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Die Demokraten wollen die Ehe-Öffnung zu einem ihrer Ziele erklären

Der US-Kongressabgeordnete Barney Frank hat angekündigt, dass die Demokratische Partei im Herbst die Öffnung der Ehe ins Parteiprogramm aufnehmen wird.

Frank erklärte, dass sich die 15-köpfige Parteiführung bei einem Treffen am Wochenende für die Gleichstellung von Schwulen und Lesben im Eherecht ausgesprochen habe: "Es war eine einstimmige Entscheidung", so Frank gegenüber dem Magazin "Washington Blade". Die Formulierung werde Mitte August von einer Kommission ausgearbeitet, die Mitglieder stimmten voraussichtlich beim nächsten Parteitag darüber ab, der im September in Charlotte (North Carolina) stattfinden wird.

Erst vor knapp drei Monaten hatte sich Barack Obama als erster amtierender Präsident für die Öffnung der Ehe ausgesprochen (queer.de berichtete). Nach dieser Aussage explodierten die Spenden für Obama, der sich im November seiner Wiederwahl stellen muss (queer.de berichtete).

Homo-Gruppen begrüßten den Schritt. So erkläre die Human Rights Campaign, dass "eines Tages beide großen Parteien diese Überzeugung vertreten werden". Auch Clarke Cooper von den Log Cabin Republicans, der Homo-Gruppe innerhalb der republikanischen Partei, kündigte an, dass er alle Anstregnungen unternehmen werde, "im Parteiprogramm der Republikaner alle Aussagen zu entfernen, die als homofeindlich aufgefasst werden können." Allerdings werde seine Partei nicht der Ehe-Öffnung zustimmen.

Parteiübertritte von homofeindlichen Demokraten?


Barney Frank ist seit 1981 Kongressabgeorndeter. 1987 hatte er sein Coming-out. Er wird sich im November nicht der Wiederwahl stellen.

Konservative Gruppen erklärten, dass die Wahlchancen der Republikaner nach dieser Entscheidung steigen könnten: "Es gibt viele Orte im Land, an denen demokratische Kandidaten nicht mit einer Partei identifiziert werden wollen, die sich für die Homo-Ehe einsetzt", so Peter Sprigg vom Family Research Council, einer christlich-konservativen Lobbygruppe. Der republikanische Parteichef von Mississippi, Joe Nosef, hofft nun auf Parteiübertritte. Die Demokraten seien mit dieser Entscheidung so weit nach links gerückt, dass gemäßigte Parteimitglieder den Republikanern in die Arme getrieben werden würden, erklärte Nosef.

In den USA ist die Ehe-Öffnung ein hochemotionales Thema. Inzwischen spricht sich Umfragen zufolge zwar eine knappe Mehrheit für die Gleichstellung von Schwulen und Lesben im Eherecht aus, allerdings lassen sich Homo-Gegner insbesondere aus dem evangelikalen Umfeld leichter zur Wahl motivieren als andere Amerikaner.

Im Moment haben sechs der 50 US-Bundesstaaten die Ehe geöffnet. Schwule und Lesben dürfen außerdem auch in der Hauptstadt Washington sowie in zwei Indianerreservaten heiraten. (dk)



#1 sektkorkenAnonym
#2 goddamn liberalAnonym
#3 Timm JohannesAnonym
  • 31.07.2012, 19:09h
  • Eine sehr erfreuliche Nachricht aus den USA

    Hoffentlich gewinnt Barack Obama erneut und nicht dieser Heuschreckeninvestor Rommney von Bain Capital, der in der Vergangenheit sein Milliardenvermögen auch mit Anlagen in Steueroasen erwirtschaftet hat.
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#4 goddamn liberalAnonym
#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 31.07.2012, 22:38h
  • Die Deutsche Bank spendet für Mitt Romney - das nennt man "Perlen vor die Säue werfen"! Peinlich ist da noch völlig untertrieben!

    Das, was die Demokraten machen, ist richtig und wichtig und da können selbst die Bonzen von der Deutschen Bank nichts dran ändern!
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#6 SebiAnonym
#7 dem litfaßsäuleAnonym
#8 17thAnonym