Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 31.07.2012           11      Teilen:   |

Lana statt Larry

Coming-out: "Matrix"-Regisseur ist eine Frau

Lana Wachowski ist "out"
Lana Wachowski ist "out"

Lange gab es Gerüchte um die Geschlechtsidentität von Larry Wachowski, der mit seinem Bruder Andy bei der "Matrix"-Trilogie Regie führte. In einem Werbevideo für einen neuen Film hat sich Lana nun erstmals öffentlich als transsexuell geoutet.

Die Wachowski-Geschwister (früher: Wachowski-Brüder) werben derzeit für ihren neuen Film "Der Wolkenatlas", bei dem sie gemeinsam mit dem Deutschen Tom Tykwer ("Lola rennt") Regie führten. In dem jetzt veröffentlichten Video stellen die drei die 100-Millionen-Dollar-Produktion vor, die Ende Oktober in den USA anlaufen soll. "Hi, ich bin Lana", erklärt die Regisseurin, die in rosafarbenen Dreadlocks zwischen den beiden Männern sitzt. Lana gilt als erste hochrangige Hollywood-Regisseurin, die ihr Coming-out als Transsexuelle erklärt. Im neuen Film wird sie in den Credits erstmals mit ihrem weiblichen Namen genannt werden.

Youtube | Das Coming-out von Lana Wachowski
Fortsetzung nach Anzeige


Ende der Gerüchte

Lana und Andy Wachowski bei einem Auftritt in San Diego (2004) - Quelle: Wiki Commons / Igor alexandrov / CC-BY-SA-3.0
Lana und Andy Wachowski bei einem Auftritt in San Diego (2004) (Bild: Wiki Commons / Igor alexandrov / CC-BY-SA-3.0)

Über die Geschlechtsidentität von Lana Wachowski gab es schon seit rund einem Jahrzehnt Gerüchte. So wurde sie 2003 in einer britischen Boulevardzeitung als "Crossdresser" bezeichnet. Immer wieder wurde auch über eine bevorstehende Geschlechtsanpassung berichtet. Die Geschwister gaben so gut wie nie Interviews, was die Spekulationen noch anheizte. So berichteten mehrere amerikanische Medien im Jahr 2007, dass Lana die Geschlechtsanpassung bereits vollzogen habe und dem Sender NBC ein Exklusivinterview geben wolle (queer.de berichtete). Lana (damals Larry) dementierte das jedoch nach wenigen Tagen und ließ erklären, dass an dem Gerücht "alles verkehrt" sei (queer.de berichtete).

Der Fantasy-Abenteuerfilm "Der Wolkenatlas", der teilweise im Studio Babelsberg gefilmt wurde, basiert auf einem Buch des britischen Autors David Mitchell. Die Wachowski-Geschwister konnten für die 164 Minuten lange Verfilmung viele große Hollywood-Schauspieler verpflichten, darunter die Oscar-Preisträger Susan Sarandon, Tom Hanks und Halle Berry. Auch Hugo Weaving ("Priscilla, Königin der Wüste", "Matrix", "Herr der Ringe") und Hugh Grant ("Vier Hochzeiten und ein Todesfall") spielen beim "Wolkenatlas" mit. Im Laufe des Filmes werden die Schauspieler verschiedene Figuren darstellen und dabei auch die Rasse, das Alter und das Geschlecht wechseln. (dk)

Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 11 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 24             3     
Service: | pdf | mailen
Tags: wachowski, lana, matrix
Schwerpunkt:
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "Coming-out: "Matrix"-Regisseur ist eine Frau"


 11 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
31.07.2012
16:58:38


(+1, 3 Votes)

Von ehemaligem User reiserobby


"Immer wieder wurde auch über eine bevorstehende Geschlechtsanpassung berichtet." Dieses Dogma von der Geschlechtsangleichung finde ich zum Kotzen. ich bin stolz auf jede Transe, die sich nicht verstümmeln lässt, um bloß dem sauberen Bild von Adam oder Eva zu entsprechen. Get over it. Ein Hoch auf den Damenschwanz!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
31.07.2012
17:38:06


(+3, 5 Votes)

Von fink
Antwort zu Kommentar #1 von reiserobby


nun, die einen wollen eine op, die anderen nicht. leider übt unser staat immer noch massiven druck in richtung op aus. das ist natürlich übel - und völlig unnötig.

aber dabei von "verstümmelung" zu reden und umgekehrt die nicht-op pauschal als die bessere lösung hinzustellen, finde ich auch nicht unbedingt hilfreich...

einfach mal wirklich jede_n selber entscheiden lassen, was er_sie für sich selber angemessen findet, kommt anscheinend überhaupt nicht in frage?


