Ratsmitglieder Gerhard Lehmkühler, Christian Altmaier und Detlev Pilger in einer gemeinsamen Pressemitteilung erklärt.

Der CSD in Koblenz findet dieses Jahr zum fünften Mal statt, allerdings gibt es erstmals eine CSD-Parade. (dk)

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Tags: csd, koblenz, neo-nazis
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Reaktionen zu "Neonazi-Demo in Koblenz verboten"


 12 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
31.07.2012
12:07:05


(+7, 9 Votes)

Von Heinz Becker


Die NPD bedroht das Leben von Müttern, Vätern, Schwestern und Brüdern, Freunden und Geliebten!

Seit Abschaffung der Todesstrafe sank in Kanada die Mordrate um 24%!

Kriminell: Die NPD fordert die Einführung der Todesstrafe!


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#2
31.07.2012
12:35:03


(-7, 9 Votes)

Von MUCCI


Der Lehrer hätte in der Schule hier als Kommentar gesagt: "Thema verfehlt! Setzten, Sechs!"
Mit keinem Wort wurde in dem Artikel Kanada, die NPD oder die Wiedereinsetzung der Todesstrafe erwähnt. Hast Du einen anderen Artikel gelesen, auf den Dein Kommentar hier abspielt?


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#3
31.07.2012
12:49:19


(+6, 8 Votes)
 
#4
31.07.2012
13:08:12


(+6, 8 Votes)

Von Dema Gogen
Antwort zu Kommentar #3 von Heinz Becker


"Der Organisator des geplanten Neonazi-Aufmarsches, Christian Worch, hatte allerdings in den letzten Tagen erklärt, ..."

"Christian Worch ist ein Altstratege der Neonazis. Er ist nach wie vor einer der zentralen Organisatoren der neonazistischen, gewaltbereiten Szene", sagte der Politikwissenschaftler Hajo Funke der Financial Times Deutschland. "Er ist nicht zu unterschätzen und hat schon bisher, je nach Situation, mit der NPD kooperiert."

Funke glaubt, dass Worch die Partei gründet, "weil er die NPD in Schwierigkeiten sieht und weil er Kameradschaften und Anhängern der NSU ein Sammelbecken bieten will."

Link zu www.n-tv.de


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#5
31.07.2012
13:12:49


(-7, 9 Votes)

Von MUCCI


Hübsch! Aber auch der Link hat weder etwas mit dem hiesigen Artikel noch etwas mit deinem Kommentar zu tun. Fazit: Weiterhin und vertieft Thema verfehlt! ***Gelächter, schallendes!***

Vielleicht solltest du nochmal obige Meldung lesen und, wenn du dazu etwas konstruktives beizutragen hast, dich dann wieder melden.


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#6
31.07.2012
13:36:48


(+5, 7 Votes)

Von Heinz Becker
Antwort zu Kommentar #5 von MUCCI


Ja!

"Die rechtsextreme DVU fusionierte 2011 mit der NPD - inhaltlich ist sie nun das Vorbild für "Die Rechte", wie diese selbst auf ihrer Homepage mitteilt. Die neue Partei hat das Programm der DVU weitgehend übernommen. Dementsprechend sehen die Positionen aus, die sie vertritt - zu Themen wie Familie (Eltern sollen gegenüber kinderlosen Paaren bevorzugt werden, homosexuelle Paare dürfen keine Kinder adoptieren)..."

Link zu www.sueddeutsche.de


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#7
31.07.2012
13:44:38


(+4, 8 Votes)

Von Ideo Loge
Antwort zu Kommentar #6 von Heinz Becker


"zu Themen wie Familie"

schön.

rechts und links der mitte: klare verhältnisse.

Link zu www.wahlrecht.de


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#8
31.07.2012
14:47:56
Via Handy


(+4, 6 Votes)

Von Sozialist


1. Worch war ein Vertrauter von Kühnen und hat dessen Homosexualität als Privatsache erklärt. Trotzdem ist er in einer rechtsextremen Partei, wie passt das mit seiner neutralen Haltung Homosexualität gegenüber zusammen? 2. Die Mehrheit der Kanadier ist für die Wiedereinführung der Todesstrafe, in einer direkten Demokratie wäre sie damit wieder eingeführt. Man kann also weder von den Rechten, nicht von den sogenannten Demokraten was sinnvolles erwarten. Das humanste Parteiprogramm haben die Linken.


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#9
31.07.2012
17:07:24


(-1, 3 Votes)

Von GF Pr von Pr


Wie fur eine offensichtlich osteuropaische Stadt - sehr gut...


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#10
31.07.2012
17:12:08


(+2, 6 Votes)

Von Beckers Neffe


Polizei ist vom Ausmaß der Gewalt überrascht!

Link zu www.ndr.de


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