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Kifft, säuft und bestellt Nutten: Johnnys Teddybär Ted wurde durch einen Zufall lebendig (Bild: Universal Pictures)

Seth MacFarlanes Filmdebüt "Ted" bietet neben wirklich komischen Schwulenwitzen auch ein Coming-out mit Silberblick.

Von Peter Fuchs

Was geschah mit dem rechten Hoden von Radprofi Lance Armstrong, den er wegen Krebs amputieren ließ? Wie und warum entwickelte sich Schauspieler Taylor Lautner zu dem Schnuckel, der er heute ist? Regisseur und Drehbuchautor Seth MacFarlane findet in seinem Filmdebüt "Ted" Antworten, die einen im Kinosaal vor Lachen aufschreien lassen.

Als Mastermind hinter den Zeichentrickserien "American Dad" und "Family Guy" bekennt sich der heterosexuelle MacFarlane in Interviews schon mal als glühender Kämpfer gegen Homophobie. Dabei wählt er auch drastische Worte: "Ich stehe auf einen guten Arschfick. Macht mich das schwul? Ich bitte Sie, wir leben doch im 21. Jahrhundert." Kein Wunder, dass "Ted" mit amüsanten Schwulenwitzen, einem Coming-out und als gar nicht jugendfreie Buddy-Komödie auf die Leinwand kommt.

Keine Ehe zu dritt mit einem Teddybären


Kein flotter Dreier: Johnny (Mark Wahlberg) muss sich zwischen Freundin Lori (Mila Kunis) und seinem Teddybär Ted entscheiden (Bild: Universal Pictures)

Dabei ist der Titelheld zu Beginn ein ganz Süßer. Ted ist der knuddelige Stoffbär des kleinen Johnny, den die Nachbarskinder dissen und der bei Donner und Blitz große Angst hat. Johnny wünscht sich, sein Teddybär möge zum Leben erwachen. Hoppla hopp geht dieser Wunsch in Erfüllung, und die beiden schwören sich ewige Freundschaft. Deshalb lebt Johnny (Mark Wahlberg) auch mit Mitte 30 noch mit dem inzwischen erwachsenen Ted zusammen.

Doch dann hält Johnny um die Hand seiner Freundin Lori (Mila Kunis) an. Die erfolgreiche Businessfrau erkennt, dass der kiffende und saufende Ted keinen guten Einfluss auf die Schlafmütze Johnny hat. Sie wünscht sich keine Ehe zu dritt mit einem Teddybären, der ziemlich oft skatologisch herumwitzelt. Johnny steht plötzlich vor der Alternative: Lori oder Ted?

Nach dem Coming-out hören die Schwulenwitze auf


Erwachsene Teddys haben bestimmte Bedürfnisse... (Bild: Universal Pictures)

Seth MacFarlane überschreitet mit dieser Komödie originell so manche Humorgrenze. Ein Teddybär, der sich Prostituierte ins Haus bestellt, mag für manche schon witzig genug sein. MacFarlane lässt einer Nutte auch noch ein Missgeschick auf dem Teppich mitten im Wohnzimmer passieren. Ein Umstand, der die beiden Profis Mila Kunis und Mark Wahlberg zu komödiantischer Höchstform auflaufen lässt.

Neben Furzwitzen, über die man ausnahmsweise sogar lachen kann, platziert das Drehbuch auch Schwulenwitze über eine Klemmschwester. Kann das lustig sein? Ja, denn sobald die Klemmschwester sich geoutet hat, hören die Witze auf. Offen gelebte Homosexualität - in welcher Spielart auch immer - regt in diesem Film niemanden auf oder zu besonderen Pointen an. Gerade nach der Neuauflage der "American Pie"-Filme eine Wohltat!

Ausgerechnet für besagtes Coming-out lässt Seth MacFarlane einen der derzeit heißesten Hollywoodschauspieler in einem Cameo auftreten. Schon allein wegen dessen sexy Silberblick, einem gehauchten Liebesgeständnis mit Küsschen auf den Mund und verliebten Händchenhaltens lohnt sich der Besuch im Kino.

Youtube | Offizieller deutscher Trailer zum Film
Infos zum Film

Ted. USA 2012. Regie: Seth MacFarlane. Darsteller: Mark Wahlberg, Mila Kunis, Giovanni Ribisi, Joel McHale, ein sexy Hollywoodstar u.v.a. Kinostart: 2. August 2012


#1 FoXXXy LoveAnonym
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 01.08.2012, 16:34h
  • Die Geschichte hört sich abgefahren an! ich bin ja mal gespannt, ob es bald auch mal einen Kinofilm von "American Dad" und "Family Guy" gibt. Was den Simspons gelungen ist, das könnte Seth MacFarlane auch schaffen!
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