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
31.07.2012
17:52:18


(-4, 6 Votes)

Von Leo G


Aha, hab ich da was verpasst? Trans sein ist doch den Penis nicht haben wollen bzw. sich erst mit ner Pussy ganz fühlen. Warum holen sich Trans denn dann Titten? Also Titten sind okay, aber Penis ab ist blöd? Oder nur weil reiserobby auf Shemales steht? So wie ihr argumentiert könnte man auch sagen, immer dieser Druck homosexuell oder heterosexuell zu sein. Wär ja meine Argumentation, aber ihr seid ja doch voll puss-o-phob und redet von biologischer Determination und so n Quatsch..


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
31.07.2012
19:41:48


(-1, 1 Vote)

Von ehemaligem User alexMuc


Das ist auch eine Frau. Hat gerade einen 2. Platz gemacht beim Gewichtheben.

Bild-Link:
gewichtheben.thai.58kg.london2012.jpg


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
31.07.2012
20:58:24


(+5, 5 Votes)

Von fink
Antwort zu Kommentar #3 von Leo G


"Aha, hab ich da was verpasst? Trans sein ist doch den Penis nicht haben wollen bzw. sich erst mit ner Pussy ganz fühlen."

da hast du allerdings was verpasst. trans sein heißt in erster linie mal eine geschlechtsidentität umzusetzen, die nicht der bei der geburt zugewiesenen identität entspricht. das tut jede_r auf andere weise. es gibt transfrauen, die ihren penis behalten wollen und transmänner, die nicht mal hormone nehmen und damit prima klarkommen, und keiner hat irgendein recht, denen zu erzählen, was ein "richtiger" transmann bzw. eine "richtige" transfrau gefälligst zu wollen habe.

das problem sind hier eher nicht die trans*-leute, lieber LeoG.

du könntest dich mal fragen, weshalb es dir so wichtig ist, dass geschlechtsidentität und körper unbedingt in jedem einzelfall deinen schlichten vorstellungen von mann und frau entsprechen sollen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
31.07.2012
21:09:09


(+1, 1 Vote)

Von Lapushka
Antwort zu Kommentar #3 von Leo G


omg leo

es gibt halt einfach menschen die mögen das nicht. Ich verstehe zwar nicht wie man einzelne Geschlechter kollektiv "widerlich" finden kann, in beide Richtungen nicht (ein hetero Mann der ausflippt weil er einen penis sieht finde ich ebenfalls albern, zumal er ja selbst son teil hat), aber gegen Empfindungen ("törnt mich an"/"törnt mich nicht an") kann man nunmal nichts machen auch nicht mit rationalen Argumenten.

Und dann gibt es eben auch welche die sehen das nicht so eng. Jeder wie er halt tickt.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
31.07.2012
22:27:07


(-1, 1 Vote)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Die Wachowskis sind gute Regisseure und haben tolle Blockbuster ins Kino gebracht und das zählt!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
31.07.2012
23:49:27
Via Handy


(+1, 3 Votes)

