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Die Hope Christian School in Albuquerque akzeptiert nur Kinder mit heterosexuellen Eltern

Ein christlicher Kindergarten im US-Bundesstaat New Mexico wollte einen Dreijährigen nicht aufnehmen, weil das Kind bei einem schwulen Paar lebt - Bürgerrechtler sind entsetzt.

Die Hope Christian School in Albuquerque, die einen Kindergarten, eine Grundschule und eine Highschool betreibt, hat den beiden Vätern des Dreijährigen eine Ablehnung mit Hinweis auf ihre sexuelle Orientierung geschickt. Das berichtet der Lokalsender KOAT. In dem Brief heißt es: "Gleichgeschlechtliche Paare leben nicht, wie es die Bibel vorschreibt". Das Leben der Regenbogenfamilie entspreche daher nicht "dem, was die Schule als biblisches Familienleben ansieht."

Das schwule Paar, das anonym bleiben wollte, hatte sich bei der Schule beworben, um ihrem Sohn eine christliche Erziehung zukommen zu lassen. Sie beklagten sich nun darüber, dass ihr Sohn für ihre besonderen Lebensumstände bestraft werde.

Christliche Schule erhält Steuergelder

Im Brief heißt es auch, dass der Kindergarten als private Einrichtung "keine übertriebene Regulierung des Staates in Fragen der Religion" fürchten müsse. Die Bildungseinrichtung bezieht sich dabei auf Ausnahmeregelungen für Kirchen beim Diskriminierungsschutz. Allerdings beklagt die Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union (ACLU), dass die Hope Christian School mehr als 61.000 Dollar pro Jahr an Bundesmitteln erhält. "Wir denken nicht, dass Einrichtungen Geld vom Steuerzahler bekommen sollten, wenn sie mit einer religiösen Begründung Menschen diskriminieren", erklärte ACLU-Sprecher Peter Simonson.

Der Umgang mit dem Thema Homosexualität in Bildungseinrichtungen ist derzeit ein großes Thema in den USA, insbesondere abseits der Metropolen. So wird in Tennessee und Missouri derzeit über ein Maulkorbgesetz verhandelt, das es Lehrern verbietet, das Thema Homosexualität im Unterricht zu erwähnen (queer.de berichtete). Ein derartiges Gesetz war bereits im März diesen Jahres von beiden Parlamentskammern in Utah beschlossen worden. Allerdings hat Gouverneur Gary Herbert sein Veto gegen das Gesetz eingelegt. Offenbar war er um das Image seines Bundesstaates besorgt. (dk)



#1 EnyyoAnonym
  • 01.08.2012, 14:57h
  • Da fragt man sich wirklich, ob dieses schwule Paar kompetent zur Erziehung des Kleinen ist - ihn freiwillig dieser Sekte ausliefern?
    Das geht ja wohl gar nicht!

    Klar ist die Geschichte trotzdem wieder mal ein Hammer, dennoch hätten die Dads sicher auch einen liberaleren KiGa finden können, der den Nachwuchs nicht von klein auf indoktriniert und psychisch vergiftet.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 01.08.2012, 16:42h
  • Das ist eien Riesensauerei! Es wird Zeit, daß dieser Einrichtung die Steuergeldereinnahmen gestrichen werden!
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#3 dot tilde dotAnonym
#4 SebiAnonym
  • 01.08.2012, 21:23h
  • Ist Sippenhaft christlich?

    Selbst wenn man Homosexualität ablehnt (was ich auch schon nicht christlich finde) sollte man aber dennoch nicht die Kinder darunter leiden lassen.

    Das ist unchristlich. Und ein Beleg dafür, dass man Antidiskriminierungsgesetze braucht.
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#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 01.08.2012, 21:59h
  • Antwort auf #3 von dot tilde dot
  • Dann schau doch mal in den Text! Da wird nämlich etwas Ähnliches erwähnt:

    "Allerdings beklagt die Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union (ACLU), dass die Hope Christian School mehr als 61.000 Dollar pro Jahr an Bundesmitteln erhält. "Wir denken nicht, dass Einrichtungen Geld vom Steuerzahler bekommen sollten, wenn sie mit einer religiösen Begründung Menschen diskriminieren", erklärte ACLU-Sprecher Peter Simonson."

    Und jetzt?
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#6 GuidoAnonym
  • 02.08.2012, 06:22h
  • Antwort auf #5 von FoXXXyness
  • und da lernen wir wieder: lesen verstehen

    Wo steht denn da was von "aus Kirchensteuer"?
    Die bekommen Geld "aus Steuermitteln" - ja.

    Die Kirchensteuer, wie sie hier in Deutschland existiert, gibt es kaum in einem anderen Land.
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#7 BjörnarAnonym
  • 02.08.2012, 12:18h

  • Ich liebe es, wenn sich diese christofaschistischen Heuchler, die doch allzu gerne im Sinne der Kinder zu handeln vorgeben, die Maske selbst vom Gesicht reißen.
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#8 Superdick 2Anonym
  • 02.08.2012, 21:29h
  • "Selbst wenn man Homosexualität ablehnt (was ich auch schon nicht christlich finde)..."

    Du hast offenbar keine Ahnung vom Glauben. Altes und Neues Testament lehnen Homosexualität scharf ab und versprechen jedem Homo die ewige Hölle. Ein Christ muß Homosexualität völlig ablehnen, sonst ist er kein Christ mehr.
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#9 TEMPLARIUSZEhemaliges Profil
  • 03.08.2012, 03:57h
  • Diese Leute haben unchristlich gehandelt, weil sie ein unschuldiges Kind aufgrund seiner "Eltern" zurückgewiesen haben. Nur, weil sie sich Christen nennen, heißt es noch lange nicht, dass sie so handeln. Es zeugt von Oberflächlichkeit, wenn stets das Christentum an sich verantwortlich gemacht wird, obwohl die Tat dem Christentum widerspricht. Leider passiert das sehr häufig.

    PS: Ich hoffe, ihr löscht mich nicht gleich. Ich bin nämlich an ernsthaften (friedlichen) Diskussionen interessiert und hoffe auch, unberechtigte Vorurteile über das Christentum und über die Kirche zu widerlegen. Pax vobiscum!
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#10 finkAnonym
  • 03.08.2012, 14:25h
  • Antwort auf #9 von TEMPLARIUSZ
  • "Es zeugt von Oberflächlichkeit, wenn stets das Christentum an sich verantwortlich gemacht wird, obwohl die Tat dem Christentum widerspricht."

    das spannende ist ja, dass auch du zu wissen behauptest, was DAS christentum ausmacht. ebenso wie die leitung dieses kindergartens.

    und wer hat nun recht?

    für mich ist es derjenige, der gar nicht erst damit anfängt, seine werte darüber zu definieren, was irgendwelche zauberwesen angeblich von uns menschen wollen, sondern der mit realen argumenten begründen kann, warum ein bestimmtes verhalten richtig und ein anderes falsch ist.

    darüber zu spekulieren, was die gottheit nach ansicht des einen oder des anderen will, nicht zu merken, dass es dabei naturgemäss keine objektiv "wahre" auslegung geben kann, und nicht mal ansatzweise die idee zuzulassen, dass ethik auf anderen als auf religiösen füssen stehen sollte - das halte ICH für oberflächlich.
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