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  • 05.08.2012               Teilen:   |

Frank Ocean: "Channel Orange"

Frank Ocean heißt mit bürgerlichem Namen Christopher Breaux - Quelle: Universal Music
Frank Ocean heißt mit bürgerlichem Namen Christopher Breaux (Bild: Universal Music)

Nur kurz nach seinem Coming-out: Ein begnadeter Allrounder, der schon mit Beyoncé, Kanye West und Jay-Z arbeitete, präsentiert sein neues Album.

Dieser junge Mann ist und bleibt ein absolutes Ausnahmephänomen: Frank Ocean ist Mitglied einer Rap-Crew, die schon mit dem Wu-Tang Clan verglichen wurde, dabei rappt er gar nicht; und obwohl er in den letzten zwei Jahren mit diversen Rap-, R&B- und Pop-Größen wie Beyoncé, Kanye West und Jay-Z (sowie als Ghostwriter für Justin Bieber und John Legend) gearbeitet hat, definierte er seine gefühlte Position in der Welt vergangenes Jahr folgendermaßen: "Ich hab mich noch nie wie ein richtiger Musiker gefühlt."

Wie jedoch soll ein "richtiger Musiker" im Jahr 2012 bitte aussehen, wenn nicht so: begnadeter Allrounder und digitaler Native mit Do-It-Yourself-Attitüde, unvergleichlicher Stimmgewalt und massiven Production-Skills, der bereits im Alleingang die gesamte Netzwelt auf den Kopf gestellt hat, um nun auch noch den Rest der Welt zu erobern – mit seinem offiziellen Debütalbum "Channel Orange".

Youtube | Frank Ocean - Crack Rock
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Frank Ocean passt in keine Schublade

Frank Ocean wurde unlängst für drei MTV Video Music Awards nominiert - Quelle: Universal Music
Frank Ocean wurde unlängst für drei MTV Video Music Awards nominiert (Bild: Universal Music)

Ähnlich wie Prince, passt auch Ocean in keine Schublade: Sein Sound ist vollkommen anders als 08/15-R&B – auch wenn er singen kann wie das nächste R&B-Wunderkind, die softe Falsett-Seite des Crooners deutlich ausgeprägt ist, besonders für einen, der mit den nicht gerade soften Rap-Jungs von Odd Future Wolf Gang Kill Them All abhängt und offizielles Mitglied der Rap-Posse ist.

So repräsentiert Frank Ocean gewissermaßen die schlüpfrige Nachfolgegeneration von Leuten wie R. Kelly oder The Neptunes: mit Soul-Musik, wie sie im Jahr 2012 nun mal klingt – nicht schwülstig, sondern lässig und ehrlich, gespickt mit Geschichten, wie sie das Leben in diesen Zeiten nun mal schreibt, mit aufrichtigen Geständnissen, schwuler Liebe und viel, viel Gefühl.

In seiner Welt tut es nichts zur Sache, ob man sich musikalisch bei den Eagles oder bei MGMT bedient, um die Leute auf die Tanzfläche zu bewegen. Was zählt, ist der Vibe, die Melodie und das Gefühl. Und der Vibe stimmt schon seit einiger Zeit: Sein im Alleingang veröffentlichtes Mixtape "nostalgia, ULTRA" hat letztes Jahr für dermaßen viel Furore gesorgt, dass er von der BBC zum Jahreswechsel auf Platz 2 der "Sound of 2012"-Liste gewählt wurde. (cw/pm)

Links zum Thema:
» Mehr zur CD bei Amazon
» Mehr über Frank Ocean
Mehr zum Thema:
» Rapper Frank Ocean hat sein Coming-out (04.07.2012)
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Tags: frank ocean, r&b, hip hop
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