Von schade


Auffällig ist schon das Queer.de beim Thema Homosexualität mehr über Schwule, also Männer, berichtet als über Lesben, aber beim Thema Transsexualität mehr über Mann zu Frau Transsexuelle, also über Frauen. Das ist mir als Schwuler mal so aufgefallen, das es sich beim Thema Transsexualität häufig um die angeblich schönere Weiblichkeit und Titten dreht bis hin zu Berichten über heterosexistische Misswahlen..schade das queer.de trotz seiner schwulen Autoren nicht frei davon ist diesen Hype zu boykottieren. So finden sich über das Thema Transsexualität, doch wieder Tendenzen die an die Fokussierung auf Weibliches, wie es die Mainstream- Medien machen, erinnern, anstatt sich bewusst nur auf schwule Themen zu konzentrieren, die abseits des Mainstreams den männlichen Körper mit samt seinen verschiedenen Faszetten ( alt, jung, muskulös, knabenhaft, normalo etc) beschäftigen. Solange der Mainstream meint einseitig Weiber zeigen zu müssen und damit Heteromännern und Lesben genug Anschaungsmaterial samt heteroerotischer Berichte sogar in Newsportalen bietet, dann sollten schwule Medien als Gegenpol nur Männer zeigen und nur über Homothemen in punkto Erotik berichten. Transsexualität hat leider häufig etwas mit Heterosexualitat zutun, weil es dabei nicht um sexuelle Orientierung sondern um sexuelle Identität geht. Warum dann diese relativ vielen Berichte über Transsexuelle bei queer.de? Was hat eine Mann zu Frau Transsexuelle nur weil sie auf Männer steht mit dem Thema schwul zutun? Nichts, denn sie fühlt such nicht als Mann und ist kein Mann..sie ist eine heterosexuelle ( Trans)frau.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
01.08.2012
08:33:10


(+1, 3 Votes)

Von Anja_Nadine
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #8 von schade


Schade ist vorallem eines, dass du die Seite hier auf das Maskuline, bzw. das schwule Männliche reduzieren möchtest.

Das Wort "Queer" in seiner Bedeutung beinhaltet aber doch wesendlich mehr, als die Lebensweise schwuler Männer.

Queer stellt sich vereinfacht gesagt als Gegenpol gegen die Heteronormativität dar und darunter fällt nun mal auch die Transsexualität, denn diese hat nicht so häufig mit der Heterosexualität und auch nicht der Heteronormativität zu tun, wie du es hier darstellen möchtest.

Zudem versteht sich queer.de als, und ich zitiere: "Das schwul-lesbische Portal mit Nachrichten aus der Szene, aus Politik und Kultur. Für die Gay Community und ihre Freunde", wobei Gay ja auch nicht nur für Schwule, sondern auch für Lesben steht und ich kenne eine Menge lesbischer Trans*-Frauen.

Zudem beinhaltet das Thema Transsexualität eben auch Frau-zu-Mann-Transsexuelle, welche leider etwas unterrepresentiert sind, obwohl die Anzahl gegenüber der Frau-zu-Mann-Transsexuellen in nichts nachsteht.

Alles in allem dreht es sich eben nicht nur um schwule Themen, welche hier aber doch zuhauf und deutlich überwiegend vorzufinden sind und ich deine Kritik daher nicht nachvollziehen kann.

Letzendlich gilt, sich mit Themen nicht beschäftigen oder gar anprangern zu müssen, solange die Themen des eigenen Interesses deutlich überwiegen, wie es hier doch der Fall ist.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
01.08.2012
10:40:20


(+1, 3 Votes)

Von fink
Antwort zu Kommentar #3 von Leo G


hihi. ich stelle mir gerade vor, wie du IHM hier erklärst, dass er seine pussy eigentlich nicht mögen darf, weil er sonst nicht "richtig trans" ist:

Link:
buckangel.com/index.html


ich glaube, nach diesem gespräch wärst du ein wenig demütiger in sachen "ich erkläre anderen, welche ihrer eigenen körperteile sie gut finden dürfen und welche nicht".

zu anja_nadine: danke, du nimmst mir die worte aus dem mund.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  12  vor »


 BOULEVARD - INTERNATIONAL

Top-Links (Werbung)

 BOULEVARD



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Drei Barkeeper in Berlin homophob beleidigt Mit "Regenbogenfahne im Herzen": Werner Graf neuer Chef der Berliner Grünen "Homoheiler"-Verein droht wieder freier Träger der Jugendhilfe zu werden Volker Beck: "Ich bin noch lange nicht weg"
